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Fashion-Alarm!

ABBA-Konzerte: Kostüme der Avatare angeblich von Dolce & Gabbana

Ende Mai gehen die Avatare von ABBA das erste Mal in London auf die Bühne. Dabei werden sie laut Medienberichten auch Kleider von Dolce & Gabbana tragen.


ABBA werden auf Konzerten als Avatare zu sehen sein (Bild: Industrial Light and Magic / Baillie Walsh)
  • 29. April 2022, 09:15h 2 2 Min.

Bei ihren kommenden Shows in London werden die ABBA-Avatare angeblich Outfits tragen, die extra von Dolce & Gabbana angefertigt worden sind, wie das Boulevardblatt "The Sun" berichtet. Agnetha Fältskog (72), Anni-Frid Lyngstad (76), Bjorn Ulvaeus (77) und Benny Andersson (75) werden dafür nicht tatsächlich in die Designer-Roben schlüpfen.

Ein erster Blick

Die Kostüme sind digitalisiert und werden nur von den Avataren getragen, die die Show performen. Ein exklusives Foto zeigt ein Kostüm von Agnethas Avatar, ein griechisch inspiriertes, weißes Kleid mit goldenem Gürtel. Ein Insider verriet dem Blatt, dass eine Handvoll Designer an den Kostümen gearbeitet hat. "Dolce & Gabbana sind sehr früh in den Prozess eingestiegen und es hat Jahre gedauert."

Die Show startet am 27. Mai in der eigens dafür gebauten ABBA-Arena in East London. 20 Songs sollen die Avatare aufführen. Dafür sind die echten Bandmitglieder fünf Wochen lang in den Ealing Studios von London auf der Bühne gestanden und haben die Songs anstatt vor einem Publikum "vor 75 Typen mit Computern und Hunderten von Kameras" performt, wie Ulvaeus im Oktober in einem Interview mit der Tageszeitung "The Guardian" erklärte.

Avatare zeigen die jungen ABBA

Dass ihre "Abbatare" auch jünger gemacht wurden, also aussehen wie die Mitglieder in den 1970er Jahren und nicht wie die Mitglieder heute, stört Abba laut Ulvaeus nicht. "Man muss bedenken, dass wir ständig im Fernsehen, in Bildern und so mit unseren jüngeren Ichs konfrontiert werden." ABBA sind es sozusagen schon lange gewöhnt, sich in jung zu sehen: "Es ist ganz natürlich. Jeder sollte seinen eigenen Avatar haben."

Die beiden schwulen Modedesigner Domenico Dolce und Stefano Gabbana, die Vorstandsvorsitzenden des von ihnen gegründeten Labels, haben mit ihrer Arbeit ein Milliardenvermögen aufgebaut. Sie sorgten aber immer wieder für Unruhe in der queeren Community. 2015 führte eine abwertende Aussage über Regenbogenfamilien etwa zu Boykottaufrufen (queer.de berichtete). 2017 sorgte Gabbana für weitere Aufregung, als er erklärte, er wolle nicht länger als schwul bezeichnet werden (queer.de berichtete). (spot/cw)

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Dolce entschuldigt sich
-w-

#1 queergay
  • 30.04.2022, 05:25h
  • Big business mit ABBA. Gerne würde ich auch lesen: Kostüme der Avatare angeblich von Hinz & Kunz.
    Der Schneider Wibbel in Düsseldorf hätte auch gerne mitgemacht und geschneidert, was das Zeug hält.
  • Direktlink »
#2 LothiAnonym