Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?42104

Polizeibericht

Nach Islam-Diskussion: Schwuler in Bremen verprügelt

Mit der Begründung, als schwuler Mann hätte er kein Recht, über den Islam zu reden, schlugen zwei Männer einen 31-Jährigen am Sonntagnachmittag in einem Schnellrestaurant zusammen.


Symbolbild: Einsatzwagen der Bremer Polizei (Bild: nakhon100 / flickr)

Zwei Unbekannte schlugen am Sonntagnachmittag gegen 16.35 Uhr in einer Gaststätte in der Bremer Innenstadt auf einen 31 Jahre alten schwulen Mann ein. Das meldete die Polizei der Hansestadt am Wochenende. Auslöser für den Angriff soll die sexuelle Orientierung des Mannes gewesen sein.

Der 31-Jährige saß zusammen mit einem gleichaltrigen Freund und einer 28 Jahre alten Freundin in einem Schnellrestaurant am Rembertiring und unterhielt sich mit ihnen über Religion. Zwei Männer am Nebentisch bekamen die Unterhaltung offenbar mit und schrien den Bremer an, dass dieser als schwuler Mann kein Recht hätte, über den Islam zu reden. Das Duo ließ sich nicht beruhigen, schlug auf den 31-Jährigen ein und flüchtete aus dem Lokal. Der Bremer wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Angreifer wurden als etwa 18 Jahre alt und 170 Zentimeter groß beschrieben. "Sie hatten schwarze Haare, einen dunklen Teint und trugen beide schwarze T-Shirts", heißt es in der Polizeimeldung. "Einer hatte eine Cap auf."

Wie bei Hasskriminalität üblich, ermittelt der Staatsschutz der Polizei Bremen. Hinweise von Zeug*innen nimmt der Kriminaldauerdienst unter Tel. (0421) 362-3888 entgegen. (cw/pm)



#1 Cho002Anonym
  • 23.05.2022, 13:05h
  • Bemerkenswert finde ich ja stets, dass solche Täter immer sogleich die Flucht antreten. Sie wissen also, dass ihre Taten falsch sind. Auf jeder Ebene. Aber Hauptsache Gewalt!
  • Antworten » | Direktlink »
#2 gkkarAnonym
  • 23.05.2022, 13:08h
  • da haben sich die täter die richtige stadt ausgesucht. falls sie geschnappt werden, können bremer richter wieder einen relligiösen wächter zu rate ziehen und den tätern am ende wieder freie hand bei ausübung ihres hasses gewähren, so wie sie das schon bei latzel getan haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 AtreusProfil
  • 23.05.2022, 14:06hSÜW
  • Das kann öfter passieren, wenn deutsche Gerichte Hass und den Aufruf zum Mord unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit erlauben. Wer sich hierzu echauffiert, sollte bei christlicher Hassgewalt, egal ob verbal oder nonverbal, eine ebenso deutliche Haltung an den Tag legen. Religion kann tödlich sein.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 DQ24Anonym
  • 23.05.2022, 18:07h
  • Ich finde es immer bezeichnend, wenn religiöse menschen anderen Menschen das Recht absprechen wollen, über Religion zu reden. He, Ihr Fundis: Das ist eine DEMOKRATIE, in dem Ihr lebt, nicht Taliban City.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 SchonProfil
  • 23.05.2022, 21:07hFürth
  • Antwort auf #4 von DQ24
  • Wenn das jetzt wieder vor dem Bremer Landgericht landet, dann haben wir vermutlich wieder ein Novum: das erste deutsche Gericht, das den Koran als Grundlage für den Richterspruch nutzt.
    Vermutlich steht im Koran, dass man Schwule schlagen soll.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 MircoTrolsmanProfil
  • 24.05.2022, 00:05hFlensburg
  • Antwort auf #5 von Schon
  • Von wegen das erste. 2007 gab es das Urteil einer Familienrichterin, die den Antrag einer Frau auf beschleunigte Scheidung von ihrem gewalttätigen marokkanischen Ehemann mit Zuhilfenahme von Koranversen abgelehnt hat. Es sei in deren Kulturkreis eben üblich, dass die Gatten von ihrem Züchtigungsrecht Gebrauch machen, damit hätte die Frau vor der Ehe rechnen müssen.

    Noch Fragen?
  • Antworten » | Direktlink »
#7 audeasAnonym
#8 Alexander_FAnonym
  • 24.05.2022, 20:33h
  • Eine Tat, die leider wenig verwundert, wenn man ausreichend religiös Verblendete kennengelernt hat. Niemand darf über sie reden, denn wenn man das täte, könnte man ja schnell auf die Idee kommen, wie bescheuert sie sind. Erst recht, wenn man zu den laut ihnen Todeswürdigen gehört.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 TechnikerAnonym