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US-Ableger

American Song Contest ist kein Publikumserfolg

Die US-Version des ESC findet zum Start weder in den Vereinigten Staaten noch in Deutschland viel Interesse bei den Zuschauer*innen.


Im Vergleich zum Eurovision Song Contest erscheint das ASC-Studio in Universal City geradezu winzig (Bild: NBC)

Der erste interkontinentale Ableger des Eurovision Song Contests ist bislang ein Quotenflop: In den USA zeigte der Privatsender NBC am Dienstag zwischen 20 und 22 Uhr bereits die zweite Folge des American Song Contests – und nur 1,82 Millionen Zuschauer*innen schalteten ein. Damit verlor der ASC im Vergleich zur Vorwoche mehr als eine Million Interessierte – am 22. März hatten noch 2,89 Millionen Menschen eingeschaltet.

Außerdem lag NBC zur Primetime deutlich hinter den Hauptkonkurrenten ABC, CBS und Fox. ABC konnte etwa mit der ähnlich gelagerten Musikshow "American Idol" 5,45 Millionen Menschen anziehen – und damit drei Mal so viele TV-Fans wie der ASC. CBS erreichte mit der Sitcom "The Neigborhood" und der Krimiserie "NCIS" 5,26 bzw. 6,56 Millionen Menschen. Auf Fox lief es mit den Krimiserien "9-1-1" (4,78 Millionen) bzw. "9-1-1: Lone-Star" (3,75 Millionen) ebenfalls viel besser als für NBC.

Deutsche Quote bei 0,05 Millionen

Die deutsche Erstausstrahlung des ASC fand sogar fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt: Am Dienstagabend schalteten laut GfK um 22.15 Uhr lediglich 50.000 Menschen ein, als Servus TV mit einwöchiger Verzögerung die erste Episode ausstrahlte. In der Folge gab es einen deutschen Voiceover-Kommentar mit Journalist Norman Schenz und Sänger Eric Papilaya, der 2007 für Österreich beim Eurovision Song Contest teilgenommen hatte. Der Marktanteil lag bei kaum messbaren 0,3 Prozent. Für die vorhergehende Sendung – eine Wiederholung der deutschen Polizeiserie "Hubert und Staller" – hatten sich noch fast fünf Mal so viele Menschen interessiert (240.000).

Zum Vergleich: Die erfolgreichste Sendung am Dienstagabend war das Fußball-Freundschaftsspiel zwischen den Niederlanden und Deutschland, das 8,82 Millionen Menschen im Ersten verfolgten.

Direktlink | Das waren die Kandidat*innen der ersten Folge
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Die US-Version des ESC wird von den international bekannten Musikstars Snoop Dogg und Kelly Clarkson moderiert (queer.de berichtete). Die Sendung wird in den USA live aus Los Angeles gesendet.


Das amerikanische Moderationsduo Snoop Dogg und Kelly Clarkson (Bild: NBC)

In der Show treten bis 9. Mai wöchentlich Sänger*innen aus den 50 US-Bundesstaaten sowie der Hauptstadt Washington und fünf Territorien an. Dabei gibt es auch einige prominente Kandidierende – wie Singer-Songwriterin Jewel (tritt für Alaska an), der zweifache Grammy-Gewinner Michael Bolton (für Connecticut) oder R&B-Sängerin Macy Gray (für Ohio). (dk)



#1 nurdiewahrheitAnonym
  • 30.03.2022, 10:24h
  • Kein Wunder. Dieses VoiceOver hat dermaßen gestört, dass ich mich nach nicht einmal 10 Minuten entschieden hatte, umzuschalten. Ich will ja nicht die blöden Kommentare hören, die wohlbemerkt, nichts mit der Show zu tun haben, etwa ob Snoop Dog heute bekifft aussieht oder nicht. Nur auf englisch (vielleicht mit Untertitel) wäre es 1000x besser gewesen!
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#2 StaffelbergblickAnonym
  • 30.03.2022, 13:03h
  • OMG was es alles gibt ... "Servus TV", noch nie gehört. Allein schon dieser Name würde bei mir ausreichen, dort nicht zu gucken. Womöglich gibt es dann reichlich Werbeeinblendungen mit drallen Sennerinnen beim Alm- und Abtrieb. Wäre mir die Energie dafür zu schade.
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#3 KopfschüttelAnonym
  • 30.03.2022, 13:14h
  • Ist das eine Überraschung? Aus amerikanischer Sicht ist das sicherlich nur eine von vielen Sendungen, die in der Flut der Casting-Shows untergehen.
    ServusTV mag hier nicht gerade bekannt sein, hat aber ab und an auch interessante Sendungen und Filme. Leider ruckelt der Bild oft.
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#4 KopfschüttelAnonym
#5 WalterleinAnonym
  • 30.03.2022, 14:56h
  • Ist manchmal eben besser, nicht immer alles nachzumachen, was über dem grossen Teich stattfindet. Das gilt hüben wie drüben.
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#6 Holger83Anonym
  • 31.03.2022, 08:31h
  • Wen sollte diese Veranstaltung auch interessieren? Ist halt nur eine überdimensionierte Kopie ohne Tradition. Da es heute nur noch um Geld und Einschaltquoten geht wird es wohl ein einmaliges Experiment bleiben und nächstes Jahr schon Geschichte sein, da ich nicht glaube das die das Jahre lang weiter durchziehen bis sich eine Tradition daraus entwickeln kann, dafür ist unsere Welt zu schnelllebig geworden.
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#7 Kein WunderAnonym
  • 31.03.2022, 11:06h
  • Für die showverwöhnten USA ist die Präsentation einach zu bieder, für Europa ist die deutsche Moderation einfach zu bieder und vor allem zu inkompetent. Und dass das englische Original nicht übersetzt wird, ist ein großer Fehler, denn die Ergüsse der österreichischen Moderatoren sind erstens irrelevant und zweitens in diesem Dialekt unerträglich.
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#8 MikeAnonym