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Bühnencomeback nach Krebserkrankung: Nicole singt für den Frieden

ESC-Siegerin Nicole ist zurück auf der Bühne: Sie hat in der Karibik ihr Comeback gegeben. Erst kürzlich machte sie ihre Brustkrebserkrankung öffentlich.


Nicole hatte vor 40 Jahren den Eurovision Song Contest gewonnen (Bild: Sony BMG / Nikolaj Georgiew)

Schlagersängerin Nicole (57) hat nach ihrer Brustkrebsdiagnose im Jahr 2020 ihr Bühnencomeback gegeben. Wie das Portal "schlager.de" berichtet, hatte sie einen Auftritt bei der "Nacht des deutschen Schlagers" in der Dominikanischen Republik. Auch weitere Stars wie der offen schwule Star Patrick Lindner (61), Peter Orloff (78), Ireen Sheer (73), Anna-Maria Zimmermann (33), Eberhard (83) und Stefanie Hertel (42) sowie Markus Möhrl (62) und Yvonne König (51) standen dort für die Wohltätigkeitsorganisation Fly & Help auf der Bühne.

Nicole feiert in diesem Jahr das 40. Jubiläum ihres ESC-Sieges mit dem Lied "Ein bisschen Frieden". Dabei handelte es sich um den ersten Sieg für Deutschland beim Eurovision Song Contest (queer.de berichtete).

In Punta Cana gab sie unter anderem ihren Hit zum Besten und sprach über den Krieg in der Ukraine. Laut "schlager.de" wandte sie sich dabei öffentlich auf Russisch an Machthaber Wladimir Putin – "an den einen Menschen, der in der Lage ist, so viele Menschen in den Abgrund zu ziehen". Mit Tränen in den Augen erklärte Nicole zudem: "Wir leben in einer Welt, die alles andere ist als leise. Und deshalb bin ich heute Abend hier, um singend zu helfen und um wieder leise Töne anzuschlagen."

Die Sängerin habe bei ihrem Auftritt "ein Déjà-vu" gehabt, sagte sie der "Bild"-Zeitung. "Am ESC-Tag 1982 brach der Falkland-Krieg aus und ich sang mein Friedenslied. Heute führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Es zerreißt mir das Herz!"

Nicole hat nach Krebserkrankung das "Gipfelkreuz" erreicht

Ende April hatte Nicole ihre Krebserkrankung öffentlich gemacht: Im Dezember 2020 habe sie die Diagnose erhalten, erzählte sie der "Bild"-Zeitung. Es seien "kleine, aber aggressive" Tumore in ihrer Brust entdeckt worden. Durch die Chemotherapie habe sie ihre langen Haare verloren. Mittlerweile trägt Nicole einen kinnlangen Bob, wie sie kürzlich auf Instagram zeigte. In ihrem Post schrieb sie unter anderem die Zeilen: "Nach 16 Monaten, geprägt von Ängsten und Zweifeln, aber auch Hoffnung und Zuversicht, stehe ich nun endlich am Gipfelkreuz."

Und weiter: "Die Sonne umarmt mich wieder, ihre Wärme trocknet nun alle Tränen, auch die ungeweinten, und ich sage leise, aber bestimmt und unendlich stolz zu mir: 'Mädel, du hast es geschafft!'"

Nicole ist nicht nur auf der Bühne zurück, 2022 soll auch ein neues Album der Sängerin erscheinen.

40 Jahre nach Nicoles Sieg singt dieses Jahr Malik Harris beim Eurovision Song Contest für Deutschland. Das ESC-Finale wird am 14. Mai in Turin stattfinden und live im Ersten übertragen. (spot/cw)



#1 Rabauke76Anonym
  • 02.05.2022, 12:32h
  • Wow! Respekt an unsere coole Hummel, Nicole. Ich bewundere ihre Selbstdisziplin und die Kraft. Alles, alles Liebe und Kraft auf Deinem weiteren Weg, liebe Nicole. Echt stark, das Du wieder da bist.
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#2 Lys AsAnonym
  • 02.05.2022, 12:42h
  • Aber nur ein bisschen Frieden, bloß keinen echten. Ein bisschen Frieden wie in Deutschland, das aktuell wie die Schlagerfrau Krokodilstränen heult und gerade so viel gegen den östlichen Kriegsherrn unternimmt, dass die deutsche Wirtschaftskraft nicht allzu sehr eingeschränkt wird. Ein bisschen Frieden ist wie ein bisschen hirntot: Blödsinn.

    www.youtube.com/watch?v=mh41U14GLF0
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#3 PeerAnonym
  • 02.05.2022, 16:56h
  • Wäre es nicht ein tolles Zeichen, wenn sie beim ESC-Finale ihr Lied "Ein bisschen Frieden" in der vielsprachigen Version singen würde...

    Das wäre dringender denn je...
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#4 LorenProfil
  • 02.05.2022, 18:42hGreifswald
  • Das Lied zur "geistig-moralischen Wende" (Helmut Kohl). In Zeiten turbulenter Ereignisse wurde "ein bisschen Frieden" gewünscht und eine Rückkehr in gemächliche Vor-68er-Zeiten, als Konflikte noch beflissen unter den dicken Teppich gekehrt wurden. Ich denke mit Schaudern an dieses Jahr und dieses Lied, was auf mich damals wie der Tritt einer geistig muffigen Schlagergemeinde in den Hintern der Friedensbewegung wirkte, die mehr wollte als dieses "Bisschen", von dem die unsägliche Interpretin mit schiefem Stimmchen sang. Damals sagte man zu sowas in meinem Freundeskreis:"Echt ätzend".
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#5 NaDennAnonym
  • 03.05.2022, 02:18h
  • Antwort auf #4 von Loren
  • Kann man so sehen.
    Sie und ihr Lied sind heute immer in meiner playlist. Aber ich interpretiere eventuell anders.

    Es sind wenige Lieder die ich immer dabei habe.
    U.a. SIA-Unstoppable; Red Fang-Wires; Kent-Da som nu for alltid; Feuerschwanz-Warriors of the world united; und, ganz wichtig, die komplette Musik zu The Rocky Horror Picture Show; sowie Flash Gordon, komplett. Den Rest der 512 GB erspar ich euch.

    Lange Rede, kurzer Sinn: freu Dich doch einfach das es ihr gut geht statt dogmatisch zu mäkeln. Damals ist nicht heute. Danke.
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