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Free-TV-Premiere

"And Just Like That..." kommt zu Vox

Der "Sex and the City"-Ableger kommt ins deutsche Free-TV: Vox hat angekündigt, die zehnteilige Serie auszustrahlen.


V.l.n.r.: Miranda Hobbes (Cynthia Nixon), Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker) und Charlotte York (Kristin Davis) machen wieder New York City unsicher (Bild: HBO Max)

  • 22. Juni 2022, 13:23h, noch kein Kommentar

Der Sender Vox hat anlässlich des TV-Festivals Screenforce Days angekündigt, die zehnteilige Serie "And Just Like That..." auszustrahlen. Zuschauer*innen müssen sich aber noch bis Herbst oder Winter gedulden, bis der "Sex and the City"-Ableger erstmals im Free-TV zu sehen sein wird. Da alle Folgen für die Video-Auswertung eine FSK-Bewertung von höchsten "ab 12" erhalten hatten, könnte die Sendung sogar ungekürzt in der Primetime laufen.

Bislang war die Fernsehserie nur im Pay-TV bei Sky zu sehen. Sie hatte dort zwei Wochen vor Weihnachten Premiere gefeiert.

"And Just Like That" erzählte die Geschichte von Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker), Charlotte York (Kristin Davis) und Miranda Hobbes (Cynthia Nixon) weiter. Die drei Frauen erkundeten in einer hochgelobten Fernsehserie von 1998 bis 2004 und in zwei weniger beliebten Spielfilmen aus den Jahren 2008 und 2010 das Sexleben von New York City. Kim Cattrall, die die gerade unter schwulen Fans beliebte Sexbombe Samantha Jones spielte, wollte ihre Rolle aber nicht wiederaufnehmen.

Die 65-jährige kanadisch-britische Schauspielerin, der eine schwierige Beziehung zu Hauptdarstellerin Sarah Jessica Parker nachgesagt wird, hatte erklärt, mit der Figur Samantha abgeschlossen zu haben (queer.de berichtete). Stattdessen übernahm sie Rollen in der Neuauflage von "Queer as Folk", die Ende Juli im deutschen Pay-TV anlaufen wird (queer.de berichtete). Zudem wird sie in der neuen Netflix-Serie "Glamorous" die Hauptrolle als Make-up-Mogul spielen (queer.de berichtete).


Kim Catrall spielt bei "Queer as Folk" Brenda Beaumont, die exzentrische und experimentierfreudige Mutter der schwulen Hauptfigur Brodie (Devin Way) (Bild: Peacock)

"And Just Like That..." hatte gemischte Kritiken erhalten. So wurde kritisiert, dass im Spin-off um Relevanz ringt, indem die Serie zu viele kulturelle Veränderungen ungelenk in die Geschichten einbaut. Hinzu kam, dass beim Dreh Schauspieler Willie Garson, der den schwulen Sanford spielte, überraschend verstorben ist (queer.de berichtete). Außerdem gab es danach Vorwürfe vom sexuellem Missbrauchs gegen Chris Noth (Mr. Big). Die Hauptdarstellerinnen distanzierten sich daraufhin von ihrem Kollegen (queer.de berichtete). Noth war allerdings nur in wenigen der neuen Folgen zu sehen.

Trotz der Kontroversen konnte "And Just Like That..." den erfolgreichsten Serienstart in der Geschichte des noch recht jungen US-Streamingportals HBO Max hinlegen. Daher ist bereits im März die Produktion einer zweiten Staffel angekündigt worden (queer.de berichtete). (dk)