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Frankfurt am Main

Angriff nach homophober Beleidigung – Polizei sucht Zeug*innen

Am Sonntagmorgen attackierten fünf junge Männer eine Dragqueen und ihre Begleiter in der Frankfurter Innenstadt mit Fäusten und einem Nothammer. Die Polizei veröffentlichte eine Beschreibung der Täter.


Symbolbild: Der Vorfall ereignete sich im Kreuzungsbereich Große Friedberger Straße / Alte Gasse / Schäfergasse (Bild: TechLine / pixabay)

Eine Personengruppe soll nach Polizeiangaben in der Frankfurter Innenstadt nach einer homofeindlichen Beleidigung attackiert und geschlagen worden sein. Die Angreifer seien unerkannt entkommen, teilte die Polizei am Montag zu dem Vorfall in der Nacht zum Sonntag mit.

Laut Polizeibericht wurde gegen 05.50 Uhr eine Auseinandersetzung im Kreuzungsbereich Große Friedberger Straße / Alte Gasse / Schäfergasse gemeldet. Die alarmierten Polizeistreifen fuhren umgehend vor Ort und trafen eine Personengruppe an, die zuvor auf dem Fußweg in Richtung Alte Gasse attackiert worden war. Eine körperliche Auseinandersetzung war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zugange.

Dragqueen mit unbekanntem Gegenstand beworfen

Gegenüber den Polizeistreifen gab ein 26-Jähriger an, aus einer fremden Gruppierung heraus unvermittelt homophob durch einen jungen Mann beleidigt worden zu sein. Auf eine verbale Entgegnung zur Unangemessenheit dieser Äußerung, soll der Unbekannte mit Faustschlägen reagiert haben.

Auch die Begleiter des Angreifers, mehrere junge Männer jugendlichen und heranwachsenden Alters, sollen daraufhin die Gruppe der Geschädigten angegriffen haben. Ein 25-Jähriger soll dabei unter anderem mit einem Nothammer bedroht und eine 30-jährige Dragqueen mit einem unbekannten Gegenstand beworfen und am Kopf getroffen worden sein. Mit dem Nothammer soll der Aggressor anschließend noch die Scheibe eines nahegelegenen Geschäfts in der Großen Friedberger Straße eingeschlagen haben.

Angreifer sollen zwischen 16 und 20 Jahre alt sein

Bei den unbekannten Tätern soll es sich um fünf junge Männer im augenscheinlichen Alter von etwa 16 bis 20 Jahren gehandelt haben. Der Täter mit der initialen Beleidigung konnte genauer als etwa 175 cm groß und von normaler Statur, mit kurzen/dunklen Haaren, 5-Tage-Bart und einer Zahnlücke beschrieben werden. Er soll mit einer schwarzen Jogginghose und einem schwarzen Kapuzenpullover bekleidet gewesen sein. Einer seiner Mittäter soll zudem einen weißen Trainingsanzug getragen haben.

Trotz der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen entkamen die Unbekannten zunächst unerkannt. Die Frankfurter Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeug*innen, die Beobachtungen gemacht haben und/oder sonstige Hinweise zu den Flüchtigen geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer (069) 755-10100 zu melden. (cw/dpa/pm)



#1 TinaAnonym
  • 29.03.2022, 19:04h
  • Auf der einen Seite wird die Gesellschaft immer offener gegenüber LGBT* aber auf der anderen Seite wird eine kleine Gruppe (meistens rechts / konservativ / religiös) immer aggressiver und gewaltbereiter. Ich bin der Ansicht, dass Gewalt immer eine Form von Selbsthass ist den man auf andere überträgt! Solche Idioten können sich ja selber hasse, damit habe ich kein Problem aber diesen Hass auf andere zu übertragen sollte schon einmal aufhören. Oft trifft es aber auch Muslime / Juden / Menschen mit Handicap und so weiter! Es ist einfach so erbärmlich! Ich die Polizei hat Erfolg.
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