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Tokio-Hotel-Sänger

Schaut Bill Kaulitz zu tief in die Flasche?

Trinkt Bill Kaulitz womöglich zu häufig zu viel Alkohol? Einer seiner Bandkollegen habe aus diesem Grund sogar ein "ernstes Wörtchen" mit ihm gesprochen, erzählt der Tokio-Hotel-Sänger.


Bill Kaulitz verrät inzwischen sehr viel über sein Privatleben (Bild: Instagram / Bill Kaulitz)

Bill Kaulitz (32) und sein Zwillingsbruder Tom sprechen in der am Dienstag veröffentlichten neuen Folge ihres Podcasts "Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood" unter anderem über den gegenwärtigen Alkoholkonsum des Sängers.

Bill spüre schon den ganzen Tag über, dass sein Bruder "richtig aggressiv" mit ihm sei, erklärt er zu Beginn der Episode. Vor der Aufnahme habe er ihn etwa gefragt: "Bist du schon betrunken? Du klingst betrunken, Bill." Dies sei "schon wieder richtig vorwurfsvoll" gewesen. "Ja, ich bin betrunken ein bisschen", erklärt er daraufhin. Und der Sänger fragt: "Aber sei es mir nicht mal gegönnt, dass ich jetzt auch mich mal entspanne?" Tom habe derweil ja nur "nachgefragt, ob du zu betrunken bist, um den Podcast jetzt aufzunehmen".

Wenige Minuten später erklärt Tom, dass er merke, wie Bill sich gerade Mühe gebe, "nicht betrunken zu klingen". Er scherzt, dass sein Bruder "total besoffen schon wieder" sei, was Bill lachend mit einem "das stimmt nicht" verneint. Dieses "Image" spricht der Frontmann von Tokio Hotel darauf an und offenbart, dass Bassist Georg Listing (35) ein "ernstes Wörtchen" mit ihm gesprochen habe.

"Es wird ihm langsam too much"

"Georg findet das gar nicht gut", erklärt Bill. "Und er hat gesagt: Es wird ihm langsam too much [dt. "zu viel"] und er möchte sich davon distanzieren." Tom fragt daraufhin, ob Listing das auf persönlicher oder auf professioneller Ebene gemeint habe. "Also ich glaube beides", antwortet Bill. "Ich glaube er findet es für meine Karriere nicht gut und er findet es auch privat übertrieben." Es sei ein bisschen so, dass der Musiker sage: "Okay, du trinkst zu viel." Listing finde "das Image einfach nicht gut. Er findet einfach nicht gut, dass mir das jetzt so anhängt."

Sein Bandkollege habe es laut Bill etwa als "peinlich" empfunden, dass die beiden bei einem Interview-Marathon bei mehreren Radiosendern überall mit Champagner empfangen wurden. "Wir lieben Georg über alles, aber er ist ja der absolute Gegensatz zu uns", erläutert Tom. "Er ist ja der absolute Spießbürger."

"Georg möchte gerne, dass ich jetzt einen anderen Weg einschlage und dabei ist es ja gar nicht so", erläutert Bill Kaulitz. Er hebe sich "das für den Podcast auf". Das sei für ihn immer ein besonderer Tag "und dann trinke ich mal ein Tröpfchen hier im Podcast, Leute. Aber ansonsten arbeite ich mir doch den Arsch ab."

Bill hatte vergangenes Jahr in seiner Autobiografie "Career Suicide" über sein Liebesleben geschrieben und etwa erwähnt, wie er sich in Kalifornien einen illegalen Sexarbeiter auf ein Motelzimmer bestellt habe. In dem Buch beschrieb er auch, dass er auf "kaputte Menschen" stehe und ihm mehrfach das Herz gebrochen worden sei (queer.de berichtete). Im April präsentierten Tokio Hotel die neue Single "Him", in der Bill über seine Liebe zu einem Mann singt (queer.de berichtete). (spot/cw)



#1 LothiAnonym
  • 23.06.2022, 18:23h
  • Oje. Klatsch und noch mehr Tratsch über gelangweilte Promis.
    Alkohol ist die Droge Nr.1
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#2 HexeAnonym
  • 24.06.2022, 00:08h
  • Genau!
    Kenne nur wenige Queers die nicht kiffen oder öfters einen heben.

    Who cares? Wir leben in einer feindlichen Welt.
    Da sollte man nicht richten wenn Menschen Drogen brauchen um zu entspannen.

    Es wird erst zum Problem wenn es ein Problem für ihn oder er für andere Menschen wird.

    Mir sind Menschen eher komisch wenn sie nie was konsumieren und immer brav und angepasst im System verdammt gut klar kommen.

    Ich will Drogenkonsum nicht kleinreden. Aber bitte nicht richten über Menschen die man nicht kennt!
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#3 StaffelbergblickAnonym
  • 24.06.2022, 10:41h
  • Antwort auf #1 von Lothi
  • "... gelangweilte Promis .." Ich vermute, ihm geht es ähnlich wie so manchen unbekannten Menschen. Er ist in einem beruflichen Loch, kein Mentor Karl L., keine relevanten Sendungen, hat er Hobbies? usw.. Er wäre für mich nicht der erste, der Probleme mit dem Leben "nach dem Erfolg" hat. Aber das sind halt die "Nebenwirkungen" von Twitter und co. ....
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#4 jairoAnonym
  • 24.06.2022, 14:03h
  • Antwort auf #2 von Hexe
  • "nicht ueber Menschen richten, die man nicht kennt"
    Aber das tun Sie doch gerade mit allen, die nicht kiffen und trinken, indem Sie diese als an das System angepasst etc. kategorisieren. Ich kenne z.B. niemanden aus der Szene der kifft oder uebermaessig trinkt.
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#5 LothiAnonym
  • 24.06.2022, 14:52h
  • Antwort auf #4 von jairo
  • Mein Lieber. Bleib bitte auf den Teppich. Die Userin hat gar nicht mal so unrecht mit ihren Ausführungen. Selten traf ich in meiner Sturm und Drangzeit Leute an, die vollkommen nüchtern blieben. Selbst wenn sie nicht die bevorzugten Drogen wie Alkohol, Cannabis oder gar Kokain zu sich nahmen, kam dann beim Sex das kleine Fläschchen Poppers zu Vorschein.
    Alkohol ist mit Abstand der größte Teufel und viele werden sehr krank dadurch. Allein in Deutschland gibt es an jeder Ecke Billigfusel zu kaufen. Da müßte längst ein Riegel vorgeschoben werden. Steht man im Supermarkt an der Kasse an, stehen da die kleinen Muntermacher in Reih und Glied. Und das noch neben all den Süßigkeiten für die Kleinen.
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#6 LorenProfil
  • 24.06.2022, 15:42hGreifswald
  • Antwort auf #5 von Lothi
  • Die Alkohollobby in Deutschland hat sehr viel Einfluss (man denke u.a. an die Produktion von Bier, Wein, Sekt). Mein Stiefbruder ist leider an seiner Alkoholsucht jämmerlich krepiert (mit 54). RIP Brüderlein
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#7 HmmmAnonym
  • 24.06.2022, 15:45h
  • Antwort auf #5 von Lothi
  • Mhmmm... Rausch und Ekstase bitte nur für die oberschicht, der Pöbel soll erstmal richtig arbeiten gehen !!!

    Ich glaube die Anzahl derer die wohlabend alleine in Ihrer Maisonnette jeden Abend einsam ne ganze Flasche Rotwein kippen und die Anzahl derer die ohne finanzielles Kissen in einer alkoholbefürwortenden Gesellschaft sich dem Kollektivrausch hingeben schenkt sich da nichts !

    Irgendwann muss dann auch mal die Eigenverantwortung einsetzen - Der Ausbau für Hilfsangebote wäre da sinnvoller als die Freiheit aller für jene einzuschränken die mit dieser nicht umgehen können.
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#8 LothiAnonym
  • 24.06.2022, 16:28h
  • Antwort auf #7 von Hmmm
  • Hilfsangebote gibt es insbesondere für Alkoholabhängige, nur werden diese nicht so häufig wahrgenommen. Schaut man auf die jährliche Todesrate durch Alkohol ist dies in Deutschland ein eindeutiges Alarmsignal.
    Was Bitteschön hat Alkohol in Spätis und Supermärkten zu suchen? Aber wird das Cannabis legalisiert, darf es nur in dafür speziell ausgerichteten Läden verkauft werden. Finde diesen Widerspruch. Lebensmittel werden immer teurer und was ist mit diesem Billigfusel Schnaps und Konsorte?
    Mich freut die neueste Nachricht sehr, dass besonders die Jugendlichen nicht mehr den Alkohol frönen tun wie in der Vergangenheit.
    Vom Kiffen alleine ist noch nie jemand verstorben. Deshalb plädiere ich ja auch für die Legalisierung von Cannabis. Damit dies eklige gestreckte Gras nicht mehr unter die Leute kommt.
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