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"Ist das die neue Realität?"

Dresden: Queere "Boys Bar" beklagt regelmäßige Attacken

Bei der "Boys Bar" im Zentrum der sächischen Landeshauptstadt wurde kürzlich wieder eine Scheibe eingeschlagen. Die Wirte versprechen jedoch, dass sie sich nicht unterkriegen lassen würden.


Die "Boys Bar" will sich von derartigem Vandalismus nicht unterkriegen lassen (Bild: Instagram / Boys Bar Dresden)

"Nur eine eingeschlagene Scheibe!? Wir haben überlegt ob wir dazu etwas posten sollen. Ist ja nur eine kaputte Scheibe. Aber es hat uns und andere schon betroffen gemacht." Mit diesen Worten meldete sich die "Boys Bar" aus Dresden am Dienstag in sozialen Netzwerken. Die Bar lädt die Szene von Donnerstag bis Samstag die queere Szene mit langer Theke und rotem Schummerlicht ein und gilt wegen ihrer Partys und Konzerte als legendär.

Die zentral gelegene Bar beklagt, dass es sich bei der Sachbeschädigung nicht um einen Einzelfall handle: "Unsere Scheiben wurden regelmäßig bespuckt, zerkratzt, beschmiert, jetzt eingeworfen. Eine unserer Prideflags wurde heruntergerissen", heißt es in der Mitteilung. "Das ist nicht nur Vandalismus. Es wurden nicht viele Scheiben von Bars eingeworfen in der Neustadt. Dort wo man Zerstörung findet, ist damit eine Aussage verbunden. Wir verstehen das als Angriff gegen das BOYS und seine Gäste." Dazu fragt die Bar: "Ist das die neue Realität, mit der wir uns einfach abfinden müssen?"

Bar will sich nicht einschüchtern lassen

Allerdings versprechen die Betreiber, dass sie sich von derartigen Attacken nicht unterkriegen lassen würden. "Wir bleiben weiterhin ein Raum für queere und befreundete Menschen, um sich unbeschwert zu treffen und zu feiern", heißt es.

In sozialen Medien erhält die Bar viel Unterstützung. Die Aidshilfe Dresden ließ etwa die Botschaft zukommen: "Die Scheiben können sie zerbrechen, unseren Mut nicht." Mehrere Menschen beklagen, dass sich die Situation in letzter Zeit ihrer Meinung nach verschlechtert habe. Dennoch werde man sich den Homo-Hasser*innen nicht beugen: "Ich spiel am Freitag doppelt so queere Musik und ich hoffe, es Knutschen doppelt so viele rum", erklärte etwa Dragqueen Lara Liqueur. (dk)



#1 ZenkimausiAnonym
  • 30.03.2022, 20:09h
  • Das noch nicht mehr passiert ist wundert mich. Was muss ich mich schämen für meine Heimatstadt
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#2 WegweisendAnonym
  • 31.03.2022, 23:22h
  • Sachsen und Dresden sind rechte und AfD-Hochburgen von Impfgegnerinnen und Verschwörungshetzerinnen. Sie zeigen und warnen uns, wie Doitschland insgesamt bald aussieht. Dies ist der Vorgeschmack auf das, was kommt. Zieht euch warm an, Leute.
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