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Wenn der Klapperstorch zweimal klingelt...

Jesse Tyler Ferguson und Ehemann Justin Mikita erwarten zweites Kind

"Modern Family"-Star Jesse Tyler Ferguson und Ehemann Justin Mikita werden erneut Eltern. Das Paar erwartet im Herbst sein zweites Kind, wie Ferguson bei Instagram verkündete.


Justin Mikita (li.) und Jesse Tyler Ferguson – hier bei den American Music Awards 2017 – werden zum zweiten Mal Väter (Bild: Walt Disney Television / flickr)
  • 30. Mai 2022, 14:36h 4 2 Min.

Der 46-jährige US-Schauspieler Jesse Tyler Ferguson und sein 36-jähriger Ehemann Justin Mikita erwarten zum zweiten Mal ein Baby, wie Ferguson am Samstag in einer langen Nachricht bei Instagram bekannt gegeben hat.

"Justin und ich haben aufregende Neuigkeiten, wir erwarten Nummer Zwei! Unsere wachsende Familie wird später in diesem Herbst eine vierköpfige Familie sein! Wir freuen uns sehr, dass Beckett ein Geschwisterchen bekommt", schrieb der in Los Angeles lebende Schauspieler und LGBTI-Aktivist zu einem Video, in dem er mit Blick auf den Amoklauf in einer Grundschule in Texas zudem erklärte: "Im Moment passieren viele wirklich schreckliche Dinge auf der Welt, also wollten Justin und ich ein paar gute Neuigkeiten mit euch teilen."

Ferguson und Mikita heirateten 2013 in New York City (queer.de berichtete). Verlobt hatten sie sich ein Jahr zuvor in Mexiko, nachdem das Paar etwa zwei Jahre zusammen war.

Erstes Kind kam 2020 zur Welt

Der erste Familienzuwachs kam für den Schauspieler nach dem Ende der Sitcom "Modern Family", in der er seit Beginn im Jahr 2009 als der offen schwule Rechtsanwalt Mitch mitspielte. Die Serie endete nach elf Staffeln, im April 2020 lief in den USA die letzte Folge. Anfang Juli 2020 brachte eine Leihmutter Sohn Beckett Mercer Ferguson-Mikita zur Welt (queer.de berichtete).

In "Modern Family" spielte Ferguson den Ehemann von Cam, der elf Jahre lang vom heterosexuellen Schauspieler Eric Stonestreet dargestellt wurde. Stonestreet teilte erst im letzten Sommer mit, dass er sich mit seiner langjährigen Freundin Lindsay Schweitzer verlobt habe (queer.de berichtete). (spot/cw)

#1 RemoAnonym
  • 30.05.2022, 17:06h
  • Persönlich: Dem Kind alles Gute und allen, die an seinem Entstehen und Aufwachsen beteiligt sind.

    Politisch: Befremdlich, wenn die genetische Mutter in so einer Mitteilung nicht erwähnt wird. Warum verschämt darüber schweigen? Eine zeitgemäße Regenbogen-Familien-Welt stelle ich mir anders vor: Offen und klar, als das, was es ist - und nicht als unglaubwürdige Kopie einer monogamen Hetero-Kleinfamilie.
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#2 StaffelbergblickAnonym
  • 30.05.2022, 17:56h
  • Antwort auf #1 von Remo
  • Leihmutter ... könnte ja womöglich einen Vertrag geben, wonach was öffentlich gemacht werden darf und was nicht. Ist deren "innere" Angelegenheit.
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#3 RemoAnonym
  • 30.05.2022, 19:54h
  • Antwort auf #2 von Staffelbergblick
  • Klar wird da etwas im Vertrag stehen. Aber diese Konvention ist nicht selten.

    Warum mich das stört?

    Bis in die frühen 70er Jahre war es üblich, dass in den standesamtlichen Mitteilungen in der Zeitung nur der Vater genannt wurde. Da stand dann so etwas wie:

    Geburten:

    Dem Herrn ... Sowieso eine Tochter / ein Sohn.

    Heute schüttelt man darüber den Kopf, weil man es sofort als patriarchalische, Frauen marginalisierende Konvention erkennt. Und mich wundert es, wenn es hier keinen stört oder niemand auffällt, dass hier ähnlich berichtet wird.
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