Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?4123

Washington (queer.de) - Die angesehene Homo-Zeitung "Washington Blade" hat Papst Benedikt XVI den Titel "Anti-Gay Person 2005" verliehen. "Während seiner Zeit als Kardinal, hat Ratzinger die homofeindlichste Rhetorik des Vatikans verfasst", so die 1969 gegründete Zeitung. Daraufhin hätte der neu gewählte Papst in wenigen Monaten "Schwule und Lesben einseitig als moralische Bedrohung der Gesellschaft angegriffen." Der Artikel steht unter der Überschrift "Heilige Engstirnigkeit". Der deutsche katholische Nachrichtendienst kreuz.net schrieb daraufhin, "Washington Blade" habe dem Papst zur Unperson erklärt, weil er "Lobbying gegen die angeblichen Rechten homosexuell Unzüchtiger" betreibe. (dk)



Wo ist der bekennende Hetero?

Die Berichterstattung zum Rauswurf des Theologen David Berger holt den "bekennenden Schwulen" aus der Stereotypen-Mottenkiste. Ein Standpunkt von Christian Scheuß.
Vatikan lehnt Botschafter wegen Homosexualität ab

Frankreich kann den von Staatspräsident Nicolas Sarkozy ausgewählten Botschafter für den Vatikan nicht entsenden, da Papst Benedikt XVI wegen der Homosexualität des Diplomaten sein Veto eingelegt hat.

14 Kommentare

#1 wolfAnonym
#2 martinAnonym
#3 splattergayAnonym
  • 05.01.2006, 14:36h
  • Und wieder ein Gay als Anti-Gay. Das ist ja genau so, als wenn man Jesus als Antichristen bezeichnet.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 FlorianAnonym
  • 05.01.2006, 15:29h
  • "angeblich Rechte homosexuell Unzüchtiger"

    Muss man dazu noch was sagen?

    Diese menschenverachtende Haltung ist nicht nur dumm, arrogant und gefährlich, sondern da sie Gottes Werk in Frage stellt auch unchristlich. Dies sind keine Christen, sondern irgendwelche Sektierer, die das Mittelalter zurück wollen und aus persönlichem Frust die ganze Welt unglücklich sehen wollen.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Pro DialogAnonym
  • 05.01.2006, 16:25h
  • @alle;Zeitung: AntiGayPerson und das sind keine Christen. Der liebe Gott, für die dran glauben, oder sonst wer hätte seine liebe Not, uns als solche zu bezeichnen so wie wir uns hier auslassen. Es freut mich doch immer wieder zu sehen und zu lesen , daß wir genauso AntiChrist und AntiHumanist sind, wie der Papst AntiGay und deshalb wird es den Dialog stören ( ja ja blabla es gibt ja keinen!) und sicherlich keine Veränderung der Kirchenpolitik mit sich bringen, eher eine Verhärtung ( ja ja *fg)!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 Starlet1943Anonym
  • 05.01.2006, 17:10h
  • Als oberster Hirte der römisch-katholischen Kirche gegen Unzucht und Unmoral vorzugehen, das kann ich verstehen. Aber so zu tun, als ob sich dies auf die Homosexualität konzentrierte, das ist für mich nicht nachvollziehbar! Welches Leben einer führt und wie er mit seiner Sexualität in Bezug auf andere umgeht, ist doch völlig unabhängig von seiner homo- oder heterosexuellen Prägung! Was ist daran so schwer zu verstehen?!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 norbertcdnkathEhemaliges Profil
  • 05.01.2006, 17:15h
  • Nun wieder kann man hier einiges lesen, was ja sowas von daneben ist.
    Der gute Papst redet nicht nur für uns sonders für mehr als eine Milliarde von Katholiken und wir sind nicht das einzige Land .
    Das so manches nicht ganz in Ordnung ist ist ja klar. Wo ist denn bitte schön alles okay und ist auf jeden von uns zugeschnitten. wir wollen doch tolerenz und verständnis . Aber mit solchen Polemischen Argumenten wird das nichts.

    Ich find den Papst gut , trotz das ich schwul bin. Er tut mir nicht und wenn er oder eher die Kurie etwas lästert nun gut mich stört es nicht. Wir schwule sind nicht alleine auf der Welt und nicht der maß aller dinge
  • Antworten » | Direktlink »
#8 VollkornmannAnonym
  • 05.01.2006, 18:12h
  • @ norbertcdn:
    Aha, da haben wir endlich mal ein Exemplar dieser rätselhaften Spezies »Schwuler Papstverehrer«. (Artgenossen sitzen nach glaubhaften Beobachtungen jeden Sonntagvormittag im Kölner Dom und hängen treu an Kardinal Meisners Lippen.)

    Also solang der Papst dir nichts tut, ist er gut?
    Solange kann er andere schikanieren, aufhetzen und Vorurteile schüren? O heiliger Sankt Florian, verschon mein Haus, zünd andre an.

    »Wir sind nicht das einzige Land« – stimmt. In anderen Ländern hat die katholische Kirche mehr gesellschaftlichen Einfluß und und nutzt ihn, um aktiv Homosexuelle zu terrorisieren. Aber solang der Papst nicht persönlich vorbeikommt und dir was tut...

    »Wir sind nicht das Maß aller Dinge« – stimmt. Eine sachliche Auseinandersetzung, eine differenzierte Mißbilligung: damit könnte man leben. Aber indem sich Ratzinger in seiner erotischen Verkümmerung zum Maß aller Dinge macht und sich anmaßt, damit »für mehr als eine Milliarde von Katholiken« zu sprechen, reißt er Gräben auf, anstatt als »Pontifex maximus« Brücken zu bauen.
    Und als Katholik muß ich klar und deutlich sagen: Für mich spricht DER nicht! Ich bin selber mündig.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 manni2Anonym
#10 Pro DialogAnonym
  • 05.01.2006, 21:23h
  • Ratzinger oder Benedikt sich zum Maß aller Dinge macht wird hier gesagt, merkt ihr eigentlich nicht wie lächerlich wir sind`? @norbertcgn hat schon recht, genauso machen wir uns zum Maß aller Dinge aber wehe jemand sagt das mal. Denn der Papst darf das nicht, wir schon! Denn es gelten im Dialog und im Miteinander unterschiedliche Grundlagen!@Vollkornmann: Mißbilligung sagst du ist okay, da haben sicher auch schwule Katholiken kein Problem mit, aber hier geht es seltenst um Mißbilligung, sondern um Verteufelung und genau da treffen die Schwulen wieder die Papisten, denn im Verteufeln sind beide Seiten gut! Und @norbert bleib du gläubiger Christ, denn bei dem was hier an Gegenargumentation kommt, konnte man noch keins finden , was wirklich ein Gegenargument war und Bestand hätte!!!!!!!!
  • Antworten » | Direktlink »