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Abuja (queer.de) - Nigeria will Schwule mit fünf Jahren Haft bestrafen. Unter dem Vorsitz von Staatspräsident Olusegun Obasanjo hat das Kabinett eine Gesetzesvorlage verabschiedet, das gleichgeschlechtliche Beziehungen unter Strafe stellt. Das gleiche Strafmaß wird auch Personen angedrohnt, die an einem Treffen von Schwulengruppen im Land teilnehmen oder Homo-Paare trauen. Die Zustimmung des Parlaments gilt als sicher. "Es ist unafrikanisch, eine Beziehung zum gleichen Geschlecht zu haben", begründete Justizminister Bayo Ojo den Schritt. Seit 2000 haben bereits zwölf von Nigerias muslimischen Provinzen Sharia-Gerichte eingeführt. Mehrere Todesurteile sollen Presseberichten zufolge verhängt worden sein. Es ist nicht bekannt, ob die Strafen vollzogen wurden. Nigeria ist mit rund 130 Millionen Einwohnern Afrikas bevölkerungsreichstes Land. 50 Prozent der Nigerianer sind Muslime, rund 40 Prozent Anglikaner. Erzbischof Peter Akinola gilt als einer der größten Gegner von Homosexualität in der anglikanischen Kirche. (dk)



13 Kommentare

#1 NEGER-KUSSAnonym
  • 20.01.2006, 16:19h
  • In Nigeria herrscht Krieg. Militante Gruppe haben Ölfördertürme von Royal Dutch und Shell angegriffen und Ölleitungen attackiert, worauf hin die Firmen Arbeiter evakuierten. Deswegen fehlen der öldurstigen Weltgemeinschaft täglich rund 200 000 Barrel. Die Rebellen in Nigeria kämpfen gegen die ungerechte Verteilung der Petro-Dollars in ihrem Land.
    So hat die US-Regierung Nigeria, dem bedeutendsten afrikanischen Ölland, verstärkte Militärhilfe in Aussicht gestellt.
    10 % seines Öls bezieht die USA aus Nigeria. Der Süden ist christlich geprägt. Dort befinden sich auch die Häfen zum Abtransport des Öls nach Amerika.
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#2 Essig & ÖlAnonym
  • 20.01.2006, 16:40h
  • Der Öltransport von Westafrika nach Nordamerika, insbesondere vom Golf von Guinea, hat sich als ziemlich sicher und kostengünstig erwiesen. Die starke militärische Präsenz der amerikanischen Marine im Atlantik und die direkte Route zwischen den beiden Kontinenten stellen sicher, dass die Öllieferungen aus Westafrika kaum wie auf anderen Routen durch Piratenangriffe bedroht oder durch Staus vor gefährlichen Meerengen verzögert werden.
    Wenn Schwulen-Bashing bei Moslems und Angelikanern zu einem stärkeren Gefühl:
    "Du bist Nigeria ! "führt, ist das für die Clanchefs in Nigeria systemstabilisierend und im Sinne der Bushkrieger.
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#3 erkanAnonym
  • 20.01.2006, 17:10h
  • So eröffnete beispielsweise der Vorsitzende der Scharia-Kommission des nigerianischen Gliedstaates Kano in einem kürzlich erschienen Artikel der Tageszeitung Vanguard, dass die Kommission Homosexualität nicht stillschweigend dulden, sondern Modalitäten ausarbeiten würde, um einen „Krieg gegen die Täter gottloser Handlungen (Anm.: gemeint sind Homosexuelle) zu führen“

    www.ecoi.net/doc/en/ng/content/5/1050-11644
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#4 KARL-MARX-STADTAnonym
  • 20.01.2006, 17:20h
  • WANDERPREDIGER BUSH ?

    In einem Urteil vom 9. Mai 2003 stellt das Verwaltungsgericht Chemnitz zur Situation Homosexueller in Nigeria fest: „... wachsender religiöser Fundamentalismus sowohl unter den neuen charismatischen christlichen Kirchen als auch innerhalb des Islams führen zu zunehmender Intoleranz gegenüber abweichendem Sexualverhalten im Allgemeinen und gegen Homosexuelle im Besonderen. Zeitungskampagnen und Kampagnen evangelikaler Wanderprediger in den Medien fördern die Hetze gegen Homosexuelle. Lynchjustiz bis hin zu extra-legalen Hinrichtungen von Homosexuellen findet auch heute noch in Nigeria statt“ (VG Chemnitz 09. Mai 2003)
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#5 senzazuccheroAnonym
  • 20.01.2006, 17:47h
  • "Es ist unafrikanisch, eine Beziehung zum gleichen Geschlecht zu haben", begründete Justizminister Bayo Ojo den Schritt........Offenbar ist es viel afrikanischer, kleinen Mädchen die Klitoris abzusäbeln? Arme Schweine!
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#6 SvenAnonym
  • 20.01.2006, 17:52h
  • Wenn alles Scheiße ist, braucht man einen Sündenbock.
    Interessant ist hierbei nämlich der Hinweis, das Homosexualität nicht verboten ist, sondern erst verboten werden soll.
    Alles also Ablenkung!
    Da sollte sich die EU unter anderen mal einmischen.
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#7 Gerhard MundtAnonym
  • 20.01.2006, 19:58h
  • Wie kann man nur so realitätsfremd sein? Wie kann man nur so tun, als wären alle Menschen so, wie man selber? Hier besteht aber ein ganz großer Nachholbedarf! Man merkt hier nichts davon, dass wir inzwischen im 21. Jahrhundert angekommen sind und eigentlich mehr wissen müßten, als im Mittelalter!
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#8 manni2Anonym
  • 20.01.2006, 23:44h
  • Obasanjo und Bush....passt wie Arsch auf Eimer
    oder jedes Töpfchen find sein Deckelchen!!!!
    Wieviel Entwicklungshilfe bekommt Nigeria eigentlich und wofür??????
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#9 MarkusHHProfil
#10 WoernmucProfil
  • 21.01.2006, 10:50hMünchen
  • Da sieht man mal, wie satanistisch Religionen und deren Anhänger geworden sind. Alle Kirchen sind ins Böse zurückgefallen und scheinbar merken deren Oberhäupter und Anhänger nicht, welch Dämonen und Teufel sie sind und welches Unheil sie über die Welt bringen. Aber wir brauchen ja nur ein paar hundert Kilometer nach Italien schauen. Von dort hetzt Ratzinger. In meinen Augen genauso schlimm. Tretet aus den Kirchen aus!
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