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Kommentare zu:
Griechenland verbietet "Homo-Heilung" für Jugendliche


#1 AtreusProfil
  • 13.05.2022, 15:40hSÜW
  • Ein guter, wichtiger, längst überfälliger Schritt für die griechischen Kinder und Jugendlichen der sog. LGBT*IQ Community. Das kann aber nicht alles gewesen sein.

    Es sei denn, jemand mag mir sinnstiftend erklären, weshalb ab dem 18. Lebensjahr lebensfeindliche, christlich-extremistische Umpolungs-Menschenversuche auf einmal grundiert und wissenschaftlich sind und Heilung für nicht existente Krankheiten versprechen? Jemand? Bedürfen erwachsene Menschen keinen Schutz?

    Mir drängt sich der Verdacht auf, dass Griechenland, bzw. deren zuständiger Minister in selbem Umfang bescheuerungsaffin und kirchenhörig ist, wie unser Herr Spahn und mit der orthodoxen Kirchen eine Handel geschlossen hat, wie wir ihn selbst erst "kürzlich" miterlebt haben.
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#2 ja leiderAnonym
#3 NevermindAnonym
  • 14.05.2022, 08:53h
  • Antwort auf #1 von Atreus
  • Auch Alkohol und Nikotin werden am 16. Geburtstag nicht plötzlich gesundheitsfördernd, sondern bleiben schädlich. Man geht davon aus, dass die Jugendlichen dann alt genug sind, selbst zu entscheiden, ob sie sich schaden wollen oder nicht. Und ein erwachsener Mensch kann auch selbst entscheiden, ob er eine Konversionstherapie machen will oder nicht. Es gibt noch viel mehr Nonsens, den man verbieten könnte, ohne jemandem zu schaden, z. B. Homöopathie u.v.m. Aber jedes Verbot beschneidet auch unsere Freiheit. Da sollte man schon abwägen. Darum halte ich auch das Konversionsverbot bis 18 für einen vernünftigen Kompromiss. Ok, eine sinnstiftende Erklärung war das jetzt wohl nicht, nur meine Meinung.
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#4 KopfschüttelAnonym
  • 14.05.2022, 10:10h
  • Antwort auf #3 von Nevermind
  • "Und ein erwachsener Mensch kann auch selbst entscheiden, ob er eine Konversionstherapie machen will oder nicht."

    Aha. Und hinter einer solchen "Entscheidung" steckt etwa kein Druck aus dem (a)sozialen Umfeld?!? Einem homophoben Umfeld wird suggeriert, das Homosexualität "heilbar" und somit eine Krankheit sei. Sowas stärkt homophobe Vorurteile, setzt betroffene Homosexuelle in einem solchen Umfeld unter Druck und macht sie zu Opfern, fördert Selbsthass, schadet der eigenen Akzeptanz und der Akzeptanz von außen!

    "Es gibt noch viel mehr Nonsens, den man verbieten könnte, ohne jemandem zu schaden, z. B. Homöopathie u.v.m. Aber jedes Verbot beschneidet auch unsere Freiheit. Da sollte man schon abwägen. Darum halte ich auch das Konversionsverbot bis 18 für einen vernünftigen Kompromiss. Ok, eine sinnstiftende Erklärung war das jetzt wohl nicht, nur meine Meinung."

    Ein Kompromiss?!? Es ist schockierend, in einem queeren Forum zu lesen, wie solche Angebote verharmlost werden! Es handelt sich nicht um Placebo-Effekte, sondern um schweren psychischen Terror gepaart mit religiöser Gehirnwäsche, die einem zuerst pathologisiert, einredet krank zu sein und erst zu diesem Leidensdruck führt, was bis hin zum Suizid gehen kann und Leben zerstört! Wo ist denn die Freiheit davon?!? Wie kann man da ernsthaft von einem "Kompromiss" reden? UNFASSBAR!!! Wieviele geraubte und zerstörte Lebensjahre sind denn ein "Kompromiss" wert, damit unsere "Freiheit" denn beschnitten wird?!
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#5 NevermindAnonym
#6 nichtbinärePersonAnonym
#7 KopfschüttelAnonym
  • 15.05.2022, 10:07h
  • Antwort auf #5 von Nevermind
  • "Es bleibt dabei, dass es die freie Entscheidung jedes Erwachsenen ist, wenn er sich tatsächlich einer Konversionstherapie unterzieht. Bei Jugendlichen können die Eltern mit entscheiden und daher sind diese davor zu schützen."

    Aja. Und mit 18 entscheiden die Eltern nicht mit? Und setzen ihr Kind vorher nicht unter Druck?
    Und die Opfer, halt, die "freiwilligen Erwachsenen" haben sich früher auch auch einer freien Entscheidung Elektroschocks unterzogen? Klar doch!

    PS.
    Du hast die Anführungszeichen vergessen:

    "Es bleibt dabei, dass es die " FREIE " Entscheidung jedes Erwachsenen ist, wenn er sich tatsächlich einer "KONVERSIONSTHERAPIE" "U N T E R Z I E H T" . "
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#8 KopfschüttelAnonym

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