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- 19. Januar 2006 1 Min.
Johannesburg (queer.de) - In Südafrika hat eine angebliche Protestaktion der Homo-Gruppe "Gay and Lesbian Alliance" (GLA) für Aufregung und Empörung gesorgt. Hunderte schwuler Männer waren nach Angaben der GLA ihrem Aufruf gefolgt, Blut zu spenden und dabei ihre Sexualität geheim zu halten. Damit wollte die Organisation dagegen protestieren, dass Südafrika zuvor aktive homosexuelle Männer vom Blutspenden ausgeschlossen hatte. In der Presse löste die GLA-Aktion Proteststürme aus: Die auflagenstärkste Samstagszeitung "Saturday Star" brachte auf der Titelseite einen Bericht unter der Überschrift "Schwule starten Blutkrieg". Unter den Spendern soll dem Artikel zufolge auch ein Mann mit Aids im Endstadium gewesen sein. Die verantwortliche Behörde "South Africa National Blood Service" bezeichnete in einer Mitteilung die Aktion allerdings als "schlechten Scherz". Sie könne weder die Namen der angeblichen Spender finden noch sei die Anzahl der Blutspenden in den letzten Tagen angestiegen. Auch andere Homo-Gruppen haben das Vorgehen der GLA scharf kritisiert. "Die GLA ist eine Phantom-Organisation, die auf kriminelle und unverantwortliche Weise agiert", so Mark Heywood von der größten Aids-Lobbygruppe "Treatment Action Campaign". "Eine solche Aktion erzeugt nur Wut in der Bevölkerung und verstärkt schwulenfeindliche Tendenzen." Das südafrikanische Gesundheitsministerium schätzt, dass sechs Millionen Meschen, das sind 15 Prozent der Bevölkerung, HIV-positiv sind. (dk)














Im Übrigen war ich Ende Dezember auch mal wieder spenden und muss sagen, das auf den bögen keine bekloppten fragen mehr drauf sind;-)