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Baden-Württemberg

Alice Weidel gibt Parteivorsitz ab

Die lesbische Politikerin will nach einer Wahlschlappe nicht mehr Anführerin der Südwest-AfD sein.


Alice Weidel ist seit 2017 Abgeordnete des Deutschen Bundestages (Bild: Deutscher Bundestag / Xander Heinl / photothek)

Alice Weidel will auf dem nächsten Parteitag der baden-württembergischen AfD nicht mehr als Landesvorsitzende kandidieren. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Parteikreisen. Weidel ist zugleich Fraktionschefin im Bundestag. Sie wolle sich auf die Ämter in Berlin fokussieren, hieß es.

Der Landesverband will auf einem Parteitag Anfang Juli im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt den Vorstand neu wählen. Weidel war im Februar 2020 als Landeschefin angetreten, um den zerstrittenen Landesverband zu befrieden. Bei der Landtagswahl im vergangenen Jahr hatte die AfD herbe Verluste hinnehmen müssen. Sie landete bei 9,7 Prozent – ein Minus von 5,4 Punkten.

Weidel gilt als offen lesbische Politikerin als queeres Feigenblatt für ihre Partei. Letztes Jahr versicherte die 43-Jährige etwa: "Die AfD ist keine homophobe Partei" (queer.de berichtete).

Ihr eigenes Privatleben steht im Widerspruch zu den Grundsätzen der Partei: Obwohl die AfD stets erklärt, Kinder pauschal vor Schwulen und Lesben schützen zu wollen, hat sich Weidel eine eigene kleine Regenbogenfamilie (laut AfD-Definition im aktuellen Wahlprogramm eine "Pseudofamilie") aufgebaut: Sie lebt seit Jahren mit Frau und angeblich zwei Söhnen allerdings nicht in Deutschland, sondern laut schweizerischen Medien zunächst in Biel und seit 2019 in Einsedeln. Bislang hat Weidel keine Stellung dazu genommen, warum sie im Ausland ein Leben lebt, das von ihrer eigenen Partei im Inland bekämpft wird.


Alice Weidel spricht sich aus einem besonders eigenartigen Grund gegen die Ehe für alle aus – zumindest in Deutschland… (Bild: Facebook / AfD)

Weidels Partnerin warb letztes Jahr in der Schweiz für die Ehe für alle (queer.de berichtete). Dagegen will die AfD in Deutschland Schwulen und Lesben das Ehe-Recht wieder entziehen (queer.de berichtete). (dpa/dk)



#1 LorenProfil
  • 01.06.2022, 13:16hGreifswald
  • Ich warte freudig auf den Tag, an dem diese Frau keine Rolle mehr in der Politik (und auch nicht in einer "Anschlussverwendung" in der Wirtschaft) spielt. Alice? Nein danke!
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#2 Uwe MehringerAnonym
#3 swimniAnonym
  • 01.06.2022, 15:41h
  • kein stein passt auf den andern bei denen und wenn es so wäre, dann wär es auch nicht besser. total abgefahrene leute sind das
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#4 TheoAnonym
  • 01.06.2022, 21:14h
  • Ich ziehe es erst in Erwägung, Frau Weidel möglicherweise als Person in der Politik ernst zu nehmen, wenn sie sagt, wie ihr Lebensstil (Frau, die aus einem anderem Land stammt, jetzt in der Schweiz wohnt und pro LGBTQ eingestellt ist, Leben im Ausland, Kinder, lesbisch) mit den Zielen ihrer Partei zusammenpassen und warum sie von ihrer Partei nicht diskriminiert wird.
    Aber auch nur vielleicht. Vermutlich wird sie das auch nie können.
    Aber bis sie es jemals tun sollte, ist sie einfach nur ein Niemand.
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#5 tchantchesProfil
  • 01.06.2022, 23:37hSonstwo
  • Wie hieß das noch gleich...? Irgendwas mit Nagetieren und einem Wasserfahrzeug, das untergeht...
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