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Neu bei Salzgeber

Die wichtigsten queeren Filme der letzten zwölf Jahre

Das reich bebilderte Buch "Queer Cinema Now" versammelt über 200 Liebeserklärungen bekannter Kritiker*innen an die zentralen Filme des nicht-heteronormativen Kinos aus den Jahren 2009 bis 2020.


"120 BMP" von Robin Campillo aus dem Jahr 2017 ist einer der über 200 Filme, die in "Queer Cinema Now" gewürdigt werden (Bild: Salzgeber)
  • 2. April 2022, 05:55h 2 2 Min.

Seit 2009 schreiben einige der besten deutschen Filmkritiker*innen im Magazin "sissy" über queeres Kino – mal schwärmerisch, mal mitreißend, meist schamlos, immer eigenwillig und unbedingt widerständig. Das neue Buch "Queer Cinema Now" (Amazon-Affiliate-Link ) versammelt über 200 Liebeserklärungen an die zentralen Filme des nicht-heteronormativen Kinos aus zwölf Jahren. Der reich bebilderte Band bietet so einen repräsentativen Überblick über die wichtigsten Werke der jüngeren queeren Filmgeschichte.

"Das Buch soll eine Expedition durch den wunderbaren Reichtum, die Raffinesse und das pure Vergnügen des queeren Kinos sein, jenseits eines langweiligen Status quo", schreiben Jan Künemund und Christian Weber im Vorwort. Darin gehen die beiden Co-Herausgeber auch auf Entwicklungen ein. Während das in der "sissy" besprochene queere Kino am Anfang vor allem ein "Gay Cinema" gewesen sei, hätten Filme über lesbisches Begehren und trans Themen in den letzten Jahren deutlich an Sichtbarkeit gewonnen.

Moderne Klassiker und weniger bekannte Filmperlen


"Queer Cinema Now" ist seit Ende März 2022 zum Preis von 50 Euro im Buchhandel erhältlich

Unter den vorgestellten Filmen sind moderne queere Klassiker wie "A Single Man", "Weekend", "I Killed My Mother", "Blau ist eine warme Farbe", "Der Fremde am See", "Carol", "Moonlight", "God's Own Country", "120 BPM", "Call Me by Your Name", "Girl", "Bohemian Rhapsody" und "Rafiki" ebenso wie die zentralen nicht-heteronormativen deutschen Filme der letzten Jahre wie "Freier Fall", "Die Mitte der Welt", "Kokon" oder "Futur Drei". "Queer Cinema Now" lädt aber auch dazu ein, bisher weniger bekannte Filmperlen wie "Rückenwind", "Jaurès", "Begegnungen nach Mitternacht" oder "Gute Manieren" zu entdecken.

Das 352-seitige Buch enthält Texte von Thomas Abeltshauser, Toby Ashraf, Beatrice Behn, Samuel Benke, Biru Binder, Ingrid Boxhammer, Rajko Burchardt, Esther Buss, Martin Büsser, Jörg Buttgereit, Matthias Dell, Michael Eckhardt, Jessica Ellen, Lukas Foerster, Matthias Frings, Gunther Geltinger, Malte Göbel, Fritz Göttler, Thomas Groh, Maike Hank, Patrick Heidmann, Stefan Hochgesand, Enrico Ippolito, Frédéric Jaeger, Anne-Katrin Jung, Ekkehard Knörer, Andreas Köhnemann, Nenad Kreizer, Ulrich Kriest, Anja Kümmel, Jan Künemund, Claudia Lenssen, Christian Lütjens, Cosima Lutz, Sebastian Markt, Christoph Meyring, Noemi Y. Molitor, Carsten Moll, Angelika Nguyen, Nikolaus Perneczky, Aileen Pinkert, Bert Rebhandl, Peter Rehberg, Axel Schock, Maike Schultz, Paul Schulz, Micha Schulze, Barbara Schweizerhof, Alexandra Seitz, Philipp Stadelmaier, Dennis Vetter, Christian Weber, André Wendler, Jochen Werner, Sascha Westphal, Natalia Wiedmann, Andreas Wilink und Tania Witte. (cw/pm)

Infos zum Buch

Björn Koll, Jan Künemund, Christian Weber (Hrsg): Queer Cinema Now. 352 Seiten, ca. 200 Abbildungen in Farbe. Salzgeber Buchverlage. Berlin 2022. Gebundene Ausgabe: 50 € (ISBN 978-3-95985-620-1)

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-w-

#1 SebiAnonym
  • 02.04.2022, 10:02h
  • Ist auch der Film "Pride" in dem Buch vertreten? Das ist für mich der beste schwule Film der letzten 10 Jahre. Vielleicht sogar der letzten 20 Jahre.

    Und ich hoffe, dass auch "Die glitzernden Garnelen", "Supernova", "Sorry Angel", "Love, Simon", "Just friends", "Boy Erased", "The normal heart" und einige andere Highlights der letzten 10 Jahre dabei sind.
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#2 PanBoy84
  • 02.04.2022, 15:43hMülheim an der Ruhr
  • Antwort auf #1 von Sebi
  • Eine komplette Liste habe ich online leider nicht gefunden, aber auf der Verlagsseite werden von deinen genannten immerhin "Pride" und "Love, Simon" im Text erwähnt:

    salzgeber.de/qcn
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