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  • 24. Januar 2006 64 1 Min.

München (queer.de) - Richie Stringini (17), Sänger der Boyband US5 ("Maria"), hat in einem Interview mit dem Jugendmagazin "Bravo" dementiert, dass er schwul sei. Das berichtet die "Netzeitung". Zuvor war das Teenager-Idol mit Fotos erpresst worden. Ein Gast des Berliner Sage Club hatte mit einem Handy Aufnahmen von Stringini und einem Freund über die Wand einer Toilettenkabine hinweg gemacht. Danach hatte er versucht, 150.000 Euro vom Management der Band zu erpressen. In der am Mittwoch erscheinenden "Bravo" wird der Amerikaner nun erstmals zu den Gerüchten über seine Homosexualität Stellung nehmen: "Ich bin nicht schwul. Alles war toll, bis mir auf einmal schlecht wurde. Ich bin aufs Klo und hab mich in einer Kabine eingeschlossen, kniete mich vor die Schüssel und kotzte." Dann habe er Band-Kollege Jay nach ihm rufen hören, so Stringini. "Der hatte wohl begonnen mich zu vermissen, weil ich schon so lange auf dem Klo war." Der habe ihn dann über die Schulter gelegt und versucht, ihn mit noch einem dritten Freund nach Haus zu bringen. "Glaubt mir, wenn ich wirklich schwul wäre, dann würde ich es garantiert sagen", ergänzt Stringini. "Ich hätte keinen Grund das zu verheimlichen! Ich bin wirklich so, wie ihr mich kennt. Vor euch habe ich bestimmt keine Geheimnisse." (jg)

#1 SaschaAnonym
  • 24.01.2006, 12:55h
  • Eine absolut lächerliche und erschreckende Story zugleich!

    Betrachtet man diese und andere Geschichten der bewussten Verleugnung und Unterdrückung (!!!) homosexueller Identität, forciert durch Machtmissbrauch seitens Plattenfirmen und anderen kommerziellen Akteuren, sollte man sich in der Tat überlegen, ob nicht gezielte Aktionen des "Zwangs-Outing" dringend erforderlich wären.

    Wie sonst soll man diesem verlogenen Spiel ein Ende setzen? Letztlich wäre dies auch und in erster Linie im Interesse der betroffenen "Promis", denn schließlich machen sie bei diesem kranken Geschäft nur wegen der menschenverachtenden Einschüchterungspraktiken und Drohgebärden der betreffenden Konzerne mit!!!

    Deshalb sollten sich Homo-Gruppen in aller Welt sehr gut überlegen, ob sie nicht einen aktiven Beitrag zum Outing ganz bestimmter Personen in der Öffentlichkeit leisten sollten!!! Damit könnten wir die Pop-Szene nachhaltig verändern und den geradezu verbrecherischen Aktivitäten der Firmenbosse ein Ende setzen. NIEMAND verleugnet seine eigene Identität aus eigenem, inneren Antrieb oder weil es soviel Spaß macht!!!
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#2 despudelskernAnonym
  • 24.01.2006, 12:57h
  • Ja ja... wers glaubt.
    Das haben schon die größten Heten von sich behauptet und am Ende sind sie doch in den armen eines hübschen Kerlchens gelandet.
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#3 AngelAnonym
  • 24.01.2006, 14:26h
  • Hm, das glaub jetzt wer will - immerhin dürften tausende weibliche Teenieherzen beruhigt sein - und darauf kommts dem Managment an!

    Ich hoffe und wünsche ihm , das er weiß, was er tut - und morgends noch in den Spiegel schauen kann und weiß, wer er ist.

    Ich bin nach wie vor vom Gegenteil überzeugt - das wird sich auch nicht ändern ! Abgesehen davon, ist er eben erst 17 - er hat damit das beste Alter für ein medienwirksames Coming Out noch vor sich ! [bei anderen Stars wurde das ja auch ewig dementiert - und irgendwann doch bestätigt] cu Angel
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