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Los Angeles (queer.de) - "Brokeback Mountain" belegte am Dienstag erstmals den ersten Platz in der nordamerikanischen Kinohitparade. Mit 735.000 US-Dollar überholte das zwei Tage zuvor mit vier Golden Globes ausgezeichnete Drama um schwule Cowboys am 17. Januar die Konkurrenz. An zweiter Stelle folgte "Glory Road", ein Film über ein schwarzes Basketball-Team, das 694.000 Dollar einspielte. "Glory Road" wurde in fast drei Mal so vielen Kinosälen gezeigt. Am Sonntag belegte "Brokeback Mountain" noch den 8. Rang, am Montag lag der Film mit Heath Ledger und Jake Gyllenhaal auf Platz 9. Der Dienstag ist jedoch insgesamt umsatzschwächer als die Tage zuvor. Insgesamt hat die Cowboy-Lovestory bislang 32,8 Millionen Dollar in den USA und Kanada eingespielt. (dk)



Madrid: "Brokeback Mountain" als Oper

Im Madrider "Teatro Real" wird am Dienstag "Brokeback Mountain" in englischer Sprache als Oper uraufgeführt.
Country-Star bezeichnet Jake Gyllenhaal als schwul

Jake Gyllenhaal hat seine Beziehung zu Taylor Swift beendet, weil er in Wirklichkeit auf Männer steht, witzelte Countrysänger Blake Shelton als Moderator einer Preisverleihung.
#1 SaschaAnonym
  • 19.01.2006, 15:36h
  • Tja, da scheint die bewusste Benachteiligung des Filmes durch zahlreiche Kino-Betreiber ihr Ziel wohl gründlich verfehlt zu haben. Es wundert mich nicht, dass die viele Menschen in den USA angesichts der überall um sich greifenden christlich-fundamentalistischen Propaganda nach einer anderen gesellschaftspolitischen Perspektive und anderen Identifikationsfiguren lechzen!!!
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#2 SvenAnonym
  • 19.01.2006, 15:44h
  • Schön, dass sich die Menschen in den USA gegen diese Bevormundung der Bekloppten zur Wehr setzen.
    Freie, selbstdenkende Menschen können sehr gut für sich selbst entscheiden, was sie sehen wollen und was nicht.
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#3 PeterAnonym
  • 19.01.2006, 15:46h
  • Ich würde das nicht als Fingerzeig für die USA sehen. Tatsache ist einfach das der Film ohne Blockbuster Konkurrenz läuft und nur deshalb oben steht.
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#4 AndréAnonym
  • 19.01.2006, 18:17h
  • Egal ob der Film ohne Blockbuster Konkurrenz läuft oder nicht ,freue mich trotzdem riesig auf den Film.Tja 4 Golden Globes hätte Herr Clooney auch gern eingeheimst.
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#5 manni2Anonym
#6 QAFAnonym
  • 19.01.2006, 19:28h
  • Na, wollen wir doch mal sehen wann hierzulande irgendwelche religiösen fanatiker gegen "Queer as Folk" im Fehrnsehen bei Pro 7 wettern!!

    Hoffen will ich es jedenfalls nicht!

    MfG

    gayromeo.com/QAF-Friends
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#7 B-MountainAnonym
  • 19.01.2006, 20:50h
  • @QTF: Ich finde es eigentlich schade, dass es auf Pro7 keine Vorschau Trailer im Spätprogramm von Queer as folk gibt. Da finde ich die ständige Vorschau von Nip/Tuck mit all den grässlichen blutigen Szenen schon ein Witz. Lieber blutige Zerstümmelungen als schwule zu verherrlichen find ich voll daneben...

    Brokeback Mountain könnte die Sensation werden, allerdings sieht man, wie das Thema mit Samthandschuhen angepackt wird und sich die Schauspieler bei den Interviews plötzlich so cool geben wollen, damit sie nicht abgestempelt werden, wie es Heath Ledger bei einem Interview mit Sonnenbrille und Oberhetenlook gemacht hat. Na gut, dann hab ich halt in so einem vielleicht Oscar-prämierten Film mitgespielt und einen Schwulen gespielt. Deshalb muss ich doch nicht gleich mit jedem zweiten Satz erwähnen, dass ich verheiratet bin und alle paar Sekunden eine Rotzfahne in jede Ecke spucken!? Leider gibt es noch zu viele Vorurteile und zu viele dumme Menschen und das ist leider die Mehrheit...
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#8 SaschaAnonym
  • 19.01.2006, 22:11h
  • @B-Mountain: Wie erbärmlich sind doch Leute, die sich überhaupt solcher billigen Stereotypen bedienen müssen, um ein bestimmtes Image von sich zu vermitteln! Nach meiner Erfahrung handelt es sich zumeist um Personen, die sich in Wahrheit ihrer selbst nicht sicher sind und sich daher an den von der Geselllschaft produzierten Klischees festklammern müssen...Genau hierin sehe ich auch die Schwäche vieler Homo-Produktionen, dass man bei der Inszenierung entsprechender Themen doch sehr viel stärker auf homosexuelle Schauspieler setzen sollte...

    Ansonsten ist anzumerken, dass der Erfolg von "Brokeback Mountain" in den USA deshalb so beachtlich ist, weil der Film gegenüber anderen Produktion bei der Programmgestaltung der Kino-Betreiber deutlich benachteiligt wurde. Das Interesse an Themen, die sich vom kommerziellen Mainstream absetzen, scheint trotz aller reaktionärer Propaganda (oder vielleicht gerade deshalb) sehr groß zu sein!
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#9 adamAnonym
  • 30.01.2006, 09:35h
  • lebe zurzeit in australien, daher die comments a bit aussie gefaerbt:

    @QAF: wow, is ja grossartig dass sich in D endlich ein sender "erbarmt" queer as folk zu zeigen. hier in AUS is grad die letzte staffel zu ende gegangen. viel spass beim gucken in D! ;)

    @b-mountain: ich stimme dir voll zu dass ledger nicht grad "professionell" mit dem thema umgeht. interessant finde ich dass parallel zu brokeback mountain hier in australien zwei weitere filme in diesen tagen in die kinos kommen, und zwar casanova mir ledger in der frauen vernaschenden hauptrolle und jarhead mit gyllenhaal, der einen sehr straighten soldaten spielt.
    offenbar gibt es in hollywood immer noch die berechtigte (?) angst dass ne homo-rolle deine karriere kosten kann und du daher parallel dazu was ganz machohaftes spielen musst um deine maennlichkeit zu beweisen.
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