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Hiobsbotschaft für Schlagerfans

Kerstin Ott sagt wegen Corona-Infektion Konzerte ab

Der Schlagerstar muss nach einem positiven Testergebnis erstmal wieder eine Pause einlegen.


Kerstin Ott bedauert, dass sie gegenwärtig nicht auftreten kann (Bild: Nona Studios)
  • 29. April 2022, 14:43h, noch kein Kommentar

Schlagersängerin Kerstin Ott hat am Donnerstag in ihren Socialmedia-Kanälen mitgeteilt, dass sie wegen ihrer Corona-Infektion Konzerte am Freitag in Brandenburg an der Havel und am Samstag in Neuruppin absagen muss. "Leider hat es mich jetzt auch erwischt. Ich bin positiv getestet", erklärte die 40-Jährige. "Ich finde es sehr schade, dass ich am Wochenende nicht auftreten kann. Gesundheitlich geht es mir außer Müdigkeit und Husten gut. Ich hoffe, wir sehen uns alle ganz schnell wieder." Auf Instagram posteten viele Fans Genesungswünsche.

Weitere Konzerte mit Kerstin Ott sind im Mai und Juni geplant.

Erst Anfang des Monats hatte Ott die Deluxe-Version ihres Erfolgsalbums "Nachts sind alle Katzen grau" (Amazon-Affiliate-Link ) veröffentlicht. Die Platte enthält auch sechs neue Songs, darunter "Der Morgen nach Marie" über eine lesbische Liebesnacht (queer.de berichtete).

Ott hatte im Vorfeld der Tournee erklärt, dass sie sich auf die ersten Konzerte seit Beginn der Corona-Krise freue und auch "Lampenfieber" habe, weil sie sich erst langsam wieder in den Rhythmus hineinarbeiten müsse. "Wenn man etwas vorher fast jeden Tag gemacht hat und dann für zwei Jahre fast komplett pausiert hat, dann muss man sich wieder langsam herantasten", so Ott (queer.de berichtete).

Die offen lesbische Interpretin gehört derzeit zu den erfolgreichsten Schlagersängerinnen Deutschlands. Ihre bisherigen vier Alben schafften es allesamt auf mindestens Platz vier der deutschen Charts. Ihre bislang erfolgreichste Single war "Regenbogenfarben". In den Lied warb sie um Akzeptanz für alle Partnerschaftsformen. Das Lied wurde insbesondere durch ein Duett Otts mit Helene Fischer bekannt.

Zudem äußerte sich Ott wiederholt politisch. 2020 erklärte sie etwa, dass sie in Deutschland noch Nachholbedarf bei der Akzeptanz sexueller Minderheiten sehe (queer.de berichtete). (dk)

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