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Australien

Fußballteam läuft aus Solidarität mit schwulem Spieler in Regenbogentrikots auf

Premiere in Australien: Erstmals spielt eine Erstligamannschaft in Leibchen, die für queere Akzeptanz werben.


Josh Cavallo zeigt stolz sein neues Trikot (Bild: Twitter / Josh Cavallo)

Die australischen Fußball-Erstligateams von Adelaide United laufen am kommenden Wochenende mit Trikots in Regenbogenfarben auf, um für Akzeptanz für die queere Community zu werben. Die Herrenmannschaft wird am Samstag gegen Central Coast spielen, während das Frauenteam auf Melbourne Victory trifft. In Australien ist gegenwärtig CSD-Saison.

Der Fußballverein erklärte, mit den "Pride Game" wolle man zeigen, dass man ein "Safe Space" für alle Menschen sei. Das Motto der Veranstaltung sei "United for Pride" und werde von einer Hochschule und dem Schnellrestaurant McDonald's gesponsert. Es ist das erste Mal in der Geschichte der australischen A-League, dass ein Verein in Regenbogentrikots aufläuft.

Twitter / AdelaideUnited

Mit der Aktion wolle der Verein auch den Spieler Josh Cavallo unterstützen, der sich vergangenen Oktober als erster Erstligaspieler im Land als schwul geoutet hatte (queer.de berichtete). Der 22-Jährige begrüßte die Aktion auf Twitter: "Dies ist ein wichtiger Tag für mich und die LGBTQ-Community in der Welt", so Cavallo. "Das ist das allererste Pride-Spiel der A-League. Ich fühle mich geehrt, Teil dieses Erbes von Adelaide United zu sein."

Auch die Kapitänin des Frauenteams zeigte sich begeistert über die Aktion: "Als Kapitänin ist es richtig aufregend, Teil von etwas zu sein, das Vielfalt feiert und Menschen jeglicher Couleur willkommen heißt", erklärte Isabel Hodgson. "Ich bin sicher, dass dieses Spiel einen Einfluss auf kleinere Vereine haben wird und die Atmosphäre in Umkleidekabinen im ganzen Land freundlicher und inklusiver macht."


(Bild: Adelaide United)

Cavallo musste sich nach seinem Coming-out auch gegen Hassbotschaften wehren. In einem Spiel im Januar wurde er etwa im Stadion von Melbourne Victory queerfeindlich beschimpft (queer.de berichtete). Daraufhin schaltete sein Verein die Polizei ein und die Vereinsführung von Melbourne Victory distanzierte sich von den homophoben Fans (queer.de berichtete). (dk)



#1 JohannbAnonym
#2 SebiAnonym
  • 15.02.2022, 12:58h
  • Sowas würde ich mir auch in Deutschland wünschen. Aber wie immer hinkt Deutschland Jahre hinterher.
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#3 FraugepunktAnonym