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Sachbuch

Die verletzte schwule Seele

In seinem Buch "Die schwule Seele" appelliert der österreichische Moderator Peter Fässlacher an homosexuelle Männer, mehr auszuhalten und nicht so leicht empört zu sein. Er kritisiert eine "Vorfreude auf bevorstehende Diskriminierung".


Der Journalist und Moderator Peter Fässlacher ist seit 2007 beim ORF tätig, "Die schwule Seele" ist sein erstes Buch (Bild: ORF)

In der ersten Folge der HBO-Kultserie "Girls" sagt die Protagonistin Hanna Horvath (Lena Dunham) zu ihren Eltern: "Ich glaube, ich bin die Stimme meiner Generation" – nur um wenig später mit "Oder zumindest eine Stimme einer Generation" zurückzurudern.

Peter Fässlacher, österreichischer Moderator, Podcaster und seit "Die schwule Seele" auch Sachbuch-Autor, behauptet keineswegs, eine oder gar die Stimme einer oder seiner Generation zu sein. Mit verallgemeinernder Sprache – und einem Bekanntheitsgrad, der ihm die Plattform, ein Buch zu schreiben, verschafft hat – stellt er sich aber zumindest an die Front eines Themas, das in der Öffentlichkeit primär von Personen, die so aussehen und klingen wie er, behandelt wird.

Im Vorwort gibt er zu, dass die knapp 190 Seiten seines schriftstellerischen Erstlingswerk einen "hochgradig subjektiven Blick auf das Leben und Fühlen schwuler Männer" gewährt, was bedeutet, dass seine Beobachtungen keineswegs auf alle schwulen Männer zutreffen müssen. Erleichterung.

Der tragische Schwule


"Die schwule Seele" ist im Luftschacht Verlag erschienen

Den ersten Teil seines Buches beginnt Fässlacher mit der Beobachtung, dass das Fundament der schwulen Seele das "Gefühl der Minderwertigkeit und die Angst vor Zurückweisung" sei. Dies ist dem Autor zufolge auf das Schwulsein zurückzuführen, da die eigene sexuelle Orientierung einem Makel gleichkommt und man sich somit weniger wert fühlt.

Damit liegt Fässlacher, wenn man etwa dem US-amerikanischen Autor und Psychologen Alan Downs, der "The Velvet Rage" schrieb, Glauben schenkt, nicht unbedingt falsch. Was Fässlacher im Vergleich zu Downs jedoch nicht gelingt, ist ein mitfühlender und wertfreier Ton. Downs kann seine Beobachtungen und Interpretationen dieser zudem mit mehreren Dekaden an Berufserfahrung als Psychologe, der speziell mit schwulen Männern zusammenarbeitet, nachvollziehbar belegen und erklären. Dabei gelingt es Downs mehrfach eigene Erfahrungen zu teilen, um somit eine Verbindung mit den Leser*innen herzustellen. "Meine Patient*innen sind so, ich bin aber auch so, weswegen es total legitim ist, dass ihr so seid", scheint er sagen zu wollen. Dies lädt zu einem wertfreien Leseerlebnis ein.

"Die schwule Seele" hingegen zeichnet ein eher unreflektiertes und einseitiges Bild der schwulen Community. Fässlacher teilt zwar kleine Anekdoten aus seinem eigenen Leben, bleibt dabei aber distanziert an der Oberfläche. Seine persönliche Abgrenzung, gepaart mit einem teils fast anschuldigend klingenden Ton, kreiert das Gegenteil von Downs' Buch: "Ihr seid so. Seid aber mal nicht so", scheint er hingegen zu sagen.

Der Schwule als freiwilliges Opfer?

Fässlacher appelliert in "Die schwule Seele" an homosexuelle Männer zu lernen, mehr auszuhalten. Man solle nicht so leicht empört sein:

Wenn derzeit über Sprache, Identität und Gleichberechtigung diskutiert und gestritten wird, frage ich mich oft: Woher kommen eigentlich die massiven Emotionen in diesen Debatten? Woher kommt es, dass die Empörung zum Grundton wurde?

Er folgt mit einer Beobachtung:

Es scheint, als würde oft eine interessierte Nachfrage, ein falsch verwendetes Pronomen oder eine undurchdachte Formulierung genügen, um sich keine drei Minuten später in einem Gewitter der Entrüstung wiederzufinden. […] Könnte man die Diskussionen über Identitäten auf Amazon bestellen, wäre eine kurze Zündschnur kostenlos dabei, mit einer Expresslieferung am selben Tag.

Viele von uns hatten ähnliche Debatten mit Eltern, Kolleg*innen oder Freund*innen: "Warum seid ihr nur so empfindlich, wenn es um Sprache geht?" Weil Sprache wichtig ist. Sprache macht sichtbar. Sprache kann verletzen. Sprache sondert aus. Sprache inkludiert. Von einer Person aus den eigenen Reihen wünscht man sich Ermutigung und keine Anschuldigung.

Fässlacher stellt seine Vermutungen nicht ohne Begründungen auf. So beschreibt er die schnelle Empörung als Resultat von lange aufgestauter Wut aufgrund von Jahren an Diskriminierung, die sich gepaart mit der momentanen Wut – über beispielsweise ein falsch verwendetes Pronomen – in explosiver Empörung äußert. Diese Interpretation von Fässlacher ist nachvollziehbar. Allerdings folgt er auf diese erneut mit einer unreflektierten Verallgemeinerung:

Manchmal könnte man sogar den Eindruck bekommen, dass es in den sozialen Medien so etwas wie eine Form der Vorfreude auf bevorstehende Diskriminierung gibt. Einen Zauber des bewussten Missverstehens, um die aufgestaute Wut endlich entladen und sich verbal wehren zu können. […] Sollte es aber zu wenig Gründe geben, sich öffentlich aufzuregen, muss man sich eben welche suchen oder einfach nur ein bisschen warten. Irgendjemand wird schon bald wieder etwas Falsches sagen. Ganz bestimmt. Spätestens dann kann man explodieren.

Der belastbare Schwule

Fässlacher sieht die Lösung in der Heilung der schwulen Seele darin, das eigene belastbare Ich zu stärken, mehr auszuhalten. Ein Schritt, dieses Ziel zu erreichen, sei nicht mehr darauf zu warten, dass sich die Gesellschaft für ihr Verhalten gegenüber Homosexuellen – in Gegenwart und Vergangenheit – entschuldigt. "Um frei zu sein, brauche ich eine Entschuldigung", sei die innere Überzeugung. Damit macht es sich Fässlacher sehr einfach. Sicherlich ist es schön, durch das Leben zu gehen, ohne sich von der Meinung anderer abhängig zu machen.

Einer Community als Gesamtes aber zu sagen, die Häme, Zurückweisung, Diskriminierung der Gesellschaft einfach so hinzunehmen, wirkt uninspiriert. Wo wären wir heute, wenn vergangene Generationen queerer Menschen und Aktivst*innen ähnlich gedacht hätte? Fässlacher moniert an anderer Stelle seines Buches, dass jüngere Generationen die Arbeit der älteren nicht genug wertschätzen, was vor dem Hintergrund seinem Appell zum Aushalten grob widerspricht.

Letztlich doch nur eine Seele?

Vielleicht bestätige ich in meiner Reaktion auf "Die schwule Seele" von Peter Fässlacher viele seiner Beobachtungen in Bezug auf den leicht empörten Schwulen, der förmlich nach Kränkungen sucht. Zu Beginn des Buches war ich noch recht positiv gestimmt. Wenig von dem, was Fässlacher schrieb, war neu für mich, aber ich konnte sie als eine Light Version von "The Velvet Rage" gut lesen. Je mehr er den Schwulen als tragische Figur, der sich in seiner Opferrolle einnistet und einfach lernen soll, belastbarer zu werden, skizzierte, desto frustrierter stimmte mich das Leseerlebnis.

Es gibt für "Die schwule Seele" auf jeden Fall eine Leser*innenschaft. Für mich ist es insofern ein wichtiges Buch, da es zeigt, wie undivers die queeren Stimmen in Deutschland nach wie vor sind und wer veröffentlichte Geschichten über die LGBTI-Community schreiben darf.

Am Ende schreibt Fässlacher:

Vielleicht könnte man die Frage nach der schwulen Seele mit einer weiteren Frage beantworten: Geht es in diesem Buch eigentlich wirklich um das Schwulsein – oder geht es eher um das Menschsein?

Nachdem er über 190 Seiten darüber berichtete, wie Schwule sind, wirkt diese Hypothese fast wie eine Resignation, verpackt in eine pseudo-erleuchtende Oprah-Floskel.

Infos zum Buch

Peter Fässlacher: Die schwule Seele. Roman. 204 Seiten. Luftschacht Verlag. Wien 2022. Hardcover: 22 € (ISBN 978-3-903422-02-5). E-Book: 12,99 €

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#1 schwule SeeleAnonym
  • 28.05.2022, 07:39h
  • Das sind diese Personen, die auch Depressiven raten, soe sollten sich mal nicht so anstellen; einfach mal lachen!
    Einer Community als Gesamtes aber zu sagen, die Häme, Zurückweisung, Diskriminierung der Gesellschaft einfach so hinzunehmen, wirkt uninspiriert.
    Uninspiriert ist nicht gerade das Adjektiv, das ich verwendete. Da ich aber keinen Sinn darin sehe, unnötig Negatives zuzulassen, halte ich es mit dem Mantra Nicht mal ignorieren.
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#2 BEN JA MINAnonym
  • 28.05.2022, 08:08h
  • Nach Lesen des vorliegenden Textes von Julian Beyer wünsche ich mir, dass der sogenannte Autor des Buches, Peter Fasslächer, die Zeilen auf www.queer.de liest. Und auch Kommentare darunter. Ich finde nämlich auch, dass man einseitig nicht urteilen sollte. Ich empfinde es einfach selbstherrlich, wenn man so viele schwule Leben mit individuellen Erfahrungen Einzelner gar nicht kennt und möglicherweise doch eine ganze Menge Blödsinn von sich geben muss, um ggf. Geld zu verdienen. Brauchen wir dieses Buch "Die verletzte Seele"? - Ich meine, wenn ein Finger auf verschiedene schwule Männer zeigt, von denen Fasslächer angeblich Ahnung zu haben scheint, zeigen auch immer vier zurück. Hier musste sich wohl Jemand die eigenen, erlittenen Verletzungen in schreiberischer Eigenpsychologie umwandeln. Man sagt ja auch manchmal, dass so mancher auch tätige Psychologe sich mit seiner Arbeit selbst therapiert. Ach Mensch, nach manchen Büchern schreit die Welt einfach nicht. Give it more Love, less hate.
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#3 So unrecht nichtAnonym
  • 28.05.2022, 08:10h
  • Ganz so unrechtchat der Autor m. E. nicht. Das lässt sich gut hier im Forum beobachten, es schwingt immer eine gewaltige Portion Empörung mit, egal zu welchem Artikel kommentiert wird.
    Auch das jüngere LGBTIQ die Leistungen der älteren nicht anerkennen oder wert schätzen, sehe ich auch oft so. Allerdings ist das wohl eine allgemeine Generationsfrage.

    Ich glaube nur nicht, dass es gerade 'nur' die Schwulen sein soll, die so sensibel sind. Das gilt für andere Gruppen der Community mindestens genauso
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#4 ElfolfProfil
  • 28.05.2022, 08:30hHamburg
  • Es gibt nun einmal nicht den typischen Schwulen. Jeder macht seine Erfahrungen und jeder entwickelt eine eigene Persönlichkeit. Man kann allerdings lernen, sich zum einen ein dickeres Fell zuzulegen, wenn man entdeckt, dass der Homophobe keine Macht über mich hat, sondern nur ein armes Würstchen mit begranztem Horizont ist und wenn man lernt, mit dem Florett zum Gegenschlag auszuholen. Die Argumentationskette der Gegner ist nur sehr kurz und kann schnell zerrissen werden. Die schnelle Empörung bringt mir nicht viel. Dafür die Langzeitbeobachtung, die Gegner in ihrer eigenen Welt scheitern zu sehen. Welche Hete schafft es denn schon, mit so einer negativen Einstellung selbst dauerhaft glücklich zu werden?
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#5 willieAnonym
  • 28.05.2022, 08:35h
  • Ein paar Assoziationen dazu:
    - Wenn der Autor falsche Pronomen etc als Auslöser für Wut benennt, ist wohl klar, wen er eigentlich meint. Nicht den Durchschnittsschwulen, der einigermassen angekommen ist in der Gesellschaft, sondern andere Teile von LGBT.
    - Die Empörungskultur off und online ist historisch eher mit der Lesbenszene verbunden, wo korrekte Sprache und Opferdiskurs etc schon lange eine grosse Rolle spielt. Dies führte auch in der Vergangenheit zu wenig hilfreicher gegenseitiger Zerfleischung.
    - Mit der Forderung, man solle nicht rumheulen und eine empfindliche Snowflake sein, die "sich selbst zum Opfer macht", stellt sich der Autor entweder unreflektiert oder bewusst in die Reihe der rechten Online Trolle.
    - In den 80ern oder 90ern wäre kein schwuler Aktivist auf die Idee gekommen, dass man sich "selbst zum Opfer" macht. Damals war Schwulenklatschen an der Tagesordnung und jeder war betroffen oder kannte jemanden.
    - Nicht gendernormative Personen, egal ob trans, butch oder drag queen, sind konstant bis heute diesen Aggressionen ausgesetzt.
    - Hoffentlich führt die Zunahme von Übergriffen in den letzten 2-3 Jahren, auch gegen unauffällige Schwule, ja zu einer neuen Empathie und Solidarität, inkl. einer Abkehr von aufreibenden, internen Kleinkriegen.
    Das gesellschaftliche Klima könnte schnell umschlagen, und wir wären dann alle aufeinander angewiesen.
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#6 PlaceboAnonym
  • 28.05.2022, 09:18h
  • Danke für die Buchkritik die lese ich hier immer sehr gerne! Ich habe das Buch nicht gelesen und kann es nicht sebst beurteilen. Mich erinnert das z.B. an den taz Redakteur Jan Feddersen, der sich über sog. Identitätspolitik erregt. Ich verstehe den Impetus solcher Leute nicht (abgesehen von Geldmacherei)? Wenn sie selbst ein tolles angepasstes Leben führen wollen und können (Cis-Feddersen der Fußballfan), mit allem klar kommen, gute Jobs haben, gehört werden, vermutlich irgendwie von irgendwem als "gesund" und "gut aussehend" gelesen werden usw. usf. Herzlichen Glückwunsch! Aber wieso muss man aus einer solchen Position heraus anderen vorhalten, sie seien zu empfindlich und sollen sich nicht so anstellen? Wieso stört die das überhaupt? Ich kann entweder für etwas oder jemanden Empathie aufbringen oder es interessiert mich schlicht nicht. Das macht einen sehr gestörten Eindruck der Rezensent weist ja auf Widersprüche hin und deckt zwischen den Zeilen mehr auf, als der Autor sich das wohl vorstellt.
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#7 UrsachenforschungAnonym
  • 28.05.2022, 09:27h
  • Hmmm ... Sicher, wenn man Diskussionen verfolgt, ist die Stimmung schnell aufgeheizt und "die Community" - alle Teile davon, nicht nur Schwule - empören sich über alles Mögliche.
    Doch mir scheint, dass der Autor für die Ursachenforschung in die falsche Richtung geht.
    Zunächst mal hat die "Empörungskultur" allgemein zugenommen, und "wir" sind auch Teil der Allgemeinheit, man sollte es kaum für möglich halten.
    Zum anderen sind "wir" dann doch "anders" und kommen - vor allem die älteren Generationen - aus einer langen Tradition des Kampfes. "Unsere" Biografien sind oft geprägt von Ausgrenzung, Ablehnung, Verfolgung, Hass, Gewalt. Selbst wenn einem selbst nicht das Schlimmste passiert ist, so hat man doch viele Geschichten gehört und gesehen und ist von bestimmten Ereignissen in der "Community" ganz anders betroffen als die "Allgemeinheit".
    Da zu sagen, man solle dafür nicht sensibilisiert sein und "sich nicht so anstellen", finde ich eine schwierige Forderung.
    Wer sich innerhalb der "Community" zumindest ansatzweise engagiert, kommt an den Problemen, die es noch immer gibt, auch gar nicht vorbei. Man sieht also nahezu täglich, dass es da mal wieder einen Priester gibt, der einen am liebsten verbrennen würde, einen Politiker, der einem am liebsten sämtliche Rechte wieder wegnehmen würde, die mit langem Atem und oft unter Entbehrungen erstritten wurden, irgendwelche Typen, die jemanden aus der "Community" zusammengeschlagen haben.
    "Wir" sind einfach nicht save. Waren "wir" nie, und wer mit offenen Augen durch die Welt geht, weiß, dass es viele "unserer Brüder, Schwestern und anderen Verwandtschaftsgrade" immer noch nicht sind und auch "unsere" Freiheit und Sicherheit hier brüchig ist.
    Manchmal sind die Reaktionen übertrieben, keine Frage, manchmal kann es aber wichtig sein, darauf aufmerksam zu machen, dass da ein falsches Pronomen verwendet wurde. Schlicht, weil der Kampf noch nicht vorbei ist. Noch lange nicht. Der Einzelne kann allenfalls überlegen, ob er sich in jedes Scharmützel stürzen sollte. Schlicht, weil es kraftraubend ist - und mitunter kontraproduktiv für das größere Ziel.
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#8 schwule SeeleAnonym
  • 28.05.2022, 09:40h
  • Antwort auf #1 von schwule Seele
  • Ups, da sind scheinbar die unter die Räder gekommen. Der folgende Abschnitt sollte natürlich als Zitat gekennzeichnet sein, daher nachgereicht:
    Einer Community als Gesamtes aber zu sagen, die Häme, Zurückweisung, Diskriminierung der Gesellschaft einfach so hinzunehmen, wirkt uninspiriert.
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#9 PiakAnonym
  • 28.05.2022, 09:53h
  • Banal, aber im Grundsatz zutreffend wäre meine kürzestmögliche Zusammenfassung des Buchs nach Lektüre der Kritik.
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#10 AtreusProfil
  • 28.05.2022, 10:00hSÜW
  • Als ich seine Ausführungen las, fühlte ich mich an Frau Flaßpöhler erinnert, die bei Precht im ZDF Holocaustüberlebenden attestierte, eine Täterperspektive zu benötigen, um über Erlebtes, Diskriminierung und Antisemitismus sprechen zu können.

    Fässlachers Gedanken gehören für mich zur selben Kategorie an "Intellektuellem".
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