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ESC-Kopie
ProSieben strahlt erneut Free European Song Contest aus
Beim Eurovision Song Contest sagen die Wettbüros Deutschland einen weiten Weg zum Sieg voraus – dieses Jahr gibt es aber noch eine zweite Chance.

Noch ist offen, ob wie in den letzten beiden Jahren wieder Conchita Wurst und Steven Gätjen die Moderation übernehmen (Bild: ProSieben)
- 19. April 2022, 08:15h 2 Min.
Die vor zwei Jahren von Stefan Raab ins Leben gerufene ProSieben-Show Free European Song Contest (FreeESC) soll es auch dieses Jahr wieder geben. "Wann der '#FreeESC 2022' stattfindet, wird ProSieben wie immer rechtzeitig bekanntgeben", teilte ein ProSieben-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur mit und ließ zunächst offen, ob die Show wieder im Mai über die Bühne geht.
Raab hatte den FreeESC 2020 als eine Art Ersatz für den damals wegen der Corona-Pandemie abgesagten Eurovision Song Contest erfunden. Letztes Jahr wurde der FreeESC eine Woche für dem ESC ausgestrahlt. Das große Finale des diesjährigen 66. Eurovision Song Contest wird vom Ersten am 14. Mai live aus Turin übertragen.
Modus ähnlich wie beim "echten" ESC
Raab tauchte bei den Shows nicht vor der Kamera auf. Der Modus der Unterhaltungssendung orientierte sich am Original des internationalen Song Contest, war aber deutlich deutschlandbezogener, mit hierzulande bekannten Interpret*innen. Zwölf Punkte waren pro Land das Maximum. Allerdings wählten nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz das Publikum per Abstimmung ihre Lieblingstitel.
In den anderen Ländern urteilten einzelne, prominente Stellvertreter*innen wie Johnny Logan (für Irland), Sylvie Meis (für die Niederlande) oder Ross Antony (für England). Den ersten FreeESC gewann Nico Santos für Spanien, den zweiten Rea Garvey für Irland. Letztes Jahr war auch das Schlagerduo Fantasy für Polen dabei, belegte aber nur Rang 13 von 16 Ländern.
Für Deutschland trat in beiden Jahren Helge Schneider an – und kam auf Platz vier und fünf. Moderiert wurde die Show in beiden Jahren von Steven Gätjen und Conchita Wurst.
Stefan Raab produziert im Juni auch das "RTL Turmspringen", bei dem unter anderem Prince Charming Nicolas Puschmann antritt (queer.de berichtete). (dpa/cw)












