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Major League Baseball

Dodgers und Giants treten in Regenbogen-Mützen gegeneinander an

Die beiden konkurrierenden Baseball-Spitzenteams wollen ein Zeichen für queere Gleichbehandlung setzen.


Auch im Profi-Baseball soll für queere Akzeptanz geworben werden (Bild: Twitter / Los Angeles Dodgers)

Die Los Angeles Dodgers und die San Francisco Giants wollen am Mittwoch in der Baseball-Profi-Liga MLB ein starkes Zeichen für die Gleichberechtigung setzen. Aus Solidarität mit der LGBTI-Community wollen die beiden Clubs – erstmals in der Geschichte der MLB – bei ihrem Spiel in San Francisco spezielle Mützen tragen.

"Die Los Angeles Dodgers sind stolz, auf der Seite der LGBTI-Community in Los Angeles und weltweit zu stehen", erklärte Dodgers-Präsident Stan Kasten. Deshalb habe man die Aktion gemeinsam mit dem Lokalrivalen aus San Francisco geplant. "Während unsere Teams eine lange Rivalität auf dem Feld haben, stehen wir zusammen, wenn es um die Gleichberechtigung aller Menschen geht." 50 Prozent der Einnahmen der Dodgers sollen an das LGBT Center in Los Angeles gehen.

Die MLB gehört in den USA neben der Footballliga NFL, der Basketballliga NBA und der Eishockeyliga NHL zu zu den sogenannten Big 4, den populärsten Ligen für Teamsport, die jedes Jahr Milliarden umsetzen. In der Profiliga hat sich bislang kein einziger Spieler als schwul geoutet; zwei Baseballer – Glenn Burke und Billy Bean – sprachen nach ihrem Ausscheiden aus dem Sport über ihre Homosexualität. Burke spielte in den Siebzigerjahren unter anderem für die Los Angeles Dodgers und starb 1995 an den Folgen von Aids. Bean spielte in den Achtziger- und Neunzigerjahren – und war zeitweise ebenfalls bei den Dodgers angestellt. (dpa/cw)

Twitter / SFGiants | Die Jungs aus San Francisco sind schon heiß auf das Spiel in Los Angeles
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#1 PetterAnonym
  • 10.05.2022, 15:33h
  • Wieder mal ist man anderswo um Welten weiter als das piefige Deutschland, das mal wieder Jahre hinterher hängt und ständig mit allem zu spät kommt, statt mal Vorreiter (oder wenigstens im Mittelfeld) zu sein.
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#2 MarkKerzmanProfil
  • 11.05.2022, 02:18hPrinceton, New Jersey
  • Antwort auf #1 von Petter
  • Na ja, Kalifornien ist aber eine der wenigen liberalen Festungen (wie auch New York und Massachusetts, und so gut wie alle Unis et al.) inmitten einer trostlosen Landschaft reaktionär bis prefaschistischer Mittelmäßigkeit, die ca. 50 Jahre lang bis zur Wahl Präsident Obamas ihr Unwesen mehr oder weniger latent betrieb; dann brach das totgeglaubte Vorgestern mit all seinen Resentiments und seinem antiliberalen Gedankengut wieder hervor, mit politischen und sozialen Konsequenzen, die heute noch gar nicht absehbar sind, gemäß der jüdischen Weisheit, >Start worrying, details to follow!< Da siehts in Deutschland stabiler aus!
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