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Polizeibericht
Berlin: Polizei nimmt homophoben Schläger fest
In Kreuzberg wurde ein 33-Jähriger am Samstagnachmittag aus einer Gruppe von vier Männern erst schwulenfeindlich beleidigt, dann krankenhausreif geschlagen. Ein Angreifer wurde in der Nähe gefasst.
- 3. April 2022, 09:32h 2 Min.
Wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Beleidigung aus dem Bereich Hasskriminalität am Samstagnachmittag in Kreuzberg hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Ermittlungen aufgenommen. Den Vorfall zeigte der 33-jährige Geschädigte bei der Polizei an.
Seinen Aussagen zufolge schob er sein Fahrrad über einen Gehweg in der Adalbertstraße. Gegen 17 Uhr sei er von einem später festgenommenen 30-Jährigen, der ihm mit drei weiteren Männern entgegenkam, zunächst homophob beleidigt und dann von diesem ins Gesicht geschlagen worden. Anschließend hätten ihn die drei Begleiter zu Boden gebracht und mehrfach auf ihn eingeschlagen. Als ihm eine unbekannt gebliebene Passantin zu Hilfe eilte, seien die drei Männer geflohen.
Den 30-jährigen Tatverdächtigen konnten Einsatzkräfte der Brennpunkt- und Präsenzeinheit der Polizeidirektion 5 (City) in unmittelbarer Nähe zum Tatort festnehmen. Er kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung in einen Polizeigewahrsam, bevor er anschließend seinen Weg fortsetzen konnte. Der Geschädigte kam mit Prellungen am Kopf in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.
Polizei für queerfeindliche Gewalt sensibilisiert
Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in ihren Berichten publik und meldet diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner für LGBTI.
Zuletzt hatte die Polizei unter anderem Ende März gemeldet, dass in Neukölln Jugendliche einen 31-Jährigen schwulenfeindlich beleidigt hatten. Die Täter schlugen ihn mit der Faust gegen den Kopf, rissen ihm die Ohrringe ab und drängten ihn auf die befahrene Straße (queer.de berichtete). (cw/pm)

















Wer weiß ob der nicht morgen wieder jemanden angreift und das vielleicht noch schlimmer endet.
Damit würden die Polizisten auch gegen ihre Garantenstellung verstoßen.
Wäre dafür bei solchen Fällen Untersuchungshaft zu beantragen.