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Kein Wiedersehen mit Samantha

Kim Cattrall verrät: Darum ist "Sex and the City" für sie Geschichte

Warum hat sich Kim Cattrall nach dem zweiten Film aus dem "Sex and the City"-Universum zurückgezogen? Die Samantha-Darstellerin hat nun selbst Stellung bezogen und außerdem verraten, was sie von dem Spin-off hält.


Kim Cattrall (re.) und Sarah Jessica Parker waren zwar in ihren Rollen in "Sex and the City" enge Freundinnen – im echten Leben haben sich die beiden Schauspielerinnen aber nichts zu sagen (Bild: Warner Bros. Pictures)

Die 65-jährige kanadisch-britische Schauspieler Kim Cattrall hat über die Beweggründe für ihren Abschied vom "Sex and the City"-Universum gesprochen. Die Samantha-Jones-Darstellerin hat bereits mehrfach deutlich gemacht, dass sie mit der Serie und ihrer Figur nach dem zweiten Film abgeschlossen habe. Im Interview mit "Variety" hat sie nun verraten, auch "nie gefragt" worden zu sein, Teil des Spin-offs "And Just Like That..." zu sein.

"Ich habe meinen Standpunkt bei der Möglichkeit eines dritten Films klargemacht. Deswegen habe ich davon erfahren wie jeder andere auch – über Social Media", so Cattrall. Ihrer Meinung nach würden die neuen Folgen lediglich die Ideen des dritten Films aufgreifen – "so kreativ war es", sagt Cattrall.

Für ihre Figur Samantha habe sich Cattrall für den dritten Film, der nie gedreht wurde, eine andere Entwicklung gewünscht, etwa, dass sie ihre PR-Firma "an einen jungen Typen mit Hoodie" verkaufen müsse – "das wäre ein viel besserer Generationenkonflikt gewesen". Stattdessen habe im Drehbuch gestanden, dass sie Penisbilder von Mirandas (Cynthia Nixon, 56) 14-jährigen Sohn Brady bekomme. "Es hat mir das Herz gebrochen", so Cattrall.

Ihre Co-Stars waren für sie nur Kolleginnen

Eine Stimme habe Cattrall nach der Produktion des zweiten Films gesagt: "Ich bin fertig." Freundinnen habe sie in ihren Co-Stars Sarah Jessica Parker (57), Cynthia Nixon und Kristin Davis (57) nie gesehen. "Ich glaube, wir waren Kolleginnen. Meine Kolleg*innen sind nicht meine Freund*innen. Es war professionell."

Die Folgen von "And Just Like That..." habe sie demnach gar nicht gesehen, sie habe lediglich von dem Inhalt gehört. Dass es in dem Spin-off trotz Cattralls Abwesenheit um Samantha geht, sei für sie "seltsam": "Ich weiß nicht, wie ich mich dabei fühlen soll."

Queere TV-Fans müssen aber nicht auf die Schauspielkünste der "Sexual Intelligence"-Autorin verzichten: Cattrall hat in der Neuauflage von "Queer as Folk" eine Rolle übernommen (queer.de berichtete). In der in New Orleans spielenden neuen Staffel stellt sie Brenda dar, eine wohlhabende Südstaaten-Großmutter. Die Serie soll in den USA am 9. Juni im Streamingportal Peacock an den Start gehen. (spot/cw)



#1 TrefferAnonym
  • 06.05.2022, 09:27h
  • Recht hat sie, die Geschichten sind alle erzählt. Eigentlich war Samantha immer der wirkliche Star, das unterhaltende Element. Die anderen drei Rollen waren vorsichtiger angelegt und haben sich weniger getraut.
    Und nun stehen da drei Frauen, die nicht mit Würde altern können und noch immer auf Mitdreissig machen.
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