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Kommentare zu:
"Wir haben auch ein Privatleben, und das ist gut so"


#1 Nesiree DickAnonym
  • 12.02.2022, 15:03h
  • Am faszinierendsten von den Genannten sind doch Claire und Frank Underwood.
    Der Rest ist doch voll für die Füße.
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#2 ditoAnonym
  • 12.02.2022, 18:23h
  • Antwort auf #1 von Nesiree Dick
  • stimme dir zu ... und von den beiden Kerlen hatte ich bisher nichts gehört. Vielleicht hinkt da doch Vergleich. Und wenn man Prep-Nutzung, Beziehungsdetails und Depressionen öffentlich macht, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, dann tönt der Ruf nach Privatsphäre schon seltsam.
    Ansonsten scheint es ja ein umtriebiges, spannendes Pärchen zu sein, aber zur Politprominenz da dürfen sie noch ein bisschen was leisten. Viel Erfolg. Von den hören wir bestimmt noch was.
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#3 Nesiree DickAnonym
#4 PiakAnonym
  • 13.02.2022, 08:56h
  • Antwort auf #2 von dito
  • Natürlich sind die Politprominenz. Das geht also schon in Ordnung. Viel höher wird es vermutlich auch nicht mehr gehen.
    Aber was soll der Quatsch mit offener Beziehung als Teil unserer Kultur. Solche Deutungshoheiten können sie gerne für sich behalten. Mehr als für bestimmte Milieus sprechen sie da nicht. Ich stelle mich auch nicht hin und sage Monogamie ist Teil der schwulen Kultur bloß weil alle Paare, die ich kenne, Monogam leben und die einzige Ausnahme eines verheirateten Paares, das anderes vereinbart hat, diese Vereinbarung nie ausgelebt hat und sich alle im Freundeskreis sicher sind, dass, wenn es doch geschehen würde, zumindest einen Riesenkrach oder sogar eine Scheidung geben würde.
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#5 LarsAnonym
#6 DominikAnonym
  • 13.02.2022, 12:55h
  • Antwort auf #4 von Piak
  • Das hab ich mir auch gedacht. Irgendwie schwingt da ein ordentlicher Hang zur Selbstüberschätzung mit. Der eine glaubt, als Staatssekretär im Familienministerium hätte er einen Wahnsinnseinfluss darauf, in welche Richtung sich die Republik bewegt. Der andere ist Landtagsabgeordneter und meint, wenn er über seine privaten Probleme und Vorlieben redet, hätte das eine inspirierende Wirkung auf andere.

    So sympathisch die Offenheit auch ist, es kommt stellenweise auch unfreiwillig komisch rüber. Revolutionäre politische Ideen und Konzepte werden uns hier leider nicht vorgestellt, aber die Herren gucken das Morgenmagazin, um "vorbereitet" in den Tag zu starten. Na ja.
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#7 remixbeb
#8 RRuntEhemaliges Profil
  • 13.02.2022, 18:36h
  • Antwort auf #7 von remixbeb
  • Ja, ich fand die Formulierung auch zumindest schief, besonders das vereinnahmende UNSERE schwule Kultur".

    Ich würde sagen, dass offene Beziehungen generell dann eher funktionieren, wenn beide Partner (egal ob Homo oder Hetero) selbständig leben und getrennte Lebens- und Arbeitsbereiche haben - oder wenn beide zwischen kameradschaftlicher Partnerschaft auf der einen Seite und erotischen, aber nicht emotionalen und kurzfristigen "Abenteuern" einen Unterschied machen.

    Sobald die Beziehung und das Zusammenleben enger ist, wenn man zusammen unter einem Dach wohnt und evtl. auch Kinder hat bzw. versorgt, wird das komplizierter - allein schon logistisch. So etwas kommt bei Heteros häufiger vor, ist aber eine pragmatische Sache und nicht Ausdruck einer bestimmten "Kultur" oder "Unkultur".

    Ich fände es gesellschaftlich nützlicher, nicht darüber zu reden, was man "den Heteros" wünscht, sondern - ohne Moralismus - darüber zu sprechen, welche Lebenssituation und welche Faktoren das eine oder andere Verhalten ermöglichen oder rechtfertigen.
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