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  • 17. Januar 2006 237 1 Min.

Berlin (queer.de) - Richie Stringini (17), Sänger der Boyband US5 ("Maria"), ist von einem Berliner mit Fotos erpresst worden. Das berichtet die "Netzeitung", die sich auf einen Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft beruft. Der Erpresser soll mit einem Fotohandy Aufnahmen des Sängers in der Herrentoilette des Berliner Clubs Sage gemacht haben. Laut "Bild" hatte sich Stringini gemeinsam mit einem Freund in einer Kabine eingeschlossen. Dem Mann gelang es, über die Kabinenwand hinweg zu fotografieren. "Richie war übel", zitiert die Zeitung Mark Doller, den Manager der Band. 150.000 Euro forderte der Erpresser für die Fotos vom US5-Management. Das benachrichtigte allerdings die Polizei und ging nur zum Schein auf die Forderung ein. Nach einer missglückten Geldübergabe gelang es dem Landeskriminalamt schließlich über die Handynummer, die Personalien des mutmaßlichen Täters zu ermitteln. Seine Wohnung wurde durchsucht, er selbst vorerst wieder auf freien Fuß gesetzt. (jg)

#1 SAMAnonym
  • 17.01.2006, 12:51h
  • Das viele Jungs aus diesen BoyBands Jungs mögen ist nichts Neues. Nur ist es problematisch in den USA dabei erwischt zuwerden, weil dann schnell alles vorbei ist- mit der Karriere!
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#2 jimAnonym
  • 17.01.2006, 12:51h
  • hab gestern bei explosiv die fotos gesehen, wenn der sich mal nicht schön ein blaskonzert hat geben lassen.
    er lehnt nackt an der wand der kopf des anderen ist "nicht auf augenhöhe" und das gesicht ist mehr als vielsagend.
    das gesicht des bläsers und war unscharf gemacht aber das management meint die bilder sagen gar nichts...
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#3 SaschaAnonym
  • 17.01.2006, 13:39h
  • Wie ich gerade feststelle, bewegt das Thema auch schon diverse Teenie-Foren im Internet... Einfach unglaublich, die Verlogenheit, mit der solche Themen behandelt werden.

    Soll er doch einfach dazu stehen, dass er schwul ist, aber seine Plattenfirma scheint ja krampfhaft nach anderen Erklärungen zu suchen. Ich habe erst nach Durchsicht der Story im Internet kapiert, dass er laut Management von einem Kumpel auf die Toilette begleitet wurde, weil ihm schlecht war. Noch dazu handelte es sich um einen Schwulen-Club. Aber der süße "Mädchenschwarm", der nach den Gesetzen des kommerziellen Uniformismus eben einfach nicht homo sein darf, brauchte freilich nur jemandem zum Händchenhalten, damit er nicht so allein ist beim Kotzen.

    So schwul bin noch nicht mal ich, dass ich mich zum Erbrechen mit meinem Kumpel in der Kabine einsperre, auch wenn die schockierten weiblichen Fans das für absolut logisch und normal halten. Na, die müssen es ja wissen!!!

    Mir kommt bei soviel fadenscheiniger Verlogenheit das große Kotzen, denn Leute wie dieser Undercover-Schwule und sein Management tragen dazu bei, dass Homosexualität weiterhin als etwas Negatives und Anrüchiges, eben als negative Abweichung von der angeblichen "Normalität" angesehen wird!
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