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Wien (queer.de) - Einer österreichischen Studie zufolge legen Schwule mehr Wert auf ihr Äußeres als heterosexuelle Männer, sind wirtschaftlich potenter, haben aber weniger Interesse an Technik. Das Meinungsforschungsinstitut marketagent.com hat im Auftrag der Austrian Gay Professionals (agpro) und der Pink Marketing GmbH 1.500 Männer im Internet nach ihren Vorlieben befragt. Demnach geben Schwule 42 Prozent mehr für Kleidung und Schuhe und sogar 45 Prozent mehr für Urlaub aus als Hetero-Männer. Dagegen sind sie sparsamer bei Spielsachen, Tabakwaren und Nahrungsmittel. 43 Prozent der Homos ist ihr Aussehen wichtig, bei Heteros sind es lediglich 18 Prozent. "Schwule sind eine für die Werbung interessante Zielgruppe und wichtiger Bestandteil der österreichischen Wirtschaft", so das Resümee des Studienleiters Thomas Schwabl. Anscheinend mögen Schwule aus der Alpenrepublik "Piefkes" eher als frauenliebende Männer: 31 Prozent von ihnen nannten Deutschland als Reiseziel, aber nur 13,5 Prozent der Heteros. (dk)



20 Kommentare

#1 martinAnonym
  • 18.01.2006, 16:03h
  • dazu sind wir noch total verständnisvoll und können stuuundenlang mit userer besten, übergwichtigen freundin tratschen. das ist immer ein spaß. aber auch shoppen, körperpflegeprodukte, prosecco und die verehrung abgehalfterter schlagermatronen versüßen uns die freizeit nach nem anstrengenden tag im friseursalon (oder in agenturen, die geld damit verdienen andere schwuchteln als perfekte zielgruppe mit dem gütesiegel "trendsetternde konsumschafe" an diverse konzerne zu verscherbeln.
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#2 madridEUAnonym
  • 18.01.2006, 16:41h
  • Persönlich pfeife ich als Schwuler auf die Mode. Woran mag es aber liegen, dass österreichische Schwule die Piefkes nicht so ablehnend sehen wie ihre Heteros ?
    Kann´s sein, dass die ansonsten vielgeliebte und attraktive Alpenrepublik in der Gay-Szene im Gegensatz zu Deutschland etwas langweilig ist ?
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#3 BUTTERSÄUREAnonym
  • 18.01.2006, 16:43h
  • klar, wenn überhaupt noch was zu sagen ist, dann non-verbal (mode, kosmetik)) oder kopie.
    letztere nutzen menschen in sozialer bedrängnis um dabei sein zu können/müssen.
    so komm ich damit dann auch zu hartz IV.
    wenn letztere sich melden, werden sie
    auch hier angeätzt.
    über ist nicht modisch.
    wir sind modischer.
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#4 holga-waldaAnonym
  • 18.01.2006, 17:06h
  • @ madridEU

    klar, hier rennen mittlerweile mehr arno-breker-figuren mit wet-gel und head-set rum.
    dafür muss die "weiße massai",
    dann hin, wo die riefenstahl schon war,
    na ja etwas südlicher.
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#5 madridEUAnonym
  • 18.01.2006, 17:24h
  • @holga: Überhaupt würd´ich liebend gerne einmal über unseren schwulen Hang zu den von @martin erwähnten Schlager- und auch Filmmatronen diskutieren, der den meisten Heteros fremd ist. Meine Neffen können sich z.B. überhaupt nicht an die von mir heissgeliebte Christiane Hörbiger und schon gar nicht an Elisabeth Flickenschildt
    oder Marianne Hoppe erinnern. Die Riefenstahl wird sowieso zur unbekannten Dinosaurier -Brut gerechnet werden . Nur die "Weisse Massai" ist Heten geläufiger, weil sie ein spannendes Licht auf exotische Lebensweisen wirft, die wir teilweise in abgemilderter Form als Schwule schon häufig durchlaufen haben.
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#6 holga-waldaAnonym
  • 18.01.2006, 17:39h
  • Du erlebst hier eigentlich andauernd 30er und 40er Retro in allen kulturellen und politischen Bereichen.Man kann aber nur sehen, was man kennt.
    Die Smartesten wissen ja wohin die Reise geht und bedienen den Überbau mit alten Formen in neuem Gewand. Klar, neue Techniken, neue Materialien aber fast die alten Strickmuster. Die gedrittelte Gesellschaft ist hier noch nicht ganz durchgerüttelt. Geniese Spaniens Klarheit.
    Chile fand ich klasse.
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#7 seb1983
  • 18.01.2006, 18:07h
  • 1500 Personen sind jetzt auch nicht wirklich viel, grade online Umfragen treffen vielleicht eher Schwule die intensiver im web nach schwulen Angeboten suchen.

    Geh zwar gerne Klamotten kaufen aber genauso setz ich mich mit nem Bier aufs Sofa und guck Fußball, schau mit im Media Markt neue Technik an oder informier mich in ner MOT was bei Autos so läuft.

    Schwule sind ne sehr heterogene Gruppe :-)
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#8 erkanAnonym
  • 18.01.2006, 18:59h
  • @seb83

    wie du hast hetero gene als gruppe ?

    bier, media-markt, sofa,
    das kommt davon.
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#9 SaschaAnonym
  • 18.01.2006, 20:49h
  • @seb1983:

    Natürlich sollte man sich vor Generalisierungsversuchen hüten und immer anerkennen, dass JEDE gesellschaftliche Gruppe, deren Mitglieder in einem wesentlichen, in diesem Falle existenziellen Merkmal übereinstimmen, dennoch in sich sehr vielfältig sein kann.

    Allerdings haben schon zahlreiche Studien belegt, dass Homosexuelle mehr Wert auf ihr Äußeres legen. Da wir in einer von Konsum und Kommerz bestimmten Welt leben, kann es uns nur recht sein, dass die wirtschaftlichen Entscheidungsträger dieses enorme Potenzial endlich stärker wahrnehmen.

    So berechnend und marktorientiert das auch klingen mag, aber überdurchschnittliche Konsumfreudigkeit und Kaufkraft werden uns, sofern sie zukünftig u.a. von der Werbeindustrie noch stärker wahrgenommen wird, auch ein höheres Maß an gesellschaftlichem Einfluss beispielsweise in den Massenmedien bescheren, wenn wir unsere wirtschaftlichen Stärken auf intelligente Weise einsetzen!
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#10 seb1983
  • 18.01.2006, 22:05h
  • mal sehen. rein rechnerisch müsste das dann ja in die Altersarmut führen, Heteros sparen ihr Geld dann wohl eher und Schwule geben es aus. Schwule haben vielleicht n paar Euro mehr in der Tasche aber keine tausende, irgendwo muss das Geld dann ja auch mal wieder fehlen...

    ein kurzes Beispiel warum das mit Wirtschaft ankurbeln so nicht stimmt: Wieviele Schwule kennt hier jemand die ein Haus bauen und damit die Bauwirtschaft ankurbeln??? ich Keine.....
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