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Hass
J.K. Rowling teilt erneut gegen trans Menschen aus
Joanne K. Rowling hat sich einmal mehr kontrovers über das Thema Transidentität geäußert. In einem Tweet setzte sie trans Frauen indirekt mit männlichen Sexualstraftätern gleich. Nicht der erste Skandal um die "Harry Potter"-Autorin.
- 7. März 2022, 13:15h 3 Min.
Die in der schottischen Landeshauptstadt Edinburgh lebende 56-jährige britische Schriftstellerin Joanne K. Rowling polarisiert erneut mit einem Tweet über Transsexualität. Via Twitter äußerte die "Harry Potter"-Autorin am Samstagabend zunächst Zustimmung für die Journalistin Susan Dalgety, die ein geplantes schottisches Gesetz über Geschlechtsangleichungen kritisierte.
Der Hintergrund: Die LGBTI-freundliche Landesregierungschefin Nicola Sturgeon hatte im schottischen Parlament die Gender Recognition Reform Bill eingebracht. Sie soll in der halbautonomen Provinz den in ganz Großbritannien geltenden Gender Recognition Act von 2004 ergänzen. Das Gesetz soll trans Personen eine Geschlechtsanpassung erleichtern. So sollen medizinische und psychiatrische Gutachten wegfallen. Ähnliches plant auch die deutsche Bundesregierung mit dem Selbstbestimmungsgesetz (queer.de berichtete).
/ NicolaSturgeon | Regierungschefin Nicola Sturgeon hat bereits 2019 mehr Selbstbestimmung für trans Menschen versprochen.@scotgov is committed to reforming the Gender Recognition Act. The path set out today by @S_A_Somerville offers the best opportunity to achieve the consensus in @ScotParl needed to pass the Bill and show that trans rights and womens rights are not in conflict. https://t.co/f6f3zEpzOu
Nicola Sturgeon (@NicolaSturgeon) June 20, 2019
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Die von J.K. Rowling unterstützte Journalistin Dalgety befürchtete in einem Meinungsartikel in "The Scotsman", dass "gewalttätige, missbrauchende Männer" die Gesetzesänderung "ausnützen werden". Mit den Männern meint sie auch den "Pädophilen", der ihre "Seele gestohlen" habe.
Rowling teilt umstrittenen Artikel
Rowling retweetete den Artikel und bezog ihn auf eine Aussage der Sozialministerin Shona Robison. Die Politikerin von Sturgeons proeuropäischer Separatistenpartei SNP hatte im Parlament versucht, Ängste wie die von Dalgety zu entkräften. Es gebe keine Beweise dafür, dass kriminelle Männer jemals vorgegeben hätten, eine Frau zu sein, um andere Frauen sexuell zu missbrauchen.
"Die bisher erschütterndste, aufrichtigste und mutigste Antwort auf die erstaunliche Behauptung von Shona Robison", schrieb Rowling zu dem Retweet. Als ebenfalls missbrauchte Frau schicke sie Grüße an die Journalistin.

Die Schriftstellerin präzisierte in einem zweiten Tweet ihr Anliegen. "Das Gesetz wird den schwächsten Frauen in der Gesellschaft schaden: denjenigen, die nach männlicher Gewalt Hilfe suchen, und den inhaftierten Frauen", schrieb Rowling. "Statistiken zeigen, dass inhaftierte Frauen bereits weitaus häufiger missbraucht worden sind".

Der Verweis auf inhaftierte Frauen erklärt sich durch eine frühe Stellungnahme Rowlings. Sie hatte kritisiert, dass es in Schottland künftig Sexualstraftäter*innen überlassen wird, mit welchem Geschlecht sie sich identifizieren. So könnten "biologische Männer", die Frauen vergewaltigt haben, in Frauengefängnisse kommen. Laut Trans-Aktivist*innen handle es sich dabei um Panikmache, um trans Menschen pauschal als Sexualstraftäter*innen darzustellen. Die gleiche Taktik sei bei homosexuellen Männern verwendet worden, die in der Vergangenheit pauschal als Kinderschänder verunglimpft worden seien – und von radikalen Teilen der Gesellschaft, etwa der AfD oder vom Frauenmagazin "Emma", bis heute verunglimpft werden.
Rowlings neuerliche Statement stieß bei Twitter auf Kritik. Nicht zum ersten Mal erntet die Schriftstellerin für transphobe Aussagen einen Shitstorm. "Harry Potter"-Stars wie Daniel Radcliffe (32) und Emma Watson (31) haben sich deshalb öffentlich von ihr distanziert. Trans Aktivist*innen bezeichnen sie als TERF (Trans-Exclusionary Radical Feminism) – also als Feministin, die transsexuelle Frauen nicht anerkennt. (spot/cw)

















Sie mag eine teilweise gute Schriftstellerin sein, aber das war es auch.
Bildung scheint kein Ding zu sein.
leider hält sie ihr Klappe nicht.
ich würde meine jetzigen Kinder schon wegen ihrem gehabe die Potter-Bücher nicht mehr lesen lassen. Auch da gibt es hinreichend bessere Literatur im gleichen Genre. Sie ist einfach über.