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Wie bitte?

Homophober Besitzer schiebt "schwulen" Hund ins Tierheim ab

Der kleine Fezco hat kein Zuhause mehr, weil er für schwul gehalten wird.


Fezco sucht ein neues Zuhause (Bild: Stanly County Animal Protective Services)

Eine Familie im US-Bundesstaat North Carolina hat einen 25 Kilo schweren Hund namens Fezco beim Tierheim abgegeben, weil das Tier einen anderen männlichen Artgenossen bestiegen haben soll – und einen schwulen Hund wolle man nicht haben. Das Tierheim in der knapp 70 Kilometer von Charlotte entfernten Kleinstadt Stadt Albemarle teilte mit, dass man nun ein neues Zuhause für den viereinhalbjährigen Rüden suchen werde.

Die Geschichte über den Hund verbreitete sich in sozialen Medien, nachdem der Lokalsender WCCB-TV über Fezco berichtet hatte. "Er hat einen anderen Hund bestiegen, was Hunde nun mal tun", so Nachrichtenmoderatorin Morgan Fogarty. Ihr Co-Moderator Drew Bollea ergänzte: "Dieser Junge schaut so aus, als ob er sehr schnell ein neues Zuhause findet."

Direktlink | "He is a good boy": Ein Lokalnachrichtensender aus Charlotte berichtet über Fezco
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Wie jeder Hundebesitzer oder jede Hundebesitzerin weiß, besteigen ihre Vierbeiner oft nicht nur Artgenossen, sondern auch Gegenstände und Menschen. In sozialen Netzwerken wird bereits gemutmaßt, dass es wohl besser ist, wenn das Tier nicht bei derart vorurteilsbeladenen Herrchen und Frauchen aufwächst.

Gleichgeschlechtliche Liebe ist in der Tierwelt weit verbreitet. Insbesondere schwule Pinguine ziehen als treue Partner immer wieder Aufmerksamkeit auf sich. Kürzlich sorgte etwa für weltweites Entzücken, als das gemeinsame Küken des schwulen Pinguinpaars Elmer und Lima im Zoo von Syracuse (US-Bundesstaat New York) das Licht der Welt erblickte (queer.de berichtete). Auch der bisexuelle Jonathan – mit 190 Jahren die älteste Riesenschildkröte der Welt – sorgt immer wieder Schlagzeilen; so ist er trotz seines biblischen Alters nach wie vor sexuell aktiv (queer.de berichtete).

Gleichzeitig sorgt die Thematisierung von Homosexualität im Tierreich insbesondere in den USA immer wieder für Aufregung. Die US-Bibliothekenvereinigung American Library Association (ALA) teilte etwa mit, dass viele Beschwerden und Zensuraufrufe über Bücher mit schwulen Pinguinen oder einem schwulen Hasen erfolgen würden (queer.de berichtete). (dk)



#1 LothiAnonym
  • 21.03.2022, 18:11h
  • So sieht nicht wahre Tierliebe aus. Vollkommen daneben. Ich würde dem Hund sofort in meine Obhut nehmen. Hoffentlich findet er jemanden der sich liebevoll um ihn kümmert.
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#2 SebiAnonym
  • 21.03.2022, 18:27h
  • Hoffentlich findet er bald einen besseren Besitzer.

    Aber selbst im Heim wird er es wohl besser haben als bei solchen Leuten... Aber ich wünsche ihm, dass er bald eine neue Familie findet und diese traumatische Trennung verarbeitet und schnell vergisst.
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#3 daVinci6667
  • 21.03.2022, 18:31h
  • Sowas ungerechtes! Fezco soll in seiner gewohnten Umgebung bleiben dürfen. Dafür dieses Ar. och von Hundehalter ins Tierheim stecken!
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#4 TimonAnonym
#5 dellbronx51069Anonym
  • 21.03.2022, 19:37h
  • Tiere sind nunmal nicht bereit sich an die idiotischen Moralvorstellungen von Nacktaffen zu halten . Teufel auch !
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#6 LarsAnonym
  • 21.03.2022, 21:39h
  • Eigentlich müsste man so etwas wie eine Führerschein für Tiere machen, wer mit so einem Argument einen Hund oder andere Tiere abgibt, dürfte meiner Meinung nach kein Tier mehr halten. Wie dumm manche Menschen sind.
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#7 fredinbkkkAnonym
  • 22.03.2022, 01:53h
  • Frauchen und Herrchen sind funtamental christlich und der Hundi ist Atheist....
    das war zu erwarten...
    dem Schicksal sei dank...haben sie ihn nicht mit einer ihrer vielen Knarren erschossen

    end of satiere
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#8 EndstationAnonym
  • 22.03.2022, 08:33h
  • Ich wundere mich über die Unkenntnis hier im Forum. Tierheim in den USA bedeutet Todestrakt, je nach Bundesstaat werden die Tier nach einigen Wochen getötet, wenn sich kein Besitzer findet. Ungefähr 30 % der Hunde verlassen das Tierheim nicht mehr lebend. Bei Katzen ist der Anteil noch höher, ist auch in Regionen in Frankreich üblich.
    Und viele Tierhalter nehmen das billigend in Kauf ... da finde ich den "Abgabegrund" ja schon eher läppisch.
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#9 LothiAnonym
  • 22.03.2022, 09:37h
  • Antwort auf #8 von Endstation
  • Was erwartest Du? Mehr als Anteilnahme für ein ausgesetztes Tier kann ich beim besten Willen nicht kommentieren. Wäre es in Deutschland passiert sähe diese Angelegenheit mit Sicherheit anders aus. Schlimm genug wenn die Besitzer ohne ein plausiblen Grund den Vierbeiner so mir nichts dir nichts in ein Tierheim abgeben können, ganz ohne die Konsequenzen dafür zu tragen. Diese Story stinkt doch nach eindeutiger Tierquälerei.
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#10 FragenUeberFragenAnonym
  • 22.03.2022, 10:55h
  • Warum will die Familie denn keinen schwulen Hund? Vielleicht weil es nicht in ihr christliches Weltbildchen passt?
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