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Kommentare zu:
Maneo beklagt "unzumutbare Zustände" beim Landesamt für Flüchtlinge


#1 KaiJAnonym
#2 AnemiiAnonym
  • 28.03.2022, 18:16h
  • ein erschütternder Bericht. Natürlich muss ein Ehepaar sein Eheleben auch in einem Flüchtlingsheim richtig leben können, das ergibt sich schon aus dem Schutz der Ehe im Grundgesetz. Das schlimmste für die Betroffenen war aber wohl das Abschieben in die Provinz nach Osnabrück.
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#3 p4gz8Anonym
  • 28.03.2022, 18:35h
  • natürlich gibt es auch unter verwaltungsangestellten sympathisant:innen und mitglieder der afd. gegen solch auffäliges verhalten muss mit allen disziplinarischen mitteln vorgegangen werden, die möglich sind, bis hin zur kündigung.
    hat der queerbeauftragte der bundesregierung möglichkeiten, dort entsprechend einzuwirken, oder kann er nur spaßtermine in sachsen-anhalt wahrnehmen?
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#4 AnonymAnonym
#5 KopfschüttelAnonym
  • 28.03.2022, 19:52h
  • "Ein Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) habe die beiden für Brüder gehalten und ihnen erklärt, er habe nicht gewusst, dass Männer in Deutschland heiraten dürften (Lebenspartnerschaften gibt es in Deutschland seit 2001, die Ehe für alle seit 2017)."

    Was sind denn das für realitätsferne Ansichten von Leuten, die für eine staatliche Behörde arbeiten und sich in gesellschaftspolitischen Fragen auskennen müssten?!
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#6 lindener1966Profil
  • 28.03.2022, 19:53hHannover
  • Einfach nur ätzend, ich frage mich unter welchem Stein man solche Mitarbeiter*innen ausgegraben hat.
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#7 SchleicheRAnonym
  • 28.03.2022, 20:23h
  • Lässt sich da kein Disziplinarverfahren wegen Verfehlungen im Amt einleiten? Diese Vorfälle sind echt ungeheuerlich! Diskriminierung im Amt ist mMn Amtsmissbrauch.
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#8 Lucas3898Anonym
#9 Markus12Anonym
#10 Lucas3898Anonym
#11 N8EngelProfil
  • 28.03.2022, 22:40hWenden
  • Antwort auf #5 von Kopfschüttel
  • Ach Kinder, vor meiner Personenstandsänderung erklärte man mir bei deutschen Behörden, das ich meine Transsexualität beweisen müsse, um Unterstützung zu erhalten, nach meiner Personenstandsänderung erklärte man mir, das man mich bereits unterstützt habe und daher keine weitere Unterstützung mehr möglich sei. Da soll das bei Personen, die man eh nicht will - Migranten - besser laufen?
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#12 Taemin
  • 29.03.2022, 11:22h
  • Man muss nicht schwul sein und nicht Asyl beantragen wollen. Es genügt, dass man Ausländer ist oder dafür gehalten wird. Mein erster Besuch bei einer deutschen Behörde lief so: Ich wollte meine Wohnung melden und fragte am Eingang, ich möchte meine Wohnung melden, wo muss ich hin? Ich bekam Zimmernummer und Lage im Haus und ging hin. In dem Warteraum voll mit Leuten, die aussahen, als wären sie nicht in Deutschland geboren. Ich schaute nach dem Schild an der Tür, stand da: Aufentalt von Ausländern. Zurück zum Eingang, sagte ich dort wieder, ich will meine Wohnung anmelden. Antwort: Ausländer müssen erst zum Ausländeramt. Sagte ich, bin ich nicht und zeigte deutschen Ausweis. Sagt die Dame, warum sagen Sie nicht gleich? Dass Sie Deutscher sind, hört man nicht, so wie Sie sprechen. Also dann andere Zimmernummer. Ich komme hinein und höre als erstes: Waren Sie schon beim Ausländeramt? Ich zeige meinen deutschen Ausweis. Der wird genau beschaut, könnte ja falsch sein. Sagt sie: Das erste Mal, dass ich so einen sehe, von der Botschaft in Sööuul. Dann sind Sie Koriaaner? Ich dachte schon Schineese. - Was wir ein Glück, dass wir zu Hause für Geduld und Disziplin erzogen werden, Kong Fuzi zu danken, wer weiß, was ich gemacht hätte mit dieser Frau. Oder sollte ich Gnade flehen wie man früher zu Hause tat, auf die Knie, Boden anschauen, Hände reiben und hoffen, dass nur Stock kommt und nicht Schwert. Mich wundert also nichts, das ich über deutsche Behörden höre.
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#13 Lucas3898Anonym
  • 29.03.2022, 18:24h
  • Antwort auf #8 von Lucas3898
  • Rückmeldung von LADG-Beschwerdestelle:

    "Wir bedanken uns, dass Sie uns mittels der Zusendung des Links auf die Umstände im LAF aufmerksam machen. Wir als LADG-Ombudsstelle können jedoch erst tätig werden, wenn uns eine konkrete Beschwerde seitens einer betroffenen Person vorliegt."

    Die beiden Betroffenen müssten sich also selbst dorthin wenden.
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#14 FlabbergastedAnonym
  • 29.03.2022, 22:51h
  • Antwort auf #5 von Kopfschüttel
  • Das habe ich mich auch als Erstes gefragt. Einer kann doch nicht so verantwortungsvolle Aufgaben und einen amtlichen Job haben, wenn der gleichzeitig entweder, pardon, saudumm ist, oder hinter dem neunten Mond lebt!

    Es gibt da diesen Bgriff von der "vertreibenden Hilfe", und das is etwa, was da bei dieser Entsendug nch Osnabrück Anwendung fand. Ich meine, mitgelesen zu haben, dass Flüchtlinge in dem undesland wohnen dürfen, inwelchem ihre erste Registrierung stattfand. Wenn ds Berlin ist, dann sollten die bBeiden doch auch dort bleibn können, zmal dort die ideale Unterbrnung bei er Interierungsphase vorhnde ist,

    Dass indeutschen Behörden leider nicht synchron mit der Gesetzeslage geareitet wird, das kenne ich leider auch. Da gibt es teilweise Vorgaben, darauf hinaus zu drängen, geflüchteten Menschen das Asylsuchen zu erschweren oder zu vergällen. Auch das fällt unter "vertreibende Hilfe" und ist nicht legitim. Bestätigen wird das niemand, denn alle hängen an ihrem Gehalt, und Viele an der Position, über Schwächere bestimmen zu dürfen.
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