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- 20. Januar 2006 1 Min.
München (queer.de) - Nachdem Horst Köhlers Grunsatzrede zur Familienpolitik gestern zunächst auf einhellige Zustimmung gestoßen ist, melden sich nun erste Kritiker zu Wort. So sagte der bayerische Landtagspräsident Alois Glück dem "Münchener Merkur", er könne in das "Leitbild Familie gleichgeschlechtliche Beziehungen und Kinder nicht einbeziehen." Kinder bräuchten sowohl Vater als auch Mutter, so der CSU-Politiker. Auch der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis widersprach Köhler: "Ich bin ganz und gar anderer Meinung." Kinder, die bei schwulen oder lesbischen Eltern leben, wüchsen in einer "Scheinelternschaft" auf. Der LSVD verurteilt die Kritik von Seiten der CSU: "Den Kritikern geht Ideologie vor Kindeswohl", so Pressesprecherin Antje Ferchau. Gestern hatte Bayerns Familienministerin Christa Stewens den Bundespräsidenten noch für sei "sehr differenziertes, an der Realität orientiertes Bild der Familie" gelobt. Kritik an Köhler kommt auch von der Kirche: Die Katholiken hielten daran fest, "dass Ehe und Familie zusammengehören", meint Winfried Röhmel, Pressesprecher des Erzbistums München und Freising. (dk)












Alois Glück besorgts uns allen.
"preisgünstiges" profilieren für das eigene
publikum auf kosten von minderheiten.
der ideologische gewinn wird reinvestiert für die schwarz-rot-gold kulisse der soap: du bist deutschland.
jetzt können alle meinen, meinen,meinen....