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Null-Toleranz-Politik

US-Fußballverband will diskriminierende Gesänge verbieten

Kommt es zu queerfeindlichen oder rassistischen Sprechchören im Stadion, sollen künftig auch in den USA Fußballspiele unterbrochen oder vorzeitig beendet werden.


Symbolbild: Fußballfans im Stadion (Bild: roanokecollege / wikipedia)

Der US-Fußballverband will diskriminierende Gesänge bei allen Spielen verbieten, die vom Verband ausgerichtet oder kontrolliert werden. Einem Beschluss des Vorstandes vom Freitag (Ortszeit) zufolge werde der Verband US Soccer eine Null-Toleranz-Politik und das dreistufige Protokoll des Weltverbandes FIFA übernehmen. Das sieht eine Unterbrechung des Spiels und die Verwarnung der Fans vor, die für die Unterbrechung oder gar den Abbruch eines Spiels verantwortlich sind. Der Beschluss werde nun an das Regelkomitee des Verbandes weitergeleitet, das dann eine Richtlinie zur Prüfung an den Vorstand zurücksendet.

Bereits im Januar hatte der mexikanische Fußballverband eine ähnliche Richtlinie verabschiedet (queer.de berichtete). Die mexikanische Nationalmannschaft war wegen schwulenfeindlicher Gesänge vom Weltverband FIFA mit Geldstrafen und einem Zuschauerausschluss für zwei Heimspiele belegt worden (queer.de berichtete). (cw/dpa)