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Kommentare zu:
Bundesregierung will LGBTI weiter in Verfolgerstaaten abschieben


#1 Ueberrascht NichtAnonym
  • 23.06.2022, 15:22h
  • Einmal mehr entlarvt das Handeln die medial wirksam inszenierten Worte und kostenlosen Gesten als das, was sie sind: Lügen und Heuchelei.
    Nicht, dass mich das auch nur im Ansatz überrascht, ich habe nichts anderes erwartet.
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#2 KopfschüttelAnonym
  • 23.06.2022, 15:23h
  • soso. "Aus freiem Willen entscheiden".

    Gilt das dann auch für religiös und politisch Verfolgte trotz angedrohter Todesstrafe?
    Das kann man doch aus "aus freiem Willen" verheimlichen...
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#3 Vic von der ElbeAnonym
  • 23.06.2022, 15:27h
  • Ich bin so wütend, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann!
    Das soll menschenrechtsbasierte Politik sein?
    Da ist ja gar kein Unterschied zur Politik von Horst Seehofer.
    Die Begründungen für Abschebungen sind absurd, menschenverachtend und weltfremd.
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#4 Phil80Anonym
  • 23.06.2022, 15:36h
  • Es widert mich Endlos an, was dieser Ö. da schwafelt als Vertreter seiner Chefin..kein Mitgefühl, kein Hauch, dasssich etwas bessern soll. Ich sehe da keinen Unterschied zu CDU oder AFD. Was sagen eigentlich die FDP oder die Grünen dazu?
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#5 AtreusEhemaliges Profil
  • 23.06.2022, 15:41h
  • Es bleibt dabei: Die SPD kann tödlich sein! Ansonsten bin ich schon auf die ohrenbetäubende Stille seitens der Grünen und Herrn Lehmann gespannt und auf den nächsten relativierenden Schwurbelexzess von Parteisoldat Sakana.
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#6 LothiAnonym
#7 Ueberrascht NichtAnonym
  • 23.06.2022, 15:46h
  • Antwort auf #4 von Phil80
  • Die werden schweigen. Oder das machen, was Faesers Partei immer machte, als sie die Schuld für die Blockaden/das Nichtstun von sich lenken wollte: "Die anderen haben blockiert. WIR wollten ja, aber die CDU/CSU, Pardon: jetzt natürlich die SPD haben es nicht zugelassen".

    Es ist unfassbar, mit welcher unverhohlenen Menschenverachtung und -feindlichkeit diese Regierung agiert und damit durchkommt.

    Hat man als Bürger eigentlich irgendeine (legale!) Möglichkeit, dagegen vorzugehen? (Und nein, ich rede nicht von "mach beim nächsten Mal dein Kreuz nicht bei der SPD", denn guess what: Das habe ich gar nicht da gemacht, weil diese Partei für mich schon seit Jahrzehnten unwählbar ist).

    Kann man irgendwo Klage einreichen (und wenn ja: Wo?) Oder ist das wieder so ein Punkt, den man halt "akzeptieren" muss? (Als könnte man als empathischer Mensch sowas auch nur im Ansatz "akzeptieren" oder "tolerieren").
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#8 LorenProfil
  • 23.06.2022, 15:46hGreifswald
  • Sehe ich ein Foto der Bundesinnenminsterin, ist mir der Tag gründlich verdorben. Wer mit Herrn Seehofer glücklich war, wird sich auch mit dieser Bundesinnenministerin anfreunden können. Dass ich nicht zu denen gehöre, versteht sich.
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#9 LorenProfil
  • 23.06.2022, 15:52hGreifswald
  • Antwort auf #4 von Phil80
  • Nicht zu vergessen ihre eigene SPD, deren Führungsriege, der SPD-Bundeskanzler und der SPD- Bundespräsident. Auf Sonntagsreden wird gern von Menschenrechten gesprochen, im Alltag darf man Empathielosigkeit, Ignoranz und Arroganz besichtigen. Einfach nur schäbig, diese Leute.
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#10 ursus
#11 MaybemeProfil
  • 23.06.2022, 16:15hBochum
  • In dem Zusammenhang mal eine Frage, wie groß ist der Anteil der deutschen Schwulen (der vermutlich anerkanntesten LGBTI Gruppe in Deutschland), die die Auskunft, dass sie schwul sind, gegenüber den Deutschen Behörden verweigern würden, und lügen würden?
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#12 So issesAnonym
  • 23.06.2022, 16:19h
  • Antwort auf #10 von ursus
  • Lass uns in Reihe kotzen. Oder ein Kotz-in vorm Ministerium veranstalten.

    Man müsste in Berlin die Regenbogeflaggen vorm Innenministerium herunterreißen, um auf das unerträgliche Pinkwashing dieser SPD-geführten Regierung hinzuweisen.

    Ansonsten: Alle diese Zyniker:innen vorm EUGH verklagen, persönlich in Haftung nehmen und sie alles aus privater Tasche blechen lassen. Rechtswidriges Handeln muss für Politiker:innen persönliche (!!!) Konsequenzen haben und für sie ein Leben bis zum Tod auf Hartz-IV-Niveau nach sich ziehen.
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#13 Lucas3898Anonym
  • 23.06.2022, 16:23h
  • Antwort auf #7 von Ueberrascht Nicht
  • Die Nachricht ist wirklich unfassbar.

    Zu deinem Kommentar:
    Es besteht keine rechtliche Möglichkeit für Dritte. Klagen können nur die Betroffenen in ihren jeweiligen Asylverfahren.

    Anders sehe es vielleicht aus, wenn jemand aufgrund der Abschiebung wirklich zu Tode kommen sollte.
    Dann sollte wohl eine Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung oder vorsätzlicher Tötung mit mittelbarer Täterschaft einleiten.

    Aktuell bleibt nur die politische Ebene.
    Also Petitionen, Demos etc.
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#14 LorenProfil
  • 23.06.2022, 16:24hGreifswald
  • Antwort auf #11 von Maybeme
  • In einem anderen Zusammenhang wurde ja auf die Dunkelziffer bei Straftaten gegen queere Menschen hierzulande hingewiesen. Es dürfte gar nicht mal so wenige geben, die aus Selbstschutz darauf verzichten, sich gegenüber Polizeiangehörigen zu outen. Was sie dann natürlich "aus eigenem freien Willen" (um mal den Parlamentarischen Staatssekretär Mahmut Özdemir, SPD, zu zitieren) so machen, nicht wahr? Und das im Land des Grundgesetzes, Frau Faeser. Sachen gibts.
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#15 LorenProfil
  • 23.06.2022, 16:37hGreifswald
  • Antwort auf #10 von ursus
  • Ich habe die SPD nie als schwulen-oder gar queerfreundlich engagiert erlebt, von Ausnahmen natürlich abgesehen. Die musste immer zum Jagen getragen werden. Und ich stamme aus einem sehr engagierten sozialdemokratischen Elternhaus, in dem insbesondere meine Adoptivmutter fast vier Jahrzehnte kommunalpoiltisch gearbeitet hat. Ich werde nie vergessen, wie den beiden die Kinnlade runterfiel, als ich sie in den 1980ern mal darauf aufmerksam machte, dass es den § 175 immer noch gibt und von "ihrer" SPD damals (im Gegensatz zu den neu entstandenen Grünen) nichts, aber auch gar nicht kam. Dann betretene Stille. Man hatte es gar nicht auf dem Schirm, nicht mal im Angesicht des eigenen Adoptivsohns. Und so sehe ich diese Partei in queerpolitischen Fragen noch heute agieren: ignorant; wenn handelnd, dann getrieben und immer -man will ja "Volkspartei" sein- mit einem Schielen auf den Zeitgeist und die vermeintliche Zustimmung oder Ablehnung der Wahlberechtigten. Wie gesagt, es gibt auch in der SPD engagierte Leute, was dieses Thema angeht, aber wenn ich mir z.B. ihren Generalsekretär ansehe, so ist sein Handeln für mich geradezu exemplarisch für die politische Kultur dieser Partei: Mit dem eigenen Machtzuwachs wird dieses irgendwie unangenehme, vielleicht gar "anstößige", jedenfalls irgendwie kontroverse Thema ganz weit hinten geparkt.
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#16 ProblemgläubigeAnonym
  • 23.06.2022, 16:44h
  • Faeser hat bei ihrer Vereidigung zur Ministerin dern fakultativen Zusatz "So wahr mir Gott helfe" dazugebetet. Auch diese Gläubige hat also wieder mal ein Problem mit Schwulen.

    Mahmut Özdemir ist nicht besser.
    Er hat am GEGEN die Verwendung geschlechtergerechter Sprache gestimmt.
    Er hat GEGEN den Entwurf eines Gesetzes zur Aufhebung des Transsexuellengesetzes und Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes der Linken gestimmt.
    Er hat GEGEN die Aufhebung des Transsexuellengesetzes und Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes (B90/Grüne) gestimmt.
    Er hat GEGEN den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuches - Aufhebung von § 219a StGB (Gesetzentwurf der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) gestimmt.

    www.bundestag.de/webarchiv/abgeordnete/biografien19/O/oezdem
    ir_mahmut-522456


    Was für ein Kotzhaufen-Verein, diese SPD!
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#17 Ith_Anonym
  • 23.06.2022, 16:44h
  • Hm, ja, freie Entscheidung, sicher. Wie das mit freien Entscheidungen von Menschen eben ist, wenn man ihnen eine Pistole an den Kopf hält.
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#18 KurtAnonym
  • 23.06.2022, 17:03h
  • Tucholsky schrieb 1930 sehr hübsch über die SPD: "Ick werde wahrscheinlich diese Pachtei wähln es is so ein beruhjendes Jefiehl. Man tut wat for de Revolutzjon, aber man weeß janz jenau: mit diese Pachtei kommt se nich."

    Die SPD ist im Jahr 2022 mit der aktuellen Besetzung meiner Meinung nach an der Spitze des politischen Abschaums angekommen. Heute kriegt die SPD sowohl keine Revolution als auch keine Menschenrechte mehr hin. Das Singen der Internationalen müsste ihnen verboten werden.

    Tucholsky-Quelle:
    tucholsky-gesellschaft.de/2017/09/24/ein-aelterer-aber-leich
    t-besoffener-herr/
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#19 ursus
  • 23.06.2022, 17:04h
  • Antwort auf #15 von Loren
  • So habe ich die SPD bisher auch erlebt. Gelegentliche Sonntagsreden, die über bloßes virtue signaling nicht hinaus kommen, zu wenige Engagierte Einzelkämpfer*innen (gerade lesen wir hier vom Tod von Margot von Renesse), aber weitgehende Ignoranz und Inkompetenz in der breiten Masse.

    Die überdimensionierte Angst, dass jede noch so vorsichtige Queerpolitik "den einfachen Arbeiter" verschrecken müsse, hat immer eine moderne intersektionale Emanzipationspolitik verhindert.

    Vor ein paar Wochen blamierte man sich auf Twitter mit Regenbogenbanner und dem Slogan "Sind doch alle gleich." Diese gönnerhafte Gleichgültigkeit zeigt, wie wenig man da von Emanzipationskämpfen begriffen hat.

    Die SPD ist nicht unsere Alliierte. War es nie.
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#20 Miguel53deProfil
  • 23.06.2022, 17:12hOttawa
  • Zynischer geht es kaum? Zynischer geht es überhaupt nicht. Hier zeigt die Bundesregierung, bestehend aus den drei Parteien SPD - Grüne - FDP, ihr wahres Gesicht.

    Das ist nicht traurig oder peinlich. Das ist menschenverachtend und zutiefst bösartig!

    Das darf so nicht bestehen bleiben. Wer immer dazu in der Lage ist, muss die Abgeordneten seines Wahlkreises unmittelbar und mit deutlicher Botschaft ansprechen!
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#21 LorenProfil
#22 LorenProfil
  • 23.06.2022, 17:43hGreifswald
  • Antwort auf #19 von ursus
  • Noch schnell was zum "virtue signaling" (also Begriffe gibt es, ich lerne echt nie aus): Die Parteien, die im Bundestag vertreten sind, engagieren ja alle hochbezahlte PR-Spezialist*innen, die für sie die sozialen Medien "bearbeiten", zielgruppengerechte Kampagnen ausarbeiten usw. Ich glaube da gar nichts mehr (oh du Verlust der Unschuld!). Ich achte nur noch darauf, was gemacht wird, ob in Regierung oder Opposition oder außerparlamentarisch, wenn man mal nicht ins Parlament gewählt wurde. Werbeaktionen abzuziehen und zielgruppengerecht Wohlfeiles zu quasseln reicht mir nicht.
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#23 SvenAnonym
  • 23.06.2022, 18:01h
  • Was sagt der schwule SPD Chef Kühnert dazu? Wie immer nichts. Kühnert juckt doch nichts, was mit LSBTI zu tun hat. Fühlt sich vermutlich davon belästigt.
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#24 Amon123Anonym
  • 23.06.2022, 18:11h
  • Ganz ehrlich. Es ist traurig, dass es so vollzogen wird bei den meisten. Aber meiner Meinung nach hat ein Krimineller Straftäter einer schweren Straftat sein Aufenthaltsrecht verwirkt. Und wenn er sich nicht an die Gesetze halten kann, dann hat er Pech und muss in die Heimat zurück.
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#25 NunDennAnonym
  • 23.06.2022, 18:29h
  • Antwort auf #24 von Amon123
  • Dazu existieren Regelungen auch nach der Genfer Konvention. Alleine, so einfach ist es oft nicht.

    Sprich: man kann Rechte verwirken, man kann ausreisepflichtig sein aber, ich glaube, man kann niemanden in die Staatenlosigkeit zwingen. Falls es also kein Land gibt das aufnimmt...
    Und es gibt noch viele weitere Feinheiten.

    Unbeachtet dessen ist es eine riesige Schweinerei wie stellenweise verfahren wird. Nach meinem Verständnis müsste Deutschland längst mit Sanktionen seitens der EU belegt sein ob der Nichtumsetzung nicht nur dieses Urteils.

    Ich hatte kurz die Hoffnung es würde sich etwas ändern nachdem die CDSU rausflog...aber, nunja, wir wissen doch alle es wird wenig geschehen falls überhaupt.
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#26 PrideProfil
  • 23.06.2022, 18:47h...
  • Das BAMF ist nicht an einen Prüfungsmaßstab bzw. die daraus abgeleitete Praxis gebunden, wenn der EUGH dies' für rechtswidrig erklärt hat. Die geschlechtliche Identität und die sexuelle Orientierung ist ja wohl noch schwere zu unterdrücken bzw. zu verheimlichen als eine politische oder religiöse Identität. Es ist im wahrsten Sinn menschenfeindliche Politik der Bundesregierung, Menschen, die darum um Asyl suchen, ihren Peinigern bis hin zur Todesgefahr auszuliefern. Diese menschenrechtsfeindliche Politik muss uns jeder Illusion berauben, dass so mir nichts dir nichts mit der SPD in der Bundesregierung überhaupt eine queerfreundliche Poltik auch in der Gesetzgebung zu erwarten ist. Die CSDs müssen von ihrer Geschichte her dazu da sein, öffentlichkeitswirksam unsere so vielen Foderungen wie Asylgewährung, Gewaltprävention, Gleichstellung etc. plakativ und mit Druck namentlich auf diese Bundesregierung zu vertreten.
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#27 allein im KopfAnonym
  • 23.06.2022, 18:48h
  • Antwort auf #23 von Sven
  • Kühnert hat sich noch nie für LGBT*IQ -rechte interessiert, sondern immer nur für seine Pöstchen. Nun hat er ein einträgliches und ward nicht mehr gesehen oder gehört - was im Großen und Ganzen auch gut so ist, denn sonst geht die rechtswidrige Enteignungslitanei wieder los ... aber vermutlich auch nur so lange, bis er dank satten Entlohnungen für nichts davon betroffen ist.
    Im Grunde ist Kühnert das ungeschminkte Gesicht der hässlichen SPD.
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#28 AntiBrandstifterAnonym
  • 23.06.2022, 18:58h
  • Antwort auf #24 von Amon123
  • Im gesamten Artikel steht mit keinem Wort, dass die von der EU-rechtlich illegalen SPD-Abschiebepraxis betroffenen Schwulen und Lesben straffällig geworden sind. Ich sehe nicht, dass ich da was überlesen habe.

    Du wolltest deinen Kommentar vermutlich in einem der von dir frequentierten rechtsextremen Foren posten und bist hier versehentlich gelandet. Klar, du wolltest doch nur mal sagen dürfen ... aber für solche unsubstaziierten Diffamierungen wie von dir ist hier kein Raum!
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#29 KopfschüttelAnonym
#30 menschenfresserAnonym
  • 23.06.2022, 20:05h
  • Die spd lässt mal wieder zur Freude von afd, Religioten und anderen Hetzer*innen erkennen, was praktische Politik und faktisches Handeln für sie bedeutet:
    mit viel populistischem Geschwurbel einfach nichts tun - geschehen lassen.
    Menschen eiskalt zwinkernd in den seelischen und physischen Tod zurück in die Hölle zwingen.

    Im höchsten Maße niederträchtig bar jeglicher Empathie und die eigenen, jovialen und selbstgefälligen Sonntagsreden zur volksbelustigenden Verarsche dokumentieren.

    Nein, ich möchte nicht kotzen.
    Ich möchte diese Typen ankotzen, wie sie mich ankotzen und in aller Feistigkeit mein und unser aller Leben aburteilen.

    Die menschenverachtende Abschiebe-Praxis des bamf und die legitimierende sowie widerwärtige Begründung des spd-geführten Innenministeriums zeigen , leider mal wieder, in aller Deutlichkeit, dass Homophobie strukturell und institutionell wesentlicher Kern und selbstverständlicher Alltag dieses Deutschlands in 2022 sind.

    Die skandalösen Aussagen des Herrn Özdemir zeigen aber vor allem auch eins überdeutlich:
    dieser Typus Mensch, der so unverhohlen zynisch und völlig gleichgültig Queers gegenüber argumentiert, hat noch nie verstanden und will auch niemals verstehen, was queeres Leben in Freiheit, Würde und Selbstbestimmung ausmacht und bedeutet.
    Zudem wird mal eben, leider auch mal wieder, ein Mensch, Leben und Persönlichkeit eines Menschen auf für andere wahrnehmbares Sexualverhalten reduziert.
    Mehr Diskriminierung und Ausgrenzung, in diesen Fällen mittels Abschiebung manifestierte Unsichtbarkeitmachung, geht nicht.

    Denk ich an Deutschland in der Nacht...

    Nach der perfiden Logik dieser spd können Kühnert und Lehmann doch gerne mal ein paar Wochen Urlaub in diesen Traumländer machen.
    Schließlich ist ihnen ihre Homosexualität ja nicht anzusehen und da ein verstecktes Schrankleben zumutbar und auch berechtigt einforderbar ist, müsste das dann doch zu den glücklichsten Erfahrungen ihres Lebens zählen.

    spd - seid so erbärmlich wie bigott.

    Rio hat euch ein Lied gewidmet:
    Menschenfresser
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#31 Maik233Anonym
  • 23.06.2022, 22:32h
  • Was auch immer die sich unter "nicht offen Leben" da vorstellen. Vermutlich halt nicht in Regenbogenfarben-Shirt zur Arbeit erscheinen und nicht bei einem CSD mitlaufen.
    Das in diesen Ländern schon die Nutzung von Datingapps, queeren Locations oder gleichgeschlechtlicher Sex zu staatlicher Verfolgung führen, wird bewusst ignoriert.
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#33 dummAnonym
#34 Livio2022Anonym
  • 24.06.2022, 06:54h
  • Ethisch und moralisch sind solche Abschiebungen äußerst bedenklich, jedoch im Einklang mit EU-Recht, europäisches Recht bricht Nationales Recht. In anderen osteuropäischen EU-Ländern wird diese Praxis sogar noch viel rigoroser umgesetzt. Hier ist der Gesetzgeber gefordert.
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#35 PiakAnonym
  • 24.06.2022, 07:33h
  • Antwort auf #34 von Livio2022
  • Nein, das ist gerade nicht im Einklang mit EU-Recht, sondern ein Verstoß dagegen. In der Asylpolitik interessieren Rechtsverstöße aber nun mal leider keinen, selbst wenn sie Straftaten wie Mord in mittelbarer Täterschaft (illegale Push-backs auf See etc.) bedeuten.
    Es ist ja auch klar, würden die Regierungen anders handeln, würden sie geteert und gefedert vom Hof gejagd bei den nächsten Wahlen und wir bekämen Höcke als Kanzler.
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#36 Stimmt nichtAnonym
  • 24.06.2022, 07:53h
  • Antwort auf #34 von Livio2022
  • Wo kommt diese Lüge eigentlich immer wieder her?
    Es ist eben NICHT im Einklang mit geltendem EU-Recht. Und das ist seit JAHREN bekannt:

    "Dabei ist diese Argumentation schon lange auf EU-Ebene nicht mehr erlaubt: Bereits 2013 hatte der Europäische Gerichtshof geurteilt, dass es nicht zumutbar sei, schwule und lesbische Geflüchtete mit der Argumentation abzuweisen, dass sie ihre Sexualität im Heimatland ja geheim ausleben könnten"
    -
    www.queer.de/detail.php?article_id=40943

    "Europäischer Gerichtshof: Verfolgte Homosexuelle haben EU-weit Anspruch auf Asyl
    (...)
    Nach Ansicht der Luxemburger Richter sind verfolgte Schwule und Lesben eine "soziale Gruppe" im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention. Weil eine EU-Richtlinie besagt, dass soziale Gruppen bei Verfolgung in den Mitgliedsstaaten Asyl gewährt werden muss, träfe dies auch auf Homosexuelle zu. Die sexuelle Orientierung sei dabei ein so einschneidendes Merkmal, dass man Homosexuellen nicht zumuten könne, diese geheim zu halten, um eine Verfolgung in ihrem Heimatland zu vermeiden, so das Gericht.«
    -
    www.queer.de/detail.php?article_id=20387
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#37 _hh_Anonym
  • 24.06.2022, 11:32h
  • Ich musste es im Original nachlesen, um es glauben zu können, aber es stimmt tatsächlich: Herr Mahmut Özdemir behauptet allen Ernstes, es könne ein verstecktes Doppelleben "aus eigenem freiem Willen und ohne Beeinträchtigung der persönlichen Identität" geben. Das ist an Zynismus nicht zu überbieten. Wer so spricht, hat entweder absolut nichts davon begriffen, was Verfolgung und gesellschaftliche Ächtung bedeuten, oder es ist eiskaltes Kalkül, um die EuGH-Rechtsprechung böswillig zu umgehen. Selbst wenn es ein "freiwilliges" Doppelleben gäbe - was natürlich Unsinn ist -, muss in den betreffenden Ländern nicht zuletzt auch mit unfreiwilligem Outing samt womöglich tödlichen Folgen gerechnet werden.
    Ich habe zwar nie SPD gewählt, trotzdem bin ich entsetzt und enttäuscht, weil Faesers früheres Wirken als hessische Landespolitikerin durchaus Anlass zu etwas Hoffnung auf positive Veränderungen gegenüber ihrem CSU-Vorgänger geben konnte. Aber es zeigt sich: Eine humanere und menschenrechtsorientierte Asylpolitik wäre einfach zu schön gewesen, um wahr zu werden.
    Regenbogenfahnen runter vom Bundesinnenministerium!
  • Antworten » | Direktlink »
#38 Phil80Anonym
  • 24.06.2022, 12:40h
  • Dazu passt auch am Rande dass im Leben in Deutschland Test des Bamf, den man zur Einbürgerung maxhen muss, gerade einmal 2 Stunden von 100 Stunden zum Thema sexuelle Vielfalt vorgesehen sind, die die meisten Dozenten auch noch übergehen und nicht behandeln.
  • Antworten » | Direktlink »
#39 erfahrungAnonym
  • 25.06.2022, 07:47h
  • Antwort auf #38 von Phil80
  • Jo, kleiner persönlicher Erfahrungsbericht zum Thema Einbürgerung.
    Während das bamf gestützt durch die ach ja so Queer-freundliche spd Menschen zurück in Verfolgung, Gewalt und Tod schickt, werden andere ganz einfach problemlos eingebürgert.
    Ein Kollege, ganz offen glühender Erdogan-Anhänger und dementsprechend auch immer wieder Werbebotschafter für Erdogan und seine Türkei, hat sich 2020 mal eben den deutschen Pass abgeholt.
    Warum ich Salafisten für gefährliche Radikale halte, wollte er nicht stehen lassen und erklärt gerne immer wieder, dass mir entsprechendes Wissen fehle und ich nicht alles glauben solle, was die deutschen Medien berichten.
    Klingt irgendwie bekannt...
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#40 FennekAnonym
  • 25.06.2022, 09:12h
  • Und wieder mal der Totalausfall Nancy Faeser (SPD).

    Solange die auf ihrem Posten ist, wird die sich niemals für verfolgte LGBTI einsetzen...
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#41 PetterAnonym
  • 25.06.2022, 09:12h
  • Als die SPD noch mit der Union koalirte, war die Union immer die Ausrede der SPD, warum man das nicht machen könne.

    Auf wen schiebt die SPD jetzt die Schuld ab?!
    Oder gibt die SPD endlich zu, dass sie selbst das so will?!
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