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Eurovision Song Contest

ESC dominierte TV-Quoten

Bei den 14- bis 49-Jährigen schalteten am Samstagabend mehr als die Hälfte aller Zuschauer*innen den Grand Prix aus Turin ein.


Ein Highlight der Show war der Pausen-Auftritt von Sänger und Co-Moderator Mika (Bild: EBU / Sarah Louise Bennett)

Am 14. Mai gab es keinen Weg vorbei am Eurovision Song Contest: Das europaweite TV-Spektakel lockte nach AGF-Angaben im Ersten im Durchschnitt 6,536 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer vor den Bildschirm – ungefähr so viele wie im Vorjahr. Zudem wurde die Live-Übertragung simultan bei ONE ausgestrahlt, wo laut NDR 0,764 Millionen Zuschauer*innen ab 3 Jahren einschalteten.

Knapp 7,3 Millionen Menschen haben demnach im linearen Fernsehen in der ARD den Wettbewerb verfolgt. Das entsprach am Samstag einem Marktanteil von 32,7 Prozent (ARD) und 3,8 Prozent (One), deutlich mehr als im Vorjahr, als ingesamt weniger Menschen vor dem Fernseher saßen. In der Spitze schauten am Samstag 8,79 Millionen den ESC.

Viele Jüngere zeigten Interesse

Die Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen zeigte dabei großes Interesse an dem Wettbewerb. Alleine im Ersten schaltete fast jede und jeder Zweite ein. Das "Finale aus Turin" kam hier mit einer Sehbeteiligung von 2,715 Millionen Menschen auf einen Marktanteil von 48,3 Prozent. Laut NDR schalteten bei den 14- bis 29-Jährigen im Ersten sogar 65,8 Prozent ein – 0,87 Millionen Menschen. Gerade bei Jüngeren dürfte zudem von einer größeren Streaming-Zuschauerschaft ausgegangen werden.

Der gesamte Abend stand in der Zielgruppe im Zeichen des Eurovision Song Contest. Im Ersten schalteten um 20.15 Uhr bereits 1,271 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer zum "Countdown für Turin" mit Barbara Schöneberger (48) ein – ein Marktanteil von 27,5 Prozent. Die an das Finale anschließende "Aftershow" verfolgten etwas mehr als 0,9 Millionen Menschen und damit 38,2 Prozent. Beim Gesamtpublikum brachte es der Countdown auf 3,458 Millionen Zuschauer (15,3 Prozent) und die Aftershow auf 2,336 Millionen (31,9 Prozent).

Die Band Kalush Orchestra aus der Ukraine hatte die 66. Ausgabe des Wettbewerbs aus Turin mit ihrem Song "Stefania" gewonnen, vor allem durch das Ergebnis des Televotings. Der deutsche Vertreter, Malik Harris (24), landete mit sechs Punkten auf dem letzten Platz. (spot/cw)



#1 NicksAnonym
  • 15.05.2022, 13:59h
  • Die Altersgruppe die den Tiktok Star aus GB schon vorher kannte? Woraus man schließen könnte, nur deswegen war GB Favorit, weil er vorher schon fame in Social Media war. So viel dazu, dass man nur der Ukraine unterstellet aus bestimmten Gründen vorne dabei zu sein und gewonnen zu habenund selbst wenn, Solidarität ist kein schlechter Grund!
    Ich fande btw beide Songs sehr gut und zurecht haben sie die beiden die ersten beiden Plätze belegt.
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#2 PetterAnonym
  • 15.05.2022, 17:15h
  • Antwort auf #1 von Nicks
  • Das ist aber logisch ein großer Unterschied:

    Wenn jemand schon vorher sehr bekannt ist, gibt es ja dafür Gründe. Nämlich, dass dieser Typ einfach geil singt und ihm zig Weltstars folgen und seine Videos teilen. Es ist ja nicht verboten, jemand Bekanntes zum ESC zu schicken und kommt auch immer wieder vor (z.B. Bonnie Tyler, Engelbert, etc.).

    Wenn dann also beim ESC Leute für ihn anrufen, weil sie seinen Gesang schon vorher toll fanden oder auch Leute, die ihn noch gar nicht kannten (wie ich z.B.) für ihn anrufen, weil sie ihn dennoch super fanden, dann ist das doch eine ganz andere Qualität, als wenn man aus Solidarität für eine Darbietung anruft.

    Ich will letzteres gar nicht verurteilen. Wenn jemand eben "nur" aus Solidarität für einen Beitrag anruft, ist das auch OK. Und ganz ehrlich: bei Conchita Wurst habe ich auch nur aus Solidarität angerufen und fand einen anderen Beitrag eigentlich besser.

    Aber dann muss man das eben auch offen sagen und nicht so tun, als hätten die so oder so gewonnen.
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