Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?4206
  • 20. Januar 2006 13 1 Min.

Abuja (queer.de) - Nigeria will Schwule mit fünf Jahren Haft bestrafen. Unter dem Vorsitz von Staatspräsident Olusegun Obasanjo hat das Kabinett eine Gesetzesvorlage verabschiedet, das gleichgeschlechtliche Beziehungen unter Strafe stellt. Das gleiche Strafmaß wird auch Personen angedrohnt, die an einem Treffen von Schwulengruppen im Land teilnehmen oder Homo-Paare trauen. Die Zustimmung des Parlaments gilt als sicher. "Es ist unafrikanisch, eine Beziehung zum gleichen Geschlecht zu haben", begründete Justizminister Bayo Ojo den Schritt. Seit 2000 haben bereits zwölf von Nigerias muslimischen Provinzen Sharia-Gerichte eingeführt. Mehrere Todesurteile sollen Presseberichten zufolge verhängt worden sein. Es ist nicht bekannt, ob die Strafen vollzogen wurden. Nigeria ist mit rund 130 Millionen Einwohnern Afrikas bevölkerungsreichstes Land. 50 Prozent der Nigerianer sind Muslime, rund 40 Prozent Anglikaner. Erzbischof Peter Akinola gilt als einer der größten Gegner von Homosexualität in der anglikanischen Kirche. (dk)

-w-

#1 NEGER-KUSSAnonym
  • 20.01.2006, 16:19h
  • In Nigeria herrscht Krieg. Militante Gruppe haben Ölfördertürme von Royal Dutch und Shell angegriffen und Ölleitungen attackiert, worauf hin die Firmen Arbeiter evakuierten. Deswegen fehlen der öldurstigen Weltgemeinschaft täglich rund 200 000 Barrel. Die Rebellen in Nigeria kämpfen gegen die ungerechte Verteilung der Petro-Dollars in ihrem Land.
    So hat die US-Regierung Nigeria, dem bedeutendsten afrikanischen Ölland, verstärkte Militärhilfe in Aussicht gestellt.
    10 % seines Öls bezieht die USA aus Nigeria. Der Süden ist christlich geprägt. Dort befinden sich auch die Häfen zum Abtransport des Öls nach Amerika.
  • Direktlink »
#2 Essig & ÖlAnonym
  • 20.01.2006, 16:40h
  • Der Öltransport von Westafrika nach Nordamerika, insbesondere vom Golf von Guinea, hat sich als ziemlich sicher und kostengünstig erwiesen. Die starke militärische Präsenz der amerikanischen Marine im Atlantik und die direkte Route zwischen den beiden Kontinenten stellen sicher, dass die Öllieferungen aus Westafrika kaum wie auf anderen Routen durch Piratenangriffe bedroht oder durch Staus vor gefährlichen Meerengen verzögert werden.
    Wenn Schwulen-Bashing bei Moslems und Angelikanern zu einem stärkeren Gefühl:
    "Du bist Nigeria ! "führt, ist das für die Clanchefs in Nigeria systemstabilisierend und im Sinne der Bushkrieger.
  • Direktlink »
#3 erkanAnonym
  • 20.01.2006, 17:10h
  • So eröffnete beispielsweise der Vorsitzende der Scharia-Kommission des nigerianischen Gliedstaates Kano in einem kürzlich erschienen Artikel der Tageszeitung Vanguard, dass die Kommission Homosexualität nicht stillschweigend dulden, sondern Modalitäten ausarbeiten würde, um einen „Krieg gegen die Täter gottloser Handlungen (Anm.: gemeint sind Homosexuelle) zu führen“

    www.ecoi.net/doc/en/ng/content/5/1050-11644
  • Direktlink »