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- 04. Januar 2006 1 Min.
Swansea (queer.de) - Ein Wandgemälde in einem 4.000 Jahre alten ägyptischen Grab ist nach Meinung vieler Experten die erste bekannte Darstellung eines offen schwulen Paares. Das ist das Ergebnis einer Konferenz der Universität von Wales in Swansea. "Gleichgeschlechtliches Verlangen muss als mögliche Erklärung in Erwägung gezogen werden", so Greg Reeder, Ägyptologe aus San Francisco, nach Angaben der Zeitung "Independent". Andere Experten mutmaßen, dass die beiden Männer namens Niankhhnum und Khnumhotep auch Brüder oder gar siamesische Zwillinge sein könnten. Die Grabstätte wurde erst 1964 in Sakkara (südlich von Kairo) entdeckt. Die Bilder, die die beiden Männer umschlungen oder händchenhaltend zeigen, sind sonst üblich für heterosexuelle Paare in der fünften Dynastie. Niankhhnum und Khnumhotep hatten zwar anscheinend Frauen und Kinder, diese halten sich aber in dem Grab-Darstellungen nur im Hintergrund. Über die beiden Männer ist nur bekannt, dass sie für die Maniküre des Pharaohs verantwortlich waren. (dk)















die so schön zusammenfanden,
macht mein Herz leicht und froh,
da strahlte auch der Pharao.
Auch bei uns ist die frohe Homo-Zeit da,
das sagt die Kanzlerin der Herzen ganz klar,
jetzt kommt der Aufschwung ja für alle,
da ist keiner mehr in der Arbeitslosen-Falle.