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Tokio-Hotel-Sänger

Schaut Bill Kaulitz zu tief in die Flasche?

Trinkt Bill Kaulitz womöglich zu häufig zu viel Alkohol? Einer seiner Bandkollegen habe aus diesem Grund sogar ein "ernstes Wörtchen" mit ihm gesprochen, erzählt der Tokio-Hotel-Sänger.


Bill Kaulitz verrät inzwischen sehr viel über sein Privatleben (Bild: Instagram / Bill Kaulitz)

  • 23. Juni 2022, 15:34h 8 3 Min.

Bill Kaulitz (32) und sein Zwillingsbruder Tom sprechen in der am Dienstag veröffentlichten neuen Folge ihres Podcasts "Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood" unter anderem über den gegenwärtigen Alkoholkonsum des Sängers.

Bill spüre schon den ganzen Tag über, dass sein Bruder "richtig aggressiv" mit ihm sei, erklärt er zu Beginn der Episode. Vor der Aufnahme habe er ihn etwa gefragt: "Bist du schon betrunken? Du klingst betrunken, Bill." Dies sei "schon wieder richtig vorwurfsvoll" gewesen. "Ja, ich bin betrunken ein bisschen", erklärt er daraufhin. Und der Sänger fragt: "Aber sei es mir nicht mal gegönnt, dass ich jetzt auch mich mal entspanne?" Tom habe derweil ja nur "nachgefragt, ob du zu betrunken bist, um den Podcast jetzt aufzunehmen".

Wenige Minuten später erklärt Tom, dass er merke, wie Bill sich gerade Mühe gebe, "nicht betrunken zu klingen". Er scherzt, dass sein Bruder "total besoffen schon wieder" sei, was Bill lachend mit einem "das stimmt nicht" verneint. Dieses "Image" spricht der Frontmann von Tokio Hotel darauf an und offenbart, dass Bassist Georg Listing (35) ein "ernstes Wörtchen" mit ihm gesprochen habe.

"Es wird ihm langsam too much"

"Georg findet das gar nicht gut", erklärt Bill. "Und er hat gesagt: Es wird ihm langsam too much [dt. "zu viel"] und er möchte sich davon distanzieren." Tom fragt daraufhin, ob Listing das auf persönlicher oder auf professioneller Ebene gemeint habe. "Also ich glaube beides", antwortet Bill. "Ich glaube er findet es für meine Karriere nicht gut und er findet es auch privat übertrieben." Es sei ein bisschen so, dass der Musiker sage: "Okay, du trinkst zu viel." Listing finde "das Image einfach nicht gut. Er findet einfach nicht gut, dass mir das jetzt so anhängt."

Sein Bandkollege habe es laut Bill etwa als "peinlich" empfunden, dass die beiden bei einem Interview-Marathon bei mehreren Radiosendern überall mit Champagner empfangen wurden. "Wir lieben Georg über alles, aber er ist ja der absolute Gegensatz zu uns", erläutert Tom. "Er ist ja der absolute Spießbürger."

"Georg möchte gerne, dass ich jetzt einen anderen Weg einschlage und dabei ist es ja gar nicht so", erläutert Bill Kaulitz. Er hebe sich "das für den Podcast auf". Das sei für ihn immer ein besonderer Tag "und dann trinke ich mal ein Tröpfchen hier im Podcast, Leute. Aber ansonsten arbeite ich mir doch den Arsch ab."

Bill hatte vergangenes Jahr in seiner Autobiografie "Career Suicide" über sein Liebesleben geschrieben und etwa erwähnt, wie er sich in Kalifornien einen illegalen Sexarbeiter auf ein Motelzimmer bestellt habe. In dem Buch beschrieb er auch, dass er auf "kaputte Menschen" stehe und ihm mehrfach das Herz gebrochen worden sei (queer.de berichtete). Im April präsentierten Tokio Hotel die neue Single "Him", in der Bill über seine Liebe zu einem Mann singt (queer.de berichtete). (spot/cw)

#1 LothiAnonym
  • 23.06.2022, 18:23h
  • Oje. Klatsch und noch mehr Tratsch über gelangweilte Promis.
    Alkohol ist die Droge Nr.1
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#2 HexeAnonym
  • 24.06.2022, 00:08h
  • Genau!
    Kenne nur wenige Queers die nicht kiffen oder öfters einen heben.

    Who cares? Wir leben in einer feindlichen Welt.
    Da sollte man nicht richten wenn Menschen Drogen brauchen um zu entspannen.

    Es wird erst zum Problem wenn es ein Problem für ihn oder er für andere Menschen wird.

    Mir sind Menschen eher komisch wenn sie nie was konsumieren und immer brav und angepasst im System verdammt gut klar kommen.

    Ich will Drogenkonsum nicht kleinreden. Aber bitte nicht richten über Menschen die man nicht kennt!
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#3 StaffelbergblickAnonym
  • 24.06.2022, 10:41h
  • Antwort auf #1 von Lothi
  • "... gelangweilte Promis .." Ich vermute, ihm geht es ähnlich wie so manchen unbekannten Menschen. Er ist in einem beruflichen Loch, kein Mentor Karl L., keine relevanten Sendungen, hat er Hobbies? usw.. Er wäre für mich nicht der erste, der Probleme mit dem Leben "nach dem Erfolg" hat. Aber das sind halt die "Nebenwirkungen" von Twitter und co. ....
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