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Nach einstweiliger Verfügung

Ricky Martin wehrt sich gegen Vorwürfe häuslicher Gewalt

Gegen Ricky Martin wurde eine einstweilige Verfügung erlassen. Jetzt wehrt sich der Sänger. Auf Twitter erklärte er, es handele sich um "völlig falsche Behauptungen".


Ricky Martin hat auf Instagram mehr als 17 Millionen Follower*innen (Bild: Instagram / Ricky Martin)

Nach einer einstweiligen Verfügung gegen ihn hat Ricky Martin die Vorwürfe persönlich zurückgewiesen. Eine Richterin in Puerto Rico hatte die Anordnung Medienberichten zufolge vergangene Woche erlassen. Auf Twitter sprach der 50-jährige Sänger nun über die "falschen Anschuldigungen" in der einstweiligen Verfügung wegen häuslicher Gewalt.

Die gegen ihn ergangene Anordnung basiere "auf völlig falschen Anschuldigungen", daher werde er sich dem juristischen Verfahren mit dem Verantwortungsbewusstsein stellen, das ihn auszeichne, schreibt Ricky Martin. Da es sich um ein laufendes Verfahren handele, "kann ich zum jetzigen Zeitpunkt keine detaillierten Aussagen machen". Er bedankte sich zudem für die "unzähligen Solidaritätsbekundungen", die er erhalten habe.

Zuvor hatte die Polizei laut dem Fernsehsender Telemundo Puerto Rico bestätigt, dass eine Anordnung im Zusammenhang mit einem Gesetz gegen häusliche Gewalt gegen Martin erlassen worden sei (queer.de berichtete). Demnach sei aber keine Beschwerde bei den Behörden eingegangen. Eine unbekannte Person habe sich direkt an das Gericht gewandt. Über Details ist nichts bekannt.

Das Management des Sängers hatte die Vorwürfe anschließend schon zurückgewiesen. Im US-Magazin "People" hieß es in einem Statement, man sei "sehr zuversichtlich, dass unser Klient [...] vollständig entlastet wird, wenn die wahren Fakten in dieser Angelegenheit ans Licht kommen."

Weiteres Verfahren gegen den Sänger?

Ricky Martin wird womöglich noch in einem weiteren Fall vor Gericht erscheinen müssen. Eine ehemalige Managerin hat US-Berichten zufolge eine Klage wegen Vertragsbruchs gegen den Star über angeblich etwa drei Millionen Dollar angekündigt. Sie behauptet, der Sänger würde ihr unbezahlte Provisionen schulden. Die Frau soll von 2014 bis 2018 und erneut 2020 für den Musiker gearbeitet haben.

Mit Songs wie "The Cup of Life", "Livin' La Vida Loca" und "She Bangs" hatte sich Ricky Martin in den Neunzigerjahren zu einem der beliebtesten Popstars der Welt hochgearbeitet. Über seine Homosexualität sprach der Künstler erstmals 2010 auf seiner Website. Damals schrieb er: "Ich bin stolz darauf zu sagen, dass ich ein glücklicher homosexueller Mann bin" (queer.de berichtete). Der 50-Jährige hat vier Kinder und ist seit 2018 mit den Künstler Jwan Yosef verheiratet (queer.de berichtete). (spot/cw)