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Polizeibericht
Lesbenfeindlicher Angriff auf junge Frau in Berlin-Gesundbrunnen
Die 25-Jährige wurde nach einem Kuss mit einer anderen Frau von einem Unbekannten attackiert.

Die Berliner Polizei meldet gezielt queerfeindliche Übergriffe in ihren Polizeiberichten wie den aktuellen in einer U-Bahn-Station (Bild: Fernanda Armijo / flickr)
- 19. Februar 2022, 13:59h 2 Min.
Eine junge Frau ist am frühen Samstagmorgen in Berlin-Gesundbrunnen von einem Mann homophob angegangen und geschlagen worden. Darauf machte die Berliner Polizei aufmerksam.
Nach Angaben der Attackierten hätten sie und eine 26-Jährige sich gegen 4.15 Uhr auf dem U-Bahnhof Gesundbrunnen geküsst, als der Unbekannte daraufhin auf sie zugegangen und sie in türkischer Sprache zur Rede gestellt haben soll. Anschließend soll der Mann sie auf dem Bahnsteig der Linie U8 geschlagen und zu Boden gestoßen haben.
Die 25-Jährige erlitt hierbei eine Verletzung am Rumpf und Gesäß, eine ärztliche Behandlung war zunächst nicht vonnöten. Wie bei vermuteter Hasskriminalität üblich führt nun der Polizeiliche Staatsschutz die weiteren Ermittlungen.
Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in ihren Berichten publik und meldet diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. So berichtete sie vor rund zwei Wochen von einem Angriff auf eine trans Jugendliche in Kreuzberg (queer.de berichtete). Aktuell läuft auch noch eine Fahndung nach einer Frau, die einen U-Bahn-Fahrgast homofeindlich beleidigt und geschlagen haben soll (queer.de berichtete).
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für LGBTI. In wenigen Wochen düften die ersten Kriminalitätsstatistiken für letztes Jahr vorliegen. Im letzten Dezember stellte die Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik einen Zwischenstand zu queerfeindlichen Übergriffen für das Jahr 2021 vor. Im Bereich der Hasskriminalität gegen die sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität wurden für Berlin zu dem Zeitpunkg 369 Fälle registriert und damit nahezu so viele Fälle wie im gesamten Vorjahreszeitraum (2020: 372 Fälle). Gewaltdelikte machten 94 der angezeigten Fälle aus. Es wurden fünf Propagandadelikte registriert sowie 270 sonstige Straftaten, darunter vor allem Beleidigungen und Bedrohungen. Aufgrund eines vermuteten hohen Dunkelfeldes sind die Zahlen nur bedingt aussagekräftig. (pm/cw)















Es wird immer mehr und in kürzeren Abständen, solche Sachen sind inzwischen so frequent das es sogar meinem Vater aufgefallen ist wie oft er inzwischen von derartigen Attacken hört.
Erst vorletzte Woche meinte er zu mir das ich vorsichtig sein soll weil da draußen immer mehr spinner durchdrehen.