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Öffentlichkeitsfahndung

Berlin: Polizei sucht aggressiven Homohasser

Im letzten November beleidigte und attackierte ein Unbekannter einen 29-Jährigen im S-Bahnhof Rathaus Steglitz. Jetzt bittet die Polizei mit Bildern um Mithilfe bei der Identifizierung des Mannes.


Bild aus einer Überwachungskamera: Wer kennt diesen Mann? (Bild: Polizei Berlin)

Bei der Suche nach einem bislang noch unbekannten Tatverdächtigen bittet die Polizei Berlin mit der Veröffentlichung von Fotos um Mithilfe bei dessen Identifizierung.

Der Unbekannte soll am 15. November 2021 gegen 16 Uhr auf dem Bahnsteig des S-Bahnhof Rathaus Steglitz (Gleis 1) in Richtung Zehlendorf einen 29-Jährigen auf Persisch homofeindlich beleidigt, bedroht und körperlich angegriffen haben, während das Opfer mit einem Familienmitglied telefonierte (queer.de berichtete). Nach dem Angriff ist der Täter in eine S-Bahn in Richtung Zehlendorf gestiegen.


Phantombild des Gesuchten

Der mutmaßliche Täter wird von der Polizei wie folgt beschrieben:
● männlich
● ca. 30 bis 35 Jahre alt
● Vollbartträger
● kurzes schwarzes Haar

Die Ermittler*innen der Kriminalpolizei fragen:
● Wer kann Angaben zur Identität und/ oder zum Aufenthaltsort des gesuchten Täters geben?
● Wer hat den Täter bei der Tatbegehung gesehen?
● Wer kann weitere, sachdienliche Hinweise zur Tat oder zum Täter geben?

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt im Bayernring 44 in Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664 953 528 oder per E-Mail (lka535-hinweis@polizei.berlin.de), über die Internetwache Berlin sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Berliner Polizei für queerfeindliche Gewalt sensibilisiert

Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in ihren Berichten publik und meldet diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. Die Behörden appellieren eindringlich an die Bevölkerung, queerfeindlich motivierte Übergriffe anzuzeigen. Dafür haben die Polizei und die Staatsanwaltschaft eigene Ansprechpersonen für queere Menschen eingesetzt. (pm/cw)



#1 LächerlichAnonym
  • 29.06.2022, 10:01h
  • Lächerlich.

    Nach mehr als einem halben Jahr kann sich kein Zeuge mehr an den Vorfall erinnern. Und der Typ kann auch längst ganz anders aussehen, z.B. lange Haare tragen.

    Sowas muss viel zeitnäher erfolgen.
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#2 so issesAnonym
  • 29.06.2022, 11:48h
  • Antwort auf #1 von Lächerlich
  • absolut richtig. zumal dieser typ total durchschnittlich aussieht. das mit der festnahme wird nur klappen, wenn der täter mit der tat geprahlt hat und ihn einer verpfeift.

    es ist mir schleierhaft, warum es bei queerfeindlichen übergriffen immer lange monate braucht, bis eine täterbeschreibung geliefert wird. das geht bei rassistischen und antisemitischen übergriffen gefühlt schneller, würde ich sagen.
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#3 HmmmAnonym
  • 29.06.2022, 12:27h
  • Antwort auf #1 von Lächerlich
  • Ich bin eher positiv überrascht dass der Fall hier nicht aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen zu den Akten gelegt wird !

    Zum Zeitraum: Keine Ahnung warum erst jetzt, aber klar, natürlich würden sich die meisten Menschen auch noch 6 Monate später daran erinnern wenn sie Zeuge einer Übergriffigkeit werden... Keine Ahnung wie normal das in Berlin ist dass Leute das als alltägliche Erfahrung abtun, aber dann ist Berlin einfach nicht normal.
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#4 so isses nichAnonym
  • 29.06.2022, 14:19h
  • Antwort auf #3 von Hmmm
  • dafür, dass du zugibst, keine ahnung zu haben, nimmst du den mund aber ganz schön voll. zu den akten gelegt werden kann so was nicht in berlin.

    und dass berliner:innen so abgstumpft wären, wie du nahelegst, ist auch unfug. niemand kann sich irgendwo nach sechs monaten (oder sehr viel früher) fehlerfrei an tathergänge erinnern, selbst - und gerade wenn - sie traumatisch waren. aber du sagst ja selbst, du hast keine ahnung.
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#5 HmmmAnonym
  • 29.06.2022, 14:40h
  • Antwort auf #4 von so isses nich
  • Hmm... doch, wenn man sich hier immer die Kommentare durchliest scheint Berlin schon weitaus abgestumpfter zu sein, der Eindruck ist wirklich da.

    Und ja, ok, dann hab ich schlicht ein besseres Erinnerungsvermögen als die meisten anderen, ist nicht so das "nicht alltäglich" bedeutet das nie was passiert und als jemand der solche Situationen als Betroffener sowie als Zeuge kennt bin ich einfach mal von mir selber ausgegangen. Das war wirklich naiv von mir, da hast recht.
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#6 lolyAnonym
  • 29.06.2022, 15:28h
  • Antwort auf #4 von so isses nich
  • 1. Pauschalisieren is scheisse. >immer< und >jederzeit <, wenn auch dem Inhalt zur Verdeutlichung zuträglich.
    2. Es wurde nicht unterstellt, DASS Berliner Meschen so sind, es wurde ein "wenn, dann" aufgemacht.
    3. Gemäß den Berichten von queer de sind einige Städte und Regionen eh komplett weggefuckt
    Berlin, Dresden, Köln, Bremen..

    oder man versucht sich zu erinnern, dass es immer gute und schlechte Ereignisse zu berichten gibt und wir als Menschen doch sehr selektiv erinnern.

    Macht es ned besser, aber auch ich habe gelernt, wenn es gg meine Heimat schießt nicht sofort in den aber-Reflex zu verfallen.

    wir leben in unterschiedlichen, sehr schönen Orten, die von Einzelnen und auch Gruppen neidisch nur für sich beansprucht werden, diesen Wixer wollen wir Paroli bieten, um entspannten ein möglichst nices Leben für möglichst alle hinzubekommen.

    ups. abgeschwoft.
    Also: alles hat ein Ende nur diese Würstchen finden keins.
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#7 Disclaimer lesenAnonym
  • 29.06.2022, 16:58h
  • Antwort auf #5 von Hmmm
  • "Hmm... doch, wenn man sich hier immer die Kommentare durchliest scheint Berlin schon weitaus abgestumpfter zu sein, der Eindruck ist wirklich da."

    Hmm... na, ignoriert da mal wieder jemand bewusst oder unbewusst den nicht ganz unwichtigen Zusatz von queer.de zu JEDEM der erwähnten Beiträge?
    Den hier:
    "Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über queerfeindliche Übergriffe, da die Berliner Polizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet."
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