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Kommentare zu:
"Buffy" wird 25


#1 DreddAnonym
  • 10.03.2022, 13:24h
  • "Bury the gay" trifft doch nur zu wenn somit dieser Part (aka Homosexualität) aus der Serie "entfernt" werden soll, im Falle von Tara war Ihr Tod aber keine "huck und weg" Aktion sondern tragend für die gesamte Staffel inklusive der Charakterentwicklung von Willow inkl. Trauerbewältigung und neue Liebe in der Folgestaffel....

    Sicherlich ist (oder war) "Bury the gay" n Problem, aber nicht jeder queere Todesfälle ist gleich "Bury the gay"...

    Serie natürlich eine der all time favorites, hier sollte auch endlich mal ordentliche remastered werden, die Version die Disney+ anbietet ist ne Frechheit, alles überbelichtet, Bilder beschnitten etc....
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#2 AyidaProfil
  • 10.03.2022, 15:40hHessen
  • Antwort auf #1 von Dredd
  • Der "Bury the Gay" Trope bezeichnet tatsächlich jeglichen Todesfall eines relevanten queeren Charakters. Oft geht es gar nicht um offene Homophobie oder Transphobie, sondern darum dass ein queerer Charakter oft weniger ausführlich gestaltet ist oder weniger relatable ist und der Tod des Charakters bei Heteros nur Gleichgültigkeit auslöst. Es ist ein allgemeines Medien Phänomen, nicht direkt homophob, aber ein Beispiel, wie queere Menschen von der Gesellschaft gesehen werden. Die Intention ist oft gar nicht mal böse gemeint, wenn beispielsweise ein queerer Charakter als Held*in oder Kämpfer*in oder auch als Opfer von Unrecht gezeigt wird, ist das erst mal an sich keine LGBTQ Feindlichkeit. Es wird erst zum Problem, wenn queere (oder auch schwarze) Charaktere überdurchschnittlich häufig in solchen Opfer Rollen gezeigt werden. Filme und Serien sind besonders für junge LGBTQs sehr prägend (für mich auf jeden Fall), oft weil es der einzige oder erste Kontakt zu Queerness ist oder der Identifikation dienen kann.
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#3 DreddAnonym
  • 10.03.2022, 17:10h
  • Antwort auf #2 von Ayida
  • Hmm... erstmal danke für deine Ausführung, aber naja, wenn es wie im Fall von Buffy ausgeführt wird find ich die Kritik - welche sicherlich oft berechtigt ist - irgendwie merkwürdig, weder war ihr Tod "unrelevant" noch wurde Willows Gefühls/Liebesleben danach außer Acht gelassen. Tara war von Staffel 4 bis 6 dabei, in Staffel 7 hat man dann noch ne neue Love Interest unter den Nachwuchsjägerinnen eingeführt.
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#4 LovesternProfil
  • 11.03.2022, 04:19hGreifswald
  • Taras Tod war doch der Schlüssel-Moment der 6. Staffel. Bis dahin schienen die drei Trottel die Ober-Bösewichte der Staffel zu sein, aber plötzlich war es Willow. Und Tara wurde nicht erschossen, weil sie lesbisch war. Es war ja direkt ein Aufhänger für Dark Willow, dass Tara gar nicht absichtlich erschossen wurde, sondern der hässliche Trottel-Typ vor lauter Frauenhass einfach wahllos um sich geschossen und zufällig Tara getroffen hat. Quasi ein Vorgriff auf die Incel-Bewegung, bevor es sie überhaupt gegeben hat.

    Die Serie war nicht nur in diesem Punkt fast ein wenig hellsichtig.

    Auch sonst kann man der Serie wohl kaum Frauenfeindlichkeit vorwerfen. Nicht nur wegen der Titel-Heldin, die laut Whedon absichtlich eben ein junges Mädchen, das zuschlagen kann, sein sollte, und nicht wie sonst ein harter Kerl. Wow, das ist ja sooo frauenfeindlich. Und die beeindruckendste Antagonistin, die Göttin, war halt auch eine Frau.

    Und der ganze Cast bestand bis Taras Tod aus genau 2 Kerlen und 5 Frauen. Auch total frauenfeindlich.... nicht.
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