Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?41390

"Europas größtes Pride-Event"

CSD Köln soll wieder in gewohnter Form stattfinden

Dieses Jahr soll beim Cologne Pride für queere Rechte demonstriert werden als wäre es 2019.


Anfang Juli gibt es wieder einen großen CSD durch die Innenstadt

  • 9. März 2022, 14:24h 12 2 Min.

Nach zwei Jahren coronabedingter Einschränkungen soll die Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) in Köln in diesem Jahr wieder in voller Größe stattfinden. "Jetzt ist endlich der Zeitpunkt gekommen, um Europas größtes Pride-Event in gewohnter Form stattfinden zu lassen", erklärte der Verein Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuST) am Mittwoch. Die Veranstalter*­innen rechnen mit einem "vollen und vielseitigen Programm" zwischen dem 18. Juni und der großen CSD-Demo am 3. Juli.

Bei der großen Parade sollen in diesem Jahr wieder zehntausende Menschen quer durch die Innenstadt ziehen. Auch das CSD-Straßenfest könne in diesem Jahr vom 1. bis zum 3. Juli wieder traditionell stattfinden. Vergangenes Jahr fand Ende August ein verkleinerter Cologne Pride statt (queer.de berichtete).

"Die Folgen der Corona-Pandemie, die schrecklichen Entwicklungen in der Ukraine und die weltweit immer wieder auftauchenden Menschenrechtsverletzungen, machen den Cologne Pride umso wichtiger", so der KLuST. "Für Menschenrechte stehen wir auf und zeigen, weit über die Grenzen von Köln, wie stark wir hier gemeinsam stehen. Für unsere Rechte, für Liebe und für Frieden." Der CSD soll wie in den letzten beiden Corona-Jahren unter dem Motto "FÜR MENSCHENRECHTE – Viele.Gemeinsam.Stark!" stehen.

Für den Frieden in Europa und auf der Welt?? #stopwar #humanrights #peace #vielegemeinsamstark #klust #colognepride #frieden #pride #fuermenschenrechte @koelner_karneval #ukraine

Posted by Cologne Pride on Monday, February 28, 2022
Facebook / Cologne Pride
Datenschutz-Einstellungen | Info / Hilfe

Köln soll an diesem Wochenende "zur buntesten Stadt Deutschlands" werden, hieß es. Die Kölner CSD-Parade beschreibt sich als "Europas größtes Pride-Event". Sollten sich im Sommer aufgrund der Corona-Pandemie Einschränkungen ergeben, würden die Veranstalter*innen umgehend darauf reagieren. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass dieses nicht der Fall sein wird!", so der KLuST.

Diese Woche hatte bereits der CSD Wien bekanntgegeben, erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder in (fast) vollem Umfang stattzufinden (queer.de berichtete). (AFP/cw)

-w-

#1 Hirn vom HimmelAnonym
  • 09.03.2022, 16:39h
  • Nix gelernt in der Domstadt. Die diesjährige Karnevalsszene hat sogar ohne Großveranstaltung die Infektionsrate in der gesamten Bevölkerung in die Höhe getrieben, wie in den letzten Tagen zunehmend deutlicher wird. Aber was soll's, Hauptsache die Kölner*innen können Party machen. :-p
  • Direktlink »
#2 Lucas3898Anonym
#3 HirnerellaAnonym
  • 09.03.2022, 20:00h
  • Antwort auf #1 von Hirn vom Himmel
  • Komme aus Köln, aber habe wegen Corona und vor allem auch dem Krieg darauf verzichtet, zu feiern. Aber verurteile niemand, der gefeiert hat oder zur Friedensdemo gegangen ist.
    Denke, auch dies war ein Infektionstreiber, aber eben auch ein wichtiges Zeichen.

    Es gibt aber einen Unterschied zum Karneval: dieser hat ganz oft in geschlossenen Räumen stattgefunden, die Leute standen dicht bei dicht ohne Belüftung und zur kalten Jahreszeit.
    Auch vor Corona war nach Karneval die halbe Stadt erkältet oder hatte Grippe. Das wurde nur nie gemessen oder publik gemacht.

    Der CSD findet aber so gut wie ausschließlich draußen statt und es ist Sommer, die Menschen haben bessere Abwehrkräfte zu der Zeit. Das ist also ein riesiger Unterschied.
    Ich denke, wir sollten es probieren. Zumindest in den Sommermonaten muss wieder ein ganz normales Leben möglich sein.
  • Direktlink »