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  • 25. Januar 2006, noch kein Kommentar

Viele Ikonen der Schwulen gehören zu den am meist fotografierten Menschen der Welt. Eine Ausstellung im Museum Ludwig Köln

Von Carsten Weidemann

James Dean, Marylin Monroe, Greta Garbo John F. Kennedy und Mahatma Gandhi haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind alle weltberühmt und sie sind alle exzessiv fotografiert worden. Die Fotografie hat maßgeblich zur Imagebildung dieser Persönlichkeiten beigetragen. Das Zusammenspiel zwischen den fotografierten und den Fotografen verlief dabei allerdings nicht immer reibungslos. So vernichtete beispielsweise Marylin Monroe Negative, die ihr nicht passten.

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Das Museum Ludwig in Köln präsentiert vom 4. Februar bis 1. Mai 2006 eine Auswahl von Persönlichkeiten, deren Portraits zum unauslöschlichen Bestand unseres kollektiven Gedächtnisses geworden sind. Die Ausstellung "Für immer und ewig ? - The world‘s most photographed" repräsentiert das ganze Spannungsfeld in dem die Portraits der Berühmtheiten entstanden: Einige wirken gestellt, andere erscheinen als spontane Einblicke in die "private" Welt und sind doch raffiniert inszeniert worden. Letztlich sind alle Portraits das Ergebnis eines abgekarteten Spiels.

Die Ausstellung wurde von Robin Muir zusammengestellt und 2005 erstmals in der National Portrait Gallery in London gezeigt. Im Museum Ludwig wird sie erweitert durch Leihgaben aus Privatbesitz und Fotografien des eigenen Bestands, die das Repertoire z.B. durch Portraits der unvergesslichen Marlene Dietrich und andere Highlights der Photographischen Sammlung (u.a. Sammlung Gruber) ergänzen.

25.01.2006