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Starttermin bekanntgegeben

"Queer as Folk"-Neuauflage läuft in Deutschland auf Starzplay

Die dritte Auflage von "Queer as Folk" geht im Sommer an den Start: In Deutschland wird die erste Staffel auf einer Streaming-Plattform gezeigt.


Devin Way spielt Brodie in der Neuauflage von "Queer as Folk" (Bild: Peacock / Alyssa Moran)

Die Streaming-Plattform Starzplay hat sich die Rechte der Neuauflage von "Queer as Folk" für Lateinamerika und große Teile Europas, einschließlich Deutschlands, gesichert. Hierzulande wird die achtteilige erste Staffel aber mit sieben Wochen Verspätung gegenüber den Vereinigten Staaten an den Start gehen.

In den USA stellt das Streamingportal Peacock die acht Teile der ersten Staffel bereits am 9. Juni zum Bingeing bereit. Britische Starzplay-Nutzer*innen dürfen die Serie dann ab dem 1. Juli ansehen. In anderen Ländern wird sie erst ab dem 31. Juli verfügbar sein.

"Queer as Folk" wird seit letztem Herbst in New Orleans produziert und soll auf der britischen Originalserie (1999-2000) basieren. Anders als die erste nordamerikanische "Queer as Folk"-Serie (2000-2005), die im kanadischen Toronto gedreht wurde, aber im amerikanischen Pittsburgh angesiedelt war, soll die neue Reihe damit wirklich an dem Ort entstehen, an dem sie spielt.

Die neue Reihe soll auch vielfältiger in Bezug auf die ethnische und geschlechtliche Identität sein und auch die Thematik Behinderung beinhalten. Im neuen "Queer as Folk" übernehmen Devin Way ("Grey's Anatomy", "Station 19"), Fin Argus ("Clouds"), Jesse James Keitel ("Big Sky"), Candace Grace ("Acts of Crime"), Johnny Sibilly ("Pose") und Ryan O'Connell ("Ein besonderes Leben") die Hauptrollen. Eine Nebenrolle spielt auch die "Sex and the City"-Ikone Kim Cattrall (queer.de berichtete). Weitere Nebenrollen haben Juliette Lewis ("Natural Born Killers") und Ed Begley Jr. ("Star Trek: Voyager") erhalten.

Starzplay hatte bereits die britische Miniserie "It's a Sin" nach Deutschland gebracht (queer.de berichtete). Die Streaming-Plattform kann unter anderem bei Amazon Prime Channel als zusätzlicher Abo-Service hinzugebucht werden (für 4,99 Euro pro Monat). Außerdem ist sie via Apple TV nutzbar. (dk)

Galerie:
Queer as Folk (2022)
10 Bilder


#1 PetterAnonym
  • 11.05.2022, 13:12h
  • Statt immer wieder dieselbe Story mit anderen Schauspielern nachzudrehen, fände ich es cooler, wenn man einfach mal eine ganz neue Story mit ganz anderen Charakteren, Orten und Handlungen entwickeln würde.

    Das US-Remake des britischen Original war noch in Ordnung, aber jetzt muss auch mal Schluss sein. Ich will nicht immer nur denselben alten Wein in neuen Schläuchen, sondern auch mal was ganz anderes.
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#2 TVGuckerAnonym
  • 11.05.2022, 15:41h
  • Ist schon lustig. Das Thema "queer" ist heute wirklich medial ein absolut gesellschaftsfähiges Mainstream-Thema geworden. Man kann das schon daran erkennen, was für etablierte und dem Mehrheitspublikum bekannte Darsteller sie für diese Serie verpflichten konnten. Ist heute nicht mehr nachteilig für die Vita, in sowas mitzuspielen - entspricht eher dem Zeitgeist und kommt gut an.

    Vor 20 Jahren war das erkennbar noch nicht so - im amerikanischen QaF spielten damals fast nur völlig unbekannte Schauspieler mit und die Serie lief in Deutschland bei Pro7 auf einem Sendeplatz werktags gegen Mitternacht. Es war damals wirklich eine Serie, die nur UNS interessierte - die anderen wollten das noch gar nicht sehen. Heute ist das anders geworden, und die Queers werden als Modethema im massenmedialen Woke-Zirkus verwurstet. Sogar von der ARD, die ja kürzlich auch so eine Queer-Serie herausgebracht hat.

    Aber Medien-Moden sind bekanntlich auch kurzlebig. Queer und Woke werden irgendwann als Thema ausgenudelt und durch sein - und solche Serien für Produktionsfirmen dann wieder out. Dann geht es zurück für uns in unsere "Nische".

    Ich warne also davor zu glauben, wir seien "in der Mitte der Gesellschaft angekommen", und auch die Medien würden dem jetzt dauerhaft Rechnung tragen mit mehr solcher Produktionen.

    Das wird nicht so sein.
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#3 anderesAnonym
  • 11.05.2022, 22:36h
  • Antwort auf #1 von Petter
  • Stimme Dir zu, auf jeder Ebene Remake - TV, Kino, Mode... .
    Wem das 2000er QAF zu weiss war, der kam bei Noahs Arc auf sein Kosten. Leider lief das nur eine Season und war sehr auf eine spezieller Zuschauerschaft zugeschnitten.
    Würde mich mal würde über eine neue Serie freuen, die für uns ist und nicht über uns.
    All you need find ich mit den 6 Kurzfolgen viel zu knapp, Geschichten und Charakteren können bei Tiefe und Spannung mit QAF oder L-Word nicht mithalten.
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