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Polizeibericht

Berlin: Mann homophob beleidigt und verletzt

Erneut wird aus Schöneberg ein Übergriff gemeldet, der wohl aus Hass auf queere Menschen verübt worden ist. Dieses Mal am weltbekannten KaDeWe.


Die Hauptstadtpolizei macht Hassattacken auf queere Menschen gezielt publik (Bild: TechLine / pixabay)

Die Berliner Polizei meldet erneut einen offenbar homophob motivierten Übergriff: In der Nacht von Donnerstag zu Freitag wurden die Beamt*innen zu einem Seiteneingang eines Kaufhauses in Schöneberg gerufen. Ein 43-jähriger Mann gab an, dass er gegen Mitternacht gemeinsam mit seinem Ehemann das Kaufhaus KaDeWe am Wittenbergplatz verlassen hatte und ein unbekannt gebliebener Passant ihn zunächst homophob beleidigt und anschließend geschubst habe.

Der 43-Jährige sei dadurch gestürzt und habe sich am Gesäß verletzt. Sein Mann blieb unverletzt. Alarmierte Rettungskräfte brachten den Anzeigesteller zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Weitere Angaben zur Identität des Täters machte die Berliner Polizei wie bei Erstmeldungen üblich nicht. Ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Dies ist in der Bundeshauptstadt in Fällen von vermuteter Hasskriminalität üblich.

Erst vergangene Woche berichtete die Berliner Polizei von einem transfeindlichen Übergriff im Ostberliner Stadtteil Neu-Hohenschönhausen: Eine 31-jährige trans Frau sei demnach von Jugendlichen beleidigt worden (queer.de berichtete). In Schöneberg wurde bereits Anfang des Monats eine trans Frau angegriffen (queer.de berichtete).

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Aus der Bundeshauptstadt gibt es immer wieder Berichte über queerfeindliche Übergriffe, da die Berliner Polizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für queere Menschen. (pm/cw)

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#1 TimonAnonym
  • 29.04.2022, 11:56h
  • Politik und Justiz müssen endlich handeln: auf Bundesebene wie auf Länderebenen.
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#2 LothiAnonym
  • 29.04.2022, 12:06h
  • Antwort auf #1 von Timon
  • Mit immer wiederholen des gleichen Satzes wird sich leider kein Gewalttäter davon abbringen lassen seinen Hass und Frust auf bestimmte Zielgruppen sein zu lassen.
    Was mich eher etwas verwundert an den Polizeibericht ist, seit wann hat das KaDeWe solange geöffnet? Da die Opfer um Mitternacht das Kaufhaus verlassen haben.
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#3 antosEhemaliges Profil