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Spitzenreiter

"Große Freiheit": Zehn Nominierungen für Österreichischen Filmpreis

Der hoch gelobte Film über den deutschen Unrechtsparagrafen 175 kann sich Hoffnungen auf den höchsten Filmpreis Österreichs machen.


Oskar (Thomas Prenn, li.) und Hans (Franz Rogowski) sitzen gemeinsam in einem deutschen Gefängnis ein (Bild: FreibeuterFilm)
  • 9. Mai 2022, 17:26h, noch kein Kommentar

Die deutsch-österreichische Koproduktion "Große Freiheit" über den Antischwulenparagrafen 175 führt gemeinsam mit dem Film "Fuchs im Bau" die Liste der Nominierungen zum Österreichischen Filmpreis an.

"Große Freiheit" ist in den Kategorien "Bester Spielfilm", "Beste männliche Hauptrolle" (Franz Rogowski und Georg Friedrich), "Beste männliche Nebenrolle" (Thomas Prenn), "Beste Regie" (Sebastian Meise), "Bestes Drehbuch" (Sebastian Meise und Thomas Reider), "Beste Kamera" (Michael Randel), "Beste Maske" (Roman Braunhofer, Heiko Schmidt, Kerstin Gaecklein), "Beste Musik" (Nils Petter Molvaer, Peter Brötzmann) und "Bester Schnitt" (Joana Scrinzi) nominiert.

Der nominierte Franz Rogowski ("In den Gängen", "Transit") spielt in dem Film den schwulen Hans, der wegen seiner sexuellen Orientierung im Nachkriegsdeutschland durch den Paragraf 175 kriminalisiert und immer wieder zu Gefängnisstrafen verurteilt wird. Die einzige feste Beziehung in seinem Leben wird sein langjähriger Zellengenosse Viktor, ein verurteilter Mörder, der vom ebenfalls für den Österreichischen Filmpreis nominierten Berlinale-Gewinner Georg Friedrich ("Helle Nächte") dargestellt wird. Die dritte Schauspiel-Nominierung ging an Nachwuchsstar Thomas Prenn – der 28-jährige Südtiroler schlüpfte in die Rolle von Oskar, der seine erste große Liebe mit Hans erlebt und dafür im Gefängnis sitzt.

Die Gewinner*innen des 12. Österreichischen Filmpreises werden am 30. Juni bei einer Gala im Auditorium Gefenegg (Niederösterreich) bekanntgegeben. Die künstlerische Leitung der Gala übernahm Regisseurin Clara Stern.

"Große Freiheit" war auch der österreichische Oscar-Kandidat. Zwar hat der Film es auf die Shortlist der 15 Filme geschafft, die für einen Auslands-Oscar in Betracht kommen (queer.de berichtete). Am Ende gehörte "Große Freiheit" aber nicht zu einem der fünf Nominierten.

Am Donnerstag rechnen sich die Macher*innen von "Große Freiheit" weitere Chancen auf Preise aus: Dann veröffentlicht die Deutsche Filmakademie die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2022. (cw)

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