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Talkshow

Jennifer Aniston ist der letzte Gast von Ellen DeGeneres

Sie war die erste und wird die letzte Besucherin sein: Mit Schauspielerin Jennifer Aniston bestreitet die lesbische Moderatorin Ellen DeGeneres am 26. Mai die finale Ausgabe ihrer Talkshow.


Jennifer Aniston in der Fernsehserie "The Morning Show" (Bild: Apple TV+)
  • 11. Mai 2022, 08:05h, noch kein Kommentar

Jennifer Aniston (53) wird der letzte Gast in der Talkshow von Ellen DeGeneres (64) sein. Das wurde laut "People"-Magazin nun bekannt gegeben. Weitere Gäste der finalen Episode der Sendung, die am 26. Mai läuft, sind zudem die Sängerinnen Pink (42) und Billie Eilish (20).

Dass Aniston die "Ellen"-Show beim letzten Auftritt der Gastgeberin besucht, ist wohl kein Zufall. Der "Friends"-Star war vor 19 Jahren auch der erste Gast von DeGeneres. Insgesamt war die Schauspielerin US-Medienberichten zufolge damit 20-mal in der Talkshow.

Prominente Gäste in den verbleibenden Ausgaben

Weitere Gäste, die vor dem Finale in der Show mit DeGeneres sprechen, sind laut Twitter-Video Oprah Winfrey, Julia Louis-Dreyfus, Mila Kunis, Kate McKinnon, Justin Timberlake, Keith Urban, Zac Efron, Sean "Diddy" Combs, Luke Bryan, Kerry Washington, Brad Paisley und Bruno Mars.

Twitter / TheEllenShow
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Ellen DeGeneres hatte im Mai 2021 das Ende ihrer Show nach Staffel 19 bekannt gegeben (queer.de berichtete). Zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach sich Mitarbeiter der Sendung über Mobbing und schwierige Arbeitsbedingungen beklagt haben sollen (queer.de berichtete). Die Moderatorin sagte damals allerdings "The Hollywood Reporter", der Skandal sei nicht der Grund für die Entscheidung gewesen.

Queere Ikone seit den 1990er Jahren

Ellen DeGeneres wurde in den 1990er Jahren zur queeren Ikone, als sie sich im Jahr 1997 im wirklichen Leben und dann in ihrer Sitcom "Ellen" outete. Diese Folge der sonst als eher mittelmäßig angesehenen Serie konnte die höchste Einschaltquote einer Sitcom in den 1990er Jahren verbuchen.


Ellen DeGeneres in ihrer Talkshow (Bild: ITV)

In der damals homophoben Atmosphäre weigerte sich ein Sender in Birmingham im US-Bundesstaat Alabama damals sogar, wegen der Homosexualität der Darstellerin diese Folge zu zeigen. Die Episode hatte aber große Auswirkungen: Produzent*innen späterer Sendungen mit queeren Figuren – etwa der 1998 gestarteten Sitcom "Will & Grace" – erklärten, dass "Ellen" ihnen den Weg geebnet hätte und TV-Sender dadurch offener für schwule oder lesbische Thematiken geworden seien.

Der Serie "Ellen" hat die Folge jedoch nicht geholfen. Sie wurde kurz nach der Coming-out-Episode abgesetzt und DeGeneres erlebte einen teilweise auf der Skandalisierung ihrer sexuellen Orientierung basierenden Karriereknick. Mit ihrer Nachmittagstalkshow konnte sie aber ab 2003 die Herzen des in Bezug auf Homosexualität weltoffener werdenden US-Publikums wieder erobern. Bis zum Mobbingskandal galt sie als einer der populärsten TV-Gesichter Amerikas. (cw/spot)