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Dortmund

Regenbogen­flaggen abgerissen: Polizei durchsucht zwei Wohnungen aus rechter Szene

Die beiden bekannten Mitglieder der rechtsextremistischen Szene werden verdächtigt, die drei Flaggen vom Wilhelmplatz entfernt zu haben.


Symbolbild: Die Ermittlungen dauern an (Bild: Tim Reckmann / flickr)

  • 10. Juni 2022, 11:59h - 1 Min.

Die Dortmunder Polizei hat zwei Wohnungen von bekannten Mitgliedern der rechtsextremistischen Szene durchsucht. Die Aktion am Freitag stehe im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren von Polizei und Staatsanwaltschaft, sagte eine Sprecherin. Die beiden Männer im Alter von 27 und 29 Jahren stünden im Verdacht, am Dienstagabend am Dortmunder Wilhelmplatz drei Regenbogen-Fahnen abgerissen und mitgenommen zu haben. Zeug*innen hätten die Polizei alarmiert.

/ qd_dorstfeld
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Ermittlungen der Soko Rechts hätten zu den Dortmundern geführt. Die Fahnen wurden bei der Durchsuchung aber nicht gefunden, wie die Sprecherin sagte. Die Ermittlungen dauerten an. In Dortmund existiert seit Jahren eine starke Rechtsextremisten-Szene vor allem im Stadtteil Dorstfeld, wo sich auch der Wilhelmplatz befindet und die Durchsuchungen stattgefunden haben.

Laut einem Bericht der "Ruhr-Nachrichten waren auf dem "bei Rechtsextremen beliebten Wilhelmplatz" im letzten Jahr bereits Bänke in Regenbogenfarben beschädigt worden. 2015 machte eine rechtsextremistische "Bürgerwehr" Schlagzeilen, die an einem Dortmunder Parkplatz Jagd auf schwule Cruiser machte (queer.de berichtete).

Ohne extremistischen Hintergrund war zugleich in dieser Woche bekannt geworden, dass an einer Dortmunder Realschule ein regelrechter Mob aus Mitschüler*innen drei Mädchen über den Schulhof gejagt und bedrängt haben soll, die zum Beginn des Pride-Monats eine Regenbogenflagge mitführten (queer.de berichtete). (dpa/cw)

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