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"Killing Eve"

Zwischen Mordlust und Liebe: Happy End für Villanelle und Eve?

Am Montag startet auf Starzplay die vierte und letzte Staffel der britischen Agentenserie "Killing Eve". Wir fiebern mit, ob aus den liebsten Feindinnen endlich Liebhaberinnen werden.


Können nicht voneinander lassen: Agentin Eve Polastri (Sandra Oh, l.) und Auftragsmörderin Villanelle (Jodie Comer) (Bild: AMC)

Die Storyline der ersten Staffel von "Killing Eve" führt zwei Protagonistinnen ein, die – auf den ersten Blick – nicht unterschiedlicher sein können: die Serienkillerin Villanelle und die Ermittlerin Eve. Erstere ist ein blutrünstiges Leben im Luxus gewöhnt, Reisen um die Welt und das Bewusstsein, alles zu bekommen, was sie will. Zweitere führt ein heteronormatives Eheleben in einem Reihenhaus. Und doch geraten beide Leben aus den Fugen, als sie das erste Mal voneinander hören.

Unklar ist in der Serie, wer wen jagt – und so entwickelt sich schnell ein Katz-und-Maus-Spiel, das nicht nur den Hauptfiguren, sondern auch den Zusehenden Nervenkitzel abverlangt und unter die Haut geht. Über bisher drei Staffeln versuchen sich Villanelle und Eve gegenseitig – und das nicht nur einmal – umzubringen. Doch was als mörderische Faszination beginnt, entwickelt sich rasant zu etwas Anderem. Dabei nähern sich Villanelle und Eve nicht nur physisch, sondern auch psychisch und emotional an.

Villanelle hat Beziehungen mit anderen Frauen

Nicht nur einmal steht eine der beiden plötzlich bei der anderen im Wohnzimmer, und nicht nur einmal ist dabei eine sexuelle, wenn nicht sogar leidenschaftliche, Anspannung spürbar. Die gegenseitigen Mordversuche sind zwar ernst gemeint, trotzdem freuen sich beide, dass diese durchweg scheitern.


Szene aus der vierten Staffel

Als Serienkillerin ist es Villanelle gewohnt, sich nur sexuell, aber nicht emotional auf Menschen einzulassen. Sie hat über die ersten drei Staffeln sowohl Liebhaber als auch Liebhaberinnen, doch ist klar, dass ihre letzte Liebe einer Frau galt – ihrer Dozentin. Dabei löst sich die Serie nicht nur von den heteronormativen Gesellschaftszwängen, sondern durchbricht auch die üblichen und dadurch anerkannten partnerschaftlichen Alterskonstellationen.

Mit Eve hat Villanelle wieder eine reifere Frau gefunden, die sie fasziniert. Und wieder befindet sich diese anfangs in einer heterosexuellen Beziehung. Doch wie bei ihrer Dozentin, Anna, schafft sie es auch dieses Mal, ihr Gegenüber auf sich Aufmerksam zu machen – und das nicht nur durch ihre außergewöhnliche Intelligenz, sondern auch durch ihre unübersehbare weibliche Ausstrahlung.

Queere Achterbahn der Gefühle

Durch drei Staffeln Action, Nervenkitzel, anbahnende Homoerotik sowie Gefühlschaos bewegen sich Villanelle und Eve immer wieder weit auseinander, um sich dann noch näher wieder zu begegnen. Ähnlich einer Achterbahn der Gefühle ist unklar, wie lange die Höhenflüge und die Gefälle andauern. Unklar sind auch die Bedeutung und das Ende. Eines ist aber klar: Die potenzielle Liebesbeziehung der beiden steht unter einem denkbar schlechten Stern – doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Ob die beiden am Ende doch noch zusammenfinden, wird sich in der vierten und finalen Staffel von "Killing Eve" zeigen, die ab dem 28. März 2022 bei Starzplay, einem Channel von Amazon Prime Video, erscheint. Zum Start gibt es gleich vier von acht Episoden, der Rest folgt dann im Wochentakt.

Direktlink | Offizieller deutscher Trailer zur vierten Staffel
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