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Polizeibericht

Lesbenfeindlicher Angriff auf junge Frau in Berlin-Gesundbrunnen

Die 25-Jährige wurde nach einem Kuss mit einer anderen Frau von einem Unbekannten attackiert.


Die Berliner Polizei meldet gezielt queerfeindliche Übergriffe in ihren Polizeiberichten wie den aktuellen in einer U-Bahn-Station (Bild: Fernanda Armijo / flickr)

Eine junge Frau ist am frühen Samstagmorgen in Berlin-Gesundbrunnen von einem Mann homophob angegangen und geschlagen worden. Darauf machte die Berliner Polizei aufmerksam.

Nach Angaben der Attackierten hätten sie und eine 26-Jährige sich gegen 4.15 Uhr auf dem U-Bahnhof Gesundbrunnen geküsst, als der Unbekannte daraufhin auf sie zugegangen und sie in türkischer Sprache zur Rede gestellt haben soll. Anschließend soll der Mann sie auf dem Bahnsteig der Linie U8 geschlagen und zu Boden gestoßen haben.

Die 25-Jährige erlitt hierbei eine Verletzung am Rumpf und Gesäß, eine ärztliche Behandlung war zunächst nicht vonnöten. Wie bei vermuteter Hasskriminalität üblich führt nun der Polizeiliche Staatsschutz die weiteren Ermittlungen.

Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in ihren Berichten publik und meldet diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. So berichtete sie vor rund zwei Wochen von einem Angriff auf eine trans Jugendliche in Kreuzberg (queer.de berichtete). Aktuell läuft auch noch eine Fahndung nach einer Frau, die einen U-Bahn-Fahrgast homofeindlich beleidigt und geschlagen haben soll (queer.de berichtete).

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für LGBTI. (pm/cw)



#1 NinaAnonym
  • 19.02.2022, 15:43h
  • Ich bin inzwischen ziemlich beunruhigt über die Häufigkeit solcher Meldungen.

    Es wird immer mehr und in kürzeren Abständen, solche Sachen sind inzwischen so frequent das es sogar meinem Vater aufgefallen ist wie oft er inzwischen von derartigen Attacken hört.
    Erst vorletzte Woche meinte er zu mir das ich vorsichtig sein soll weil da draußen immer mehr spinner durchdrehen.
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#2 LothiAnonym
  • 19.02.2022, 15:45h
  • Nicht schon wieder. Ganz ehrlich? Und das wegen eines Kusses. Und überhaupt. So wie hier geschehen wünsche ich mir förmlichst, das solch ein Täter umgekehrt derartig heftigst mal von einer Frau ein paar hinter die Löffel kriegt. Und es muß ihm dabei so richtig weh tun. Was bilden sich diese bescheuerten Mannsbilder überhaupt ein.
    Und bitte jetzt ja nicht damit kommen, Gewalt gegen Gewalt einsetzen bringt nichts. So manch ein Zeitgenosse versteht es eben nicht anders. Gute Besserung wünsche ich der Frau.
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#3 HexeAnonym
#4 SchonAnonym
  • 19.02.2022, 16:46h
  • Es gibt keine Legitimation einen Menschen zu verletzen. Hoffentlich bekommen den Verbrecher.
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#5 LothiAnonym
  • 19.02.2022, 17:27h
  • Antwort auf #4 von Schon
  • Na das sag auch mal all den Rüpeln die in unsere Stadt einfach so mir nichts dir nichts ihr Unwesen treiben. Gerade erst ganz aktuell in Berlin Neukölln: 20 Männer bewerfen in der Sonnenallee vorbeifahrende Autos mit Straßenschilder, Bodensteinen und andere Wurfgeschosse. Zwei von diesen Hirnlosen konnte die Polizei festnehmen.
    Nein, es gibt leider immer auffälligere besonders männliche Personen die meinen alles sei ihnen erlaubt.
    Neben mir im Bus sitzt ein ca.23 jähriger ohne FFP2 Maske. Beide Beine über eine Sicherungsstange gelegt und hat eine Pistole aus Plastik ohne Munition in der Hand. Zielt mal nach vorne und gar in meine Richtung. Betätigt dabei jedesmal den Abzug. Dabei grinst er unverfroren vor sich hin. Der Busfahrer ignoriert ihn und somit halte auch ich mich besser da raus. Ich hätte ihn gerne gefragt wie alt er sei und aus welchen Käfig er ausgebrochen ist.
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#6 Lucas3898Anonym
#7 StaffelbergblickAnonym
  • 19.02.2022, 18:50h
  • Antwort auf #5 von Lothi
  • Ach ja ... auch das ist Berlin. Was diesen jungen Mann anbelangt ... ich VERMUTE, dass es sich um ein ganz armes Würstchen handelt. Es spielt mit einem "Spielzeug" zum Eindruck zu schinden. So schwer es auch fällt ... ihn zu ignorieren ist das beste. "ohne Maske ... Spielzeugwaffe ..." kommt mir wie "Trittbrettfahrer " Mentalität vor. Wie gesagt, solche Situationen sind extem schwierig ... aber ich gehe für mich immer davon aus ... wenn ich ihn nicht beachte ... wird er richtig "bestraft". Er hat sein Ziel nicht erreicht.
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#8 LothiAnonym
  • 19.02.2022, 19:25h
  • Antwort auf #6 von Lucas3898
  • Danke dir für die Links. Ist jetzt eh zu spät. Leider bin ich schon im fortgeschrittenen Alter und gesundheitlich angeschlagen. Früher in noch jungen Jahren hätte ich diesen Idioten zur Rede gestellt. Wäre nicht das erste mal, das ich sogar Partei für jemanden z.B. in der U-Bahn ergreife. Wenn man laut wird und gezielt redet schauen alle in die gleiche Richtung. Somit gibt es schon mal genügend Zeugen.
    Nachteil heutzutage ist der, solch Typen belassen es nicht bei verbalen Austausch. Nein, da wird gleich der gesamte Frust in Form von Schläge auf der oder die Opfer losgelassen. Berlin ist leider voll von solch Pappenheimern.
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#9 LothiAnonym
#10 SchonAnonym
  • 19.02.2022, 20:42h
  • Antwort auf #5 von Lothi
  • Oh das ist übel. Bei Schusswaffen, auch Anscheinwaffen kenn ich keine Toleranz.
    Keine Ahnung, was ich getan hätte. Ich glaube da wäre alles mögliche möglich gewesen, mit zufälligem Ausgang.
    Was das Männerproblem an geht, da habe ich neulich trefflich mit einem Arbeitskollegen diskutiert.
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