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Aufruf

Einreichfrist für das 2. "Litfest homochrom" endet um Mitternacht

Das größte und zurzeit einzige aktive Festival für deutschsprachige queere Literatur geht in die zweite Runde. Noch bis einschließlich Sonntag können sich Autor*innen, Blogger*innen und Kritiker*innen bewerben.


Das "Litfest homochrom" fand erstmals im vergangenen Jahr in Köln statt (Bild: homoxchrom e.V.)
  • 22. Mai 2022, 13:47h, noch kein Kommentar

Letzten Sommer hob der Kölner Verein homochrom, in den 2010ern für queere Filmaufführungen in NRW bekannt, ein neues Festivalkonzept aus der Taufe: das "Litfest homochrom", ein hybrides queeres Literaturfestival, das in Köln vor Publikum stattfand und hinterher online abrufbar war – und weiterhin ist.

Vom 7. bis 10. Juli 2022 will das größte und zurzeit einzige aktive Festival für deutschsprachige queere Literatur in die zweite Runde gehen und das Programm ein wenig ausweiten, zum Beispiel um eine Eröffnung bereits am Donnerstag. Geplant sind nicht nur wieder über 30 Lesungen, sondern erstmals einige Podiumsdiskussionen, möglicherweise Signierstunden sowie Bloggerresidenzen. Bleiben soll das Konzept, die teilnehmenden Autor*innen untereinander zu vernetzen.

Auch Literaturkritiker*innen können sich bewerben

Im vergangenen Jahr bewarben sich über 120 Schreibende um die begehrten Leseplätze, und die ausgewählten Teilnehmer*innen zeigten sich begeistert von der Stimmung des Festivals. Auch in diesem Jahr sind alle Menschen aus Europa, die deutschsprachige queere Literatur aller möglichen Gattungen und Genres schreiben, veröffentlicht wie unveröffentlicht, dazu aufgerufen, sich bis einschließlich Sonntag, den 22. Mai 2022 zu bewerben. Die Teilnahme beinhaltet Reisekosten, mehrere Übernachtungen und ein Honorar für die ca. 30-minütigen Lesungen. Für den Eröffnungsabend im Jugendzentrum anyway werden explizit Texte gesucht, die für Jugendliche und junge Erwachsene geeignet sind
.
Erstmals lädt das "Litfest homochrom" auch Buchblogger*innen oder Literaturkritiker*innen ein, sich für drei sogenannte Residenzen zu bewerben. Diese sollen es ihnen ermöglichen, ein Wochenende lang queere Literatur sowie die teilnehmenden Autor*innen persönlich kennenzulernen, sich direkt mit ihnen auszutauschen und zu vernetzen. Auch hier endet die Frist am Sonntag, den 22. Mai.

Veranstalter*innen bitten um Spenden

Die Ausschreibungen des 2. "Litfests homochrom" sind auf der Homepage des Vereins nachzulesen. Ab Anfang Juni wird dort das vollständige Programm zu finden sein.

Wer sich für die Lesungen in Video- oder Podcast-Format oder für den Sammelband "Queeres entdecken" mit 27 der 33 Beiträge des letztjährigen Litfests interessiert, findet Informationen dazu ebenfalls auf der Homepage.

Weil der Abruf wie auch der Eintritt kostenlos bleiben soll, bittet der Verein um Spenden (oder Sponsoring), um auch zukünftig die nötigen Eigenanteile für die Projektförderung einbringen zu können. Die diesjährige Fortsetzung des "Litfests homochrom" wird durch Fördermittel der Kunststiftung NRW sowie des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht. (cw)