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- 06. Januar 2006 1 Min.
London (queer.de) - Hollywood-Schauspieler Kevin Spacey (46, "American Beauty") wurde durch eine Unterrichtsvorlage der LGBT (Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender Group) unfreiwillig als schwul geoutet. Die Broschüre wurde laut dem "Daily Mirror" bis vor wenigen Tagen an britischen Schulen für den Unterricht verwendet. In dem Papier findet sich Spaceys Name unter denen anderer berühmter Homosexueller aus der Geschichte – unter anderem denen von Oscar Wilde und Tennessee Williams. Die Gruppe LGBT unterrichtet mit Unterstützung der Regierung homosexuelle Geschichte an britischen Schulen. Er sei "betrübt und ärgerlich" über den Fehler, sagte Paul Patrick, der Organisator des Unterrichts, gegenüber dem "Daily Mirror". Der Name sei vor einem Jahr aus einer Präsentation für den Unterricht für das Papier übernommen worden. "Wir prüfen unser Material genau nach, aber Mr. Spaceys Name ist durchgerutscht. Ich weiß nicht wie", so Patrick. Spacey, der für "Die üblichen Verdächtigen" und "American Beauty" zweimal mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, arbeitet derzeit als künstlerischer Leiter am Londoner Old-Vic-Theater. Fragen zu seinem Liebesleben beantwortet er in der Regel nicht. Allerdings war der Schauspieler 1997 schon einmal als homosexuell geoutet worden – vom Magazin "Esquire", das die Meldung jedoch später wieder zurückzog. (jg)















Hat sich das Management Spacey's ausdrücklich beschwert und Klagen angedroht?
Wenn er in "American Beauty" KEINEN Mann geküsst hätte, wäre das Gerücht dann auch aufgekommen?
1. Ist der Mann Schauspieler. Manche Leute können Film und Realität eben nicht auseinander halten.
2. Ob und wen Mr. Spacey vor oder hinter der Kamera küsst, geht ja wohl nur ihn etwas an. Er ist ein Mensch wie jeder andere auch.
Nur weil er ein Promi ist.... *kopfschüttel*
Wer geht denn zur Kiosk-Besitzerin nebenan und fragt sie auf den Kopf zu, ob sie lesbisch ist?
Wenn ich im Zug vom Schaffner kontrolliert werde, ist es mir ja auch egal, ob er schwul oder bi ist.
Warum ist es so wichtig, ob jener oder welcher Star bi, schwul oder lesbisch ist?
Es ist ein beliebtes Hobby, homosexuelle Promis aufzuzählen. Super! Lasst uns mal anfangen: Hella von Sinnen, Maren Kroymann, Bettina Bötting, Dirk Bach, Boris Henn, David Wilms, usw.
Ganz toll. Und was haben wir dann davon?
Als "Aufklärungsmaterial"? Dass auch Promis "anders" sind? Als Vorbildfunktion?
Oder ganz schlimm: "Schauspieler XY ist auch schwul und hat sich auch nicht die Pulsadern aufgeschnitten oder Blausäure besorgt."
Hallo???