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Eurovision Song Contest

Deutscher ESC-Beitrag: Online-Voting gestartet

Vor der TV-Show am Freitag kann bereits die Hälfte der Punkte vergeben werden.


Die sechs Acts (von links oben nach rechts unten): Malik Harris, Emily Roberts, Eros Atomus, Nico Suave & Team Liebe, Felicia Lu und Maël und Jonas (Bild: eurovision.de) (Bild: NDR)
  • 28. Februar 2022, 11:21h 13 2 Min.

Wer vertritt Deutschland beim Eurovision Song Contest im Mai in Turin? Darüber wird ab diesem Montag abgestimmt – zunächst online und am Freitag dann live im Vorentscheid "Germany 12 Points". Insgesamt treten sechs Kandidat*innen an, die wir nach ihrer Bekanntgabe vor wenigen Wochen hier näher vorgestellt hatten.

In die Auswahl der Beiträge in diesem Jahr waren die ARD-"Popwellen" einbezogen – und auf deren Webseiten ist ab diesen Montag die neue Online-Abstimmung bis am Freitag um 20 Uhr möglich, also bis kurz vor Beginn der Vorentscheids-Show im Fernsehen. Insgesamt neun Radiosender beteiligen sich – und ihre Moderatorinnen und Moderatoren werden während der Show die Ergebnisse aus den einzelnen Sendegebieten verkünden. Das geschieht jeweils als 12, 10 und 8 bis 5 Punkte. Sie machen 50 Prozent des Ergebnisses aus, neben dem Televoting am Freitag, dessen Punkte proportional zum genauen Abstimmungsergebnis vergeben werden.

Direktlink | Die sechs Songs im Schnelldurchlauf – auch vor dem Voting ist zumindest ein kurzer Einblick nötig
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Abgestimmt wird über spezielle Seiten von Antenne Brandenburg (Berlin, Brandenburg), BAYERN 3 (Bayern), Bremen Vier (Bremen), hr3 (Hessen), MDR Jump (Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen), NDR 2 (Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein), SR 1 (Saarland), SWR3 (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz) und WDR 2 (Nordrhein-Westfalen). Dabei hat jeder Teilnehmende nur eine Stimme.

Die Vorstellung der Kandidat*innen hatte in sozialen Netzwerken erneut für eine gewisse Ernüchterung unter ESC-Fans geführt, und zu Empörung über die Nicht-Auswahl von Eskimo Callboy, zu deren (nicht erfolgter) Nachnominierung es gar eine Petition gab. So gibt es nun die Wahl zwischen Emily Roberts, eros atomus, Felicia Lu, Maël & Jonas, Malik Harris und Nico Suave & Team Liebe.

/ eurovisionde
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Der von Barbara Schöneberger nominierte Vorentscheid aus Berlin läuft am Freitag ab 20.15 Uhr erstmals nicht in der ARD, sondern in allen Dritten, auf One und als Livestream in der ARD-Mediathek sowie auf eurovision.de. Abstimmung ist per Telefon und SMS möglich. Für das ESC-Finale am 14. Mai ist Deutschland automatisch qualifiziert, wie einige weitere größere Länder und Gastgeber Italien. Dessen Beitrag – ein queeres Duett von Mahmood und Blanco – gilt als Favorit auf den Sieg.

Derzeit läuft die Vorentscheids- und Nominierungsphase, Australien entschied sich am Samstag in seinem Vorentscheid etwa für den schwulen Sänger Sheldon Riley. Nach dem Contest-Ausschluss und EBU-Rückzug Russlands nehmen nach aktuellem Stand 40 Länder teil. (cw)

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#1 JHJHAnonym
  • 28.02.2022, 13:14h
  • Na ja - alle sechs Beiträge üblicher trash - mit dem üblichen Gestik-Gezappel. Null Punkte von mir.
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#2 PeerAnonym
  • 28.02.2022, 13:48h
  • Wieso sollte man da abstimmen?

    Da mindestens zwei Songs zur Wahl stehen, die nicht in der endgültigen Fassung, wie sie am ESC teilnehmen werden, vorliegen (weil sie zu lang sind und gekürzt werden müssten), weiß man also gar nicht, worüber man abstimmt.

    Normalerweise würde ich sagen, dass man für diese zwei Songs, die dem Reglement widersprechen einfach gar nicht abstimmt. Aber wenn da noch geändert wird und man nicht weiß, wie das geänderte sein wird, dann kann es ja auch sein, dass die anderen Beiträge ebenfalls nur als vorläufiges "work in progess" anzusehen sind und nichts über die wirklichen Wettbewerbsbeiträge aussagen.

    Also braucht man auch gar nicht abzustimmen, wenn man nicht mal weiß, worüber man abstimmt.
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#3 Julian 90Anonym
  • 28.02.2022, 15:00h
  • Antwort auf #2 von Peer
  • Da stimme ich zu:
    Nicht nur, dass man sich nicht verarschen lassen will, sondern es ist schlichtweg unmöglich, eine Wahl zu treffen, wenn man gar nicht weiß, worüber man abstimmt und nur die ungefähre Richtung weiß, aber nicht den fertigen Song kennt.

    Wenn Deutschland weiterhin so lächerlich vorgeht, brauchen wir uns nicht wundern, wenn wir ständig miese Songs haben und ständig ganz hinten landen.
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